Verspannungskassette #88 (C-60)

Tracklist

Facs A Room
Yorchh Nada A Que No
Dr. Flying Dracula That Makes You Be On Acid Do the Hacksaw
Outside View No Way
Jacket Burner Living Like A Creep
Brody And The Grodies Johnny Is a Mutant Now
Fast Johnny And The Slow Burners Walk Of Shame
Kostenvoranschlag Mindset
Cult Crime Throwaway Kids
Split System On The Loose

Embargo Un Día En Grimma
Sexykitten69 Said So
John List Society Beast Of Satan
Big Bopper Oh,The irony
Criminal Assault Carton Portrait
Brown Eyed Girl Big Brown Eyes
M.U.X. Dystopian Bliss
The Tarrys Burn the Blame
Intermission Castle (Artillery)

Tracklist

Zulo Vida De Crimen
Doms Primitive
Game Show Models Crazy Daisy
Positive Thinking Cruising
Tripe KrispPringle
Cosme ☿/♇
Dick Hick Skank
Amor, Muerte Y Leonora Mi Madero
Möney UCSOM
Thee Mutilators Totalmutilation

Vape Me Vape Me
Kowboje Elvis-Hendrix
Snarewaves Psyops
Whelpwisher True Joy
Wetnap Mortality
Gus Baldwin And The Sketch Slacker’s Prom
Sex Mex #1 Fan
Elvis 2 Grub Club
Melter Leave The Pain
Shrapnel Ice Cream

Split System – On The Edge / On The Loose

Eine neue Split System-Veröffentlichung ist ja immer schon ein großes Ereignis hier in der 12XU-Zentrale, auch wenn es sich “nur” um eine weitere 7″ handelt, denn obwohl mir die LPs der Band durchweg als der substanziellere Zweig ihres Schaffens erscheinen und mehr Raum für eine ausgefeiltere Songarchitektur und einen starken Sinn für Melancholie lassen, sind ihre Kurzform-Artefakte auf keinen Fall zu unterschätzen, präsentieren typischerweise eine geradlinigere Variante ihres Handwerks, die einfach nur abrocken möchte und zweifellos am besten auf einem solchen Siebenzöller funktioniert. Auch hier hält die Band es einfach. Die A-Seite On The Edge ist eine unaufhaltsame Dampfwalze von einem Song, konstruiert um ein ultra-simples Rock’n’Roll-Riff das kaum altmodischer sein könnte und sich leicht als reichlich redundanter Genre-Standard abtun ließe, wäre da nicht diese unnachgiebig energische und saumäßig tighte Performance der Band und das immerzu brilliante Gebell vom Frontmann Jackson Reid Briggs – in gleichen Maßen trotzig und verwundbar, ganz klar von Herzen kommend, transportiert das eine Dringlichkeit, ohne die der Song gar nicht funktionieren könnte. Ähnlich einfach gestrickt und effektiv ist dann On The Loose, ein deutlich flotterer und ausgesprochen spaßiger Track, der hier als perfektes Gegengewicht dieses kleine Kraftpaket ausbalanciert.

Möney – Hegemony

Möney aus Bristol haben ‘nen Moment gebraucht um als Band zu sich selbst zu finden, aber nachdem ihr 2023er Demo durchaus vielversprechend klang und das Split-Tape mit SPRGRS von stetigem Fortschritt zeugte, fügt sich zu guter letzt alles perfekt zusammen auf ihrer neuesten EP dank ihres ausgereiftesten Songmaterials bislang in ihrer ausgesprochen psychedelischen, Post Punk-lastigen Herangehensweise an zeitgenössichen Eggpunk, die man hier ins beste Licht zu setzen vermag mit einer ordentlich fluppenden Performance und einer vergleichsweise glitzernden Produktion. Ich würde mal sagen damit katapultiert sich die Band erstmals in die Erwachsenen-Liga des Genres und das in einer Sub-Nische, die ihnen relativ zu eigen erscheint. Ungeachtet dessen würde ich aber auch mal behaupten, dass der Krempel auf Bewunderer von so Acts wie Molbo, Prison Affair, Winky Frown, Electric Prawns 2 und Beta Máximo magisch anziehend wirken sollte.

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Cosme – Demo No. 3

Der Sound dieser Band aus Ciudad López Mateos, Mexiko bleibt auch auf ihrem dritten Demo eine ausgesprochen eigenartige Mischung, selbst im von sich aus schon durchweg farbenfrohen Kontext der gegenwärtigen Eggpunk-Szene und fühlt sich dabei ein bisschen an wie ein Flashback zu den melodischeren Auswüchsen des Punk Rock-Spektrums der mittleren bis späten ’80er – frühen Pop Punk-Artefakten, die noch nicht ihre rohe Energie aufgegeben hatten und hier jetzt eine schön angefuzzte LoFi-Spezialbehandlung verpasst bekommen, angereichert um eine maßvolle Dosis charmanter Synth-Action zu einem unwiderstehlichen, melodischen Zuckerrausch.

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Dumbells – Hammer

Up Late With erscheint am 21. März auf Total Punk Records.

TV Buddha – Sunday Sunday

Sunday Sunday / Baby Woah! erscheint am 1. März auf Chunklet Industries.

Mclusky – Way Of The Exploding Dickhead

The World Is Still Here And So Are We erscheint am 9. Mai auf Ipecac Recordings.

Cold Comfort – Capital

Capital erscheint am 21. Februar.

Olivia’s World – Sourgum

Greedy & Gorgeous erscheint am 14. März auf Little Lunch Records.

Utopie – Sève

Virage erscheint am 15. März.

John Dwyer – Neighborhood Dog

Chime Oblivion erscheint am 18. April auf Deathgod Records.

Real Sickies – Triage

Under A Plastic Bag erscheint am 14. März auf Stomp Records.

Empereur – Eau Rouge

Eau Rouge erscheint am 21. Februar auf Icy Cold Records & Rockerill Records.