Snarewaves – I’d Rather Die Than Be On Linkedin + Huff / Alien

Snarewaves aus Lansing, Michigan veröffentlichen ziemlich viel Musik, weshalb man es mir nachsehen mag wenn ich nicht jedes mal darüber poste, wenn der Typ eine weitere zwei Minuten lange EP abliefert. Jetzt bietet sich der Moment aber mal wieder an, wurde doch gerade die erstmals vor einigen Wochen erschieneneI’d Rather Die Than Be On Linkedin EP zu einer 12-Song Mini-LP erweitert mit einer ungeheuerlich monumentalen Laufzeit von sechseinhalb Minuten! Und obendrein haben Snarewaves jetzt auch schon eine neue 2-Track-Single nachgeliefert die, so vermute ich es zumindest, auch noch zu etwas größeren anwachsen wird. Snarewaves-Platten sind iterativ, das sind wir inzwischen gewohnt. Und was soll ich sagen, ihre Musik ergibt für mich immer mehr Sinn, wenn sie gebündelt kommt und ihre superkurzen Lo-Fi Elektropunk-Eruptionen sich zu einer abgehackten kleinen Operette zusammenfügen. Noch immer klingt der Scheiß wie wenig andere Bands der Gegenwart – ein Sound der unter anderem jüngere Garage Punk-Zeiterscheinungen mit oldschooligen Hardcore-Stilmitteln vermengt und durch den Sample-Fleischwolf von altertümlichen Amiga 500 Tracker-Files zwingt. Die einzige zumindest oberflächlich verwandte Referenz die mir spontan dazu einfällt wäre aktuell das Schaffen des Schleswiger Synth Punk-Vikingers Klint.

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Worker – Demo

Brilliant einfach gestrickten, Anarcho-infizierten Post Punk setzt es auf diesem Demo einer Band aus Perth, Australien, die darauf in einer ausgesprochen rohen, unpolierten Klangästhetik mit minimalen Mitteln auf maximalen Impact hinarbeitet und mich dabei an eine handvoll Bands erinnert von etwas offensichtlicheren Referenzen wie Institute, Impotentie und frühen Rank Xerox etwa, bis hin zu einer empfindlich im Tempo gedrosselten Variante von Nag oder Pyrex.

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Media Puzzle – Intermission

Ich glaube ich habe Media Puzzle aus Lismore, Australien bisher noch nie das volle Spotlight hier gegeben, was ehrlich gesagt ziemlich kriminell ist, ist der Typ inzwischen doch eine ziemlich konstante Präsenz an der Eggpunk-Peripherie seit nahezu zwei Jahren und obwohl er sich oberflächlich betrachtet recht nah an den etablierten Genre-Strickmustern zu orientieren scheint, hat er mit der Zeit doch eine durchaus eigene und persönliche Stimme entwickelt. Es ist einfach schwer, sich dem unmittelbaren Charme seiner quirligen Garage Punk-Songs und ansteckenden Hooks zu entziehen.

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Wenches – Boneless

Stupid Sick releases July 11th via Already Dead Tapes and Records.

Bright Sunshine – Orlando Product Expo

Executive Power Supreme erscheint am 11. Juli auf Reptilian Records.

Dragnet – Red Square

Reins erscheint am 15. August auf Idiotape Records.

Moleskine – Non Sense

Affective Experience Of Urban Space erscheint am 11. Juli auf Urticaria Records.

Earthworm’s Diary – The Puppet’s Threads

Demonstration Of A Long Digestion erscheint am 11. Juli auf Urticaria Records.

Fuerza Bruta – Ecos de Chicago

Ecos de Chicago erscheint am 15. Juli auf Warthog Speak Records.