Ryli – Medicine Speed
Come and Get Me erscheint am 17. Juni auf Dandy Boy Records.
Come and Get Me erscheint am 17. Juni auf Dandy Boy Records.

Neues Futter für Kerkerkinder und anderes mittelalterliches Punkgesocks. Sword Breaker aus Utrecht, Niederlande hatten schon einen starken Eindruck hinterlassen mit ihrem 2022er Demo und ihr Langspieldebüt liefert jetzt hochwertigen Nachschub von diesem schädelspaltendem Vergnügen, welches sich recht einfach als „Poison Ruïn und die Folgen“ kategorisieren lässt. Das bedeutet aber keineswegs, dass diese Songs nicht für ihren ganz eigenen, exquisiten Nervenkitzel sorgen würden in ihrer vergleichsweise rohen und simplen Art, mit der sie das Mikrogenre angehen (wenngleich auch mit einer marginal polierter wirkenden Produktionsästhetik), was insgesamt mehr ’70er Hard Rock- als ’80er Heavy Metal-inspiriert erscheint und gleichzeiting etwas stärkere Oi!- und Garage Punk-Vibes mitbringt mit einem zusätzlichen Hauch von Wipers und subtilen Spuren von britischer Psychedelia.
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Jau das ist ja mal ein gleichermaßen ansprechender und abgehobener Scheiß von einer Band unbekannter Herkunft, bei der es sich um ein Duo handeln mag oder aber auch nur die multiplen Persönlichkeiten von einem Solo-Typen. Also ja, auch die Faktenlage ist hier angemessen nebulös und undefiniert. Die ersten drei Tracks erinnern ein bisschen an eine Art Eggpunk-Variante des ganzen Feed/Zhoop/Brundle/Nightman/etc.-Clusterfucks mit weiteren Geschmacksnoten von funkigem ’80er Post Punk und No Wave, wobei hier aber auch insbesodere die Vibes der frühen Proto-Ära des Eggpunk gechannelt werden. 1 + 6 + 2 + 9 + 8 Milligrams macht einen unerwarteten Abstecher zum quirligen Electro Punk, der mich ein bisschen an Freak Genes erinnert, deren älteres Schaffen hier unter anderem auch in Sallywagger reflektiert wird, zusammen mit einer kleinen Dosis Skull Cult. Um den Spaß komplett zu machen, haben einige der schnörkellos-gitarrenlastigeren Songs wie z. B. Big Man eine ausgesprochen altmodische Qualität vom Schlage Neo Neos oder frühem Erik Nervous.
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Hier haben wir eine absolut knorke kleine Debüt-EP von einer Band aus Cleveland, Ohio. Die entzückt darauf mit einem ziemlich wandlungsfähigen Ansatz an Garage Punk, der einerseits ein bisschen von einer ’77er Note hat – nicht ohne Grund ist der Opener eine ziemlich steile Coverversion eines Black Randy and the Metrosquad-Songs – im weiteren Verlauf sich aber ausgeht wie eine gemischte Wundertüte aus Punk-Projektilen erster Güte mit einer schwankenden Menge von KBD- und Devo-fizierung, was in unterschiedlichen Momenten auch an einen farbenfrohen Strauß an aktuellen Bands erinnern mag wie etwa Tyvek, Skull Cult, Jean Mignon, Parquet Curts, Sick Thoughts und D. Sablu.
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Die zweite EP der Dänen Missvnaries Ov Charity ist definitiv mal eine angenehm kuriose Anomalie in unserer Zeit. Ihr Post Punk-Sound – gesättigt mit stark nach ’80ern riechenden Drum Machines und auch ansonsten viel von der üblichen Produktionsästhetik jener Ära sowie deutlich New-Wave-mäßigen Untertönen – erinnert mich in der Tat an so ziemlich gar nichts aktuelles und stattdessen an eine Reihe von alten Homestead Records- und Touch and Go-Veröffentlichungen von Bands wie etwa Breaking Circus, Flour und Nice Strong Arm. Alle davon würde ich mal eher als Deep Cuts der Post Punk-Geschichte einordnen (wobei aber insbesodere Nice Strong Arm rückblickend mehr Respekt verdienen!), womit ich sagen will: Jau, das alles ist eine wundervolle und rar gesäte Abweichung von der täglichen Post Punk-Routine. Brauchen wir mehr von!
Album-Stream →Feed the Clones Pt.2 erscheint am 13. Juni auf Carbonized Records.
No Hoper erscheint am 20. Juli auf UnDunn Records.
Syndrome erscheint am 13. Juni auf Feel It Records.

Oh wow ich hab offenbar das Ding mit den Zahlen verlernt.
Electric Prawns 2 How to Rock (1, 2, 3, 4)
Ball Snakes
The Hot Blood Expensive Taste
Bart and the Brats Stiff Price
Shanty Sleaze Love Deathbed
Robbie Thunder Solo At The Rock Show
Pin-Up Sisters 2B
Zulo The way You die
Plasma Ei oikeutta
Mt. Goose Slushhusk
The Bored & Ignored Happy Harry
Black Button Kiss the Flies
Premier Lawn Service Dogshit Landmine
Flower Power Dream Weapon
Zero Bars Pitch Black
Mother Nature An Infinite Sphere
Family Dog Martyr
G*U*N*N Piss ‚N Moan
Kaleidoscope Manufactured Squalor
Precipice Slippery Puddle
No Victim The Dream
Annual Report Captive
Primal Brain GRG To DNR
Warhead 97 Possessed By Hate
The Neo Neo-Geo’s Ctrl, Ctrl, Ctrl
Pill Mill Yuppy Farm
Cheap Heat Eyes Of Fire
Dart Burnin‘
Johnny Skin Slow Down
Living Dream Absolute Devotion
Orchid Club Steve
Loins Workhorse
Badman Uber Everywhere
Evinspragg Soliloquy Part One: Thinking Out Loud
Snarewaves Imminent Destruction
Public Body Rhinoplasty
Molbo Kannibalkorps
Secret Agent Heacheese Prison Snap
Meng Zhu Meng Funfunfunfun
Sprgrs Parte Práctica
Power Pants My Identity
Indenadfin Ya No Voy A Pensar En Nada Más
Elvis 2 When I’m With My Brother
S.G.A.T.V. Towers Of Tyranny
Monda Not the Same to Me
Aliment Futura Degeneració
Why Bother? I Got Your Number
Confusión Un Nuevo Mundo
The Number Ones Blind Spot
Powerplant Crashing Cars