Fuck Money – On The Nose
Fuck Money erscheint am 15. August auf Three One G.
Fuck Money erscheint am 15. August auf Three One G.
Cold Drinks, Cool Snacks erscheint am 7. Juli auf Ril Rec.
Off The Leash Demos erscheint am 22. Juli auf Gob Nation.

Darius Denominator Spectral Youth
Les Robots Robo Diddley
Power Pants Can’t Afford That
Wayne Pain and the Shit Stains Baby , I Hate You
Civil War I Want Like A Superpunk
The MFC Piss On A Tesla
Glitterfast Glitterfast
Meng Zhu Meng I Hate Schoolpunk
Stray Dogs To Good Homes Intruder
Deebeat Ramone Marked
Pipi 1,1,1,1!
Røntgen Dicke Luft
Returners Queen Of Dirt
Busted Head Racket & Billiam Have A Panic Attack
Psychic Pigs Masochist
Amex Mememe
Big Bopper Skynet Blues
Lamictal Nothing New
Ideal Victim Eraser
Terror Advocate Sick Of It
The Cosmosians Liquify Me
Sexfaces S.C.U.M
Good Ramen Puberty Bruise
Science Man Puzzle Hoax
Clamm Bear The Brunt
Rhoads No Justice
SIKM Pocket Theft
Eye Ball All Dogs Look Like They’re Smiling When They’re Pissed
Shooting Losers Coming To You
Jah Hell Descend
Reckless Randy New Boots
The Slads Funny Kids
Patient Zero Yeux Fermés
Pleaser Ride
Jolana Star Combat Zone (Left For Dead)

Eye Ball aus Toronto haben mich – und vermutlich auch sonst jeden der zugehört hat – hungrig nach mehr von ihrem Scheiß gemacht mit den zwei digitalen 2-Track-Singles im letzten Jahr, die nicht lange danach auch zu einer 4-Song-Kassette kompiliert wurden. Jetzt bekommen wir die erste volle LP an neuem Material vorgesetzt und einerseits sind Vergleiche zu so Bands wie Marked Men, Radioactivity, Sonic Avenues und vielleicht auch frühen Sweet Reaper noch durchaus zutreffend, aber da passiert noch so viel mehr unter einer im direkten Vergleich deutlich roheren, schmutzigeren Oberfläche, was sich in einer ungleich entschlosseneren Attacke entlädt. Keine Sorge, es sind immer noch reichlich Hooks und Melodien für alle vorhanden, die Platte ist randvoll mit Hits, aber es ist auch sofort klar dass da etwas unerwartetes brät wenn die Platte sofort mit der Tür ins Haus fällt in einem ziemlich Hardcore-lastigen Opener und im weiteren Verlauf häufig die Vibes von so Garage Punk-Acts des vergangenen Jahrzehnts wie Sauna Youth oder Tyvek zu channeln scheint. Der Doppelschlag aus Road Pig und Bruise for a Birthmark hingegen hat ein bisschen was von einer Cruelster-Energie und was gegenwärtige Bands angeht, musste ich immer wieder an The Dumpies denken. Hochkarätiger Scheiß, zweifellos.
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Ein weiteres mal channelt diese kopenhagener Band die gleichen Qualitäten, die bereits ihre 2023er Debüt-LP weit aus der Masse ambitionierter Post Punk-Acts herausstechen ließen und alles davon ist hier wieder am Start – das verzweifelte, existeinzielle Drama das an frühe Iceage, Lower und noch ein paar darauf folgende Bands in ähnlichem Fahrwasser erinnert, der omnipräsente Cowpunk-Unterton, die gleichermaßen melodischen und aufwändig-durchdachten Arrangements und Strukturen nicht unähnlich den ersten paar Protomartyr-LPs, gekoppelt mit der unmittelbaren Dringlichkeit der frühen White Lung – wobei die neuen Songs von vorsichtigem, graduellem Feinschliff zeugen, was erneut in einem recht eigenständigen und meilenweit über dem Durchschnitt agierenden Post Punk-Album resultiert.
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