Nach einer sehr ordentlichen EP vor zwei Jahren ist jetzt der erste Langspieler der Band aus Portland gelandet und weiß durchaus zu gefallen mit einem Sound aus straightem Garagepunk und unterschwelligen Postpunk-Anleihen, der das Genre definitiv nicht neu erfindet, dafür aber konstant solide Qualität abliefert. Man darf sich etwas an The Intelligence oder eine abgemilderte Version von Ex-Cult erinnert fühlen.
Auf dem zweiten Album von Institute hat sich musikalisch gar nicht so viel gedreht, vielmehr hat das Quartet aus Austin hörbar an den Details seiner arschtretenden Garage-/Postpunk-Fusion gearbeitet. Feinschliff ist aber auch das falsche Wort dafür, eher kommt ihr Sound noch mal einen Tacken knarziger daher als schon auf dem Debüt; sowohl ihr Gespür für kantige Arrangements als auch das zugrunde liegende Songmaterial sind deutlich geschärft, ergeben zusammen einen nahezu perfekten Langspieler.
Auf ihrem neuen Kurzspieler verpassen TV Crime aus Nottingham ihren garagigen Punkhymnen einen ausgesprochen souligen Vibe, damit wecken die neuen Songs Assoziationen zu den großartigen Australiern Royal Headache.
Auf der zweiten EP dieser Band aus Los Angeles gibt’s Garage-/Fuzzpunk mit vereinzelten Postpunk-Anleihen und hohem Spaßfaktor auf die Ohren. Ich fühle mich ein wenig an die australischen Kollegen Dumb Punts erinnert.