Useless Eaters – Temporary Mutilation
Neuer Zehnzöller der Garagepunker aus Memphis/San Francisco. Sie bleiben schräg, abstrakt und ungewaschen.
Neuer Zehnzöller der Garagepunker aus Memphis/San Francisco. Sie bleiben schräg, abstrakt und ungewaschen.
Dieses Kollektiv aus Sydney spielt einen derben und unvorhersehbaren Bastard aus Versatzstücken von Noise-/Mathrock, Sludge, Free Jazz und etwas Progressivezeugs, der sich auch mal in leicht dubbige Gegenden verirrt oder ein anderes mal an alten Postrock (mann, wie sich die Genre-Definition mit der Zeit verändert hat…) á la Tortoise erinnert. Oder urplötzlich in eine Salve Blastbeats ausbricht. Langweilig wird’s dabei nie.
Aus Madrid kommt diese Band und auf ihrem schon etwas älteren Album gibt’s (Post-)Punk, wie er melodischer und ohrwurmverdächtiger kaum sein könnte.
Arschtretende und stockdüstere Mischung aus Garage-, Hardcorepunk und einer guten Schippe Noise von einer Band aus Panama-Stadt.
Ultraeingängiger Dream-/Powerpop aus San Francisco, der mit treffsicherem Songwriting überzeugt.
Bullnettle aus Urbana, Illinois sind die neue Band von Annie Saunders, ihres Zeichens ehemalige Frontfrau von This Is My Fist. Zwar immer noch sehr straighter und melodischer Punkrock, geben sich die Songs auf dieser Platte aber ein ganzes Stück grimmiger und angepisster, gelegentlich auch dissonanter als man es von der alten Band gewohnt ist.
Monotoner, psychedelisch-krautiger Garagepunk aus Portland treibt auf einem Meer aus Fuzz. Und dazwischen steckt dann mit Dutch noch eine waschechte Dreampop-Perle.
Schwer einzuordnender Scheiß aus Wyoming. Das Gebell des Sängers und teilweise auch die Riffs erscheinen durchaus der New Yorker Hardcoreschule der späten 80er/frühen 90er entlehnt, etwas alter Noiserock steckt auch mit drin und die dissonanten Arrangements und hyperaktiven Songstrukturen schieben es dann wieder eher Richtung Postpunk und-core. Außerdem schwebt über allem ein latenter Garagenvibe. Oder anders ausgedrückt: Die Referenzen lesen sich in etwa wie die Tag-Wolke dieses Blogs und die Platte drückt bei mir genau auf die richtigen Knöpfe. Schön, das.
Eine weitere Band vom Radioactivity- und ehemaligen Marked Men-Frontmann Jeff Burke. Hier schaltet er mal zwei Gänge runter und lässt seine melancholischen Powerpopsongs über weite Strecken ungewohnt ruhig und verträumt daherkommen.
Schummriges und monotones Elektropunkzeugs aus Straßburg mit ausgeprägter coldwaviger Note.