Der Titel ist Programm auf dieser hübschen EP einer berliner Band. Blastbeats: Check! Beatles-Psychedelia: haufenweise mit an Bord. Und obendrein jede Menge Shoegaze-Zeugs der recht punkigen Ausprägung und überhaupt mit einer ungewöhnlichen herangehensweise an das Genre. Macht Bock auf das bereits angekündigte zweite Album.
Schöne Splitveröffentlichung zweier Bands, die einene recht verspielte Herangehensweise an Garagepunk gemeinsam haben. Estrogen Highs aus New Haven, Connecticut spielen eine powerpoppige Variante davon mit einem gewissen Protopunk-Einfluss. Frustrations aus Detroit treten dagegen das Gaspedal zu beginn auch mal etwas beherzter durch, später dendiert das aber zunehmend in Richtung bluesiger Sludgepunk-Drones. Das sind interessante Entwicklungen von beiden Bands.
Wer bei dem Bandnamen zuerst an ein Jawbreaker-Album denkt liegt schon mal gar nicht so falsch. Unfun aus Vancouver spielen oldschooligen, emofizierten Punkrock, der seinen poppigen Kern in einen umso dreckigeren, wuchtigen Sound aus Noise-Gitarrenwänden verpackt.
Neues von den Postpunkern aus Brisbane. Ihr neues Tape ist ein gewaltiger Sprung nach vorne, begeistert mit leicht no-wavigem aber dennoch eingängigem Postpunk.
Bluesiger Garagepunk aus Omaha mit einem gewissen Gun Club- und Birdman-Vibe sowie einer ausgesprochen powerpoppigen Songpower, die mich an die großartigen Apache Dropout erinnert.