Bart And The Brats – Missed Hits

Missed Hits erscheint am 25. April auf Sweet Time Records.

Men With No IQ’s – Satan’s Beliefs

Sexsational Teen (3-nuthin’) erscheint am 15. August.

Teo Wise – Colpo In Canna

Fermo O Sparo erscheint am 10. April auf Turbo Discos.

The Vacant Lot – Age

Creatures Of The Night erscheint am 30. April auf Iron Lung Records.

Labrador – Dry Out In June

My Version Of Desire erscheint am 30. Mai auf Safe Suburban Home Records.

Daily Toll – Killincs

A Profound Non-Event erscheint am 20. Mai auf Tough Love Records.

Cold Meat – Prick At The Pub

Cake and Arse Party erscheint am 18. April auf Static Shock Records.

The Number Ones – Sorry

Sorry erscheint am 18. April auf Static Shock Records.

Motorbike – Kick It Over

Hatte ihre 2023er Debüt-LP noch mehr den Charakter einer bunt gemischten Tüte voll unterschiedlicher Styles und Geschmäcker, kommt das neue Album deutlich homogener daher von dieser Band aus Cincinnati, Ohio, in der unter anderem Mitglieder von The Drin, The Serfs, Vacation und Crime Of Passing mitmischen. Der rote Faden hier ist ein vergleichsweise schmieriger, hardrockiger Garage Punk-Sound, der vereinzelt auch mal die Grenzen zum Dungeon- und Motörpunk-Territorium ankratzt und starke Parallelen zu so Bands wie Cement Shoes, Golden Pelicans, Cheap Heat, Pïss Bäth oder auch einer Reihe von australischen und neuseeländischen Bands wie Hög, Polute, Split System aufweist, oder vielleicht auch zu Alien Nosejob’s Sleaze Rock-LP Stained Glass vor geraumer Zeit. Dennoch ist hier noch reichlich Raum für Nuancen und Abwechslung. Currency hat einen starken Feel von klassischen Saints, Radio Birdman und Scientists während Afraid Of Guns antriebsstarke Power Pop-Harmonien mit psychedelischen Obertönen und Texturen anreichert. Und wo wir schon bei letzteren sind: Im krautig-abgespaceten Gears Never Dry werden mal die Connections zu The Drin ziemlich offensichtlich. Quite Nice und im etwas geringeren Maße What Have I Done versprühen einen vernebelten, leicht Cowpunk-mäßigen Heartland Rock-Vibe, Nie Wrócimy hat ein bisschen von einer MX-80 Proto-/Art Punk-Energie und dann wären noch die vier Bonus Tracks der digitalen Ausgabe nicht zu unterschlagen, unter denen etwa die power-poppigsten Songs des Albums – Error und Flowers – sowie das stark Wire-infizierte Ffion besonderer Erwähnung wert sind.

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Dumbells – Up Late With

Der neueste Release auf dem konstant brillianten Total Punk-Sublabel Mind Meld ist erneut ein erstaunliches Unikat von den äußeren Rändern des erweiterten Garage Punk-Universums, erschaffen von einer Band aus Sydney, die unter anderem Mitglieder von Shrapnel, Gee Tee und Satanic Togas mit an Bord hat, wobei Schrapnel aber die offensichtliche Referenz hier sind angesichts dieser eleganten und vollendeten Kompositionen aus zeitlosem Art Rock, Jangle- und Power Pop mit vagen Echos etwa von The Soft Boys, The Bevis Frond, Television und nicht zuletzt auch von jüngeren Phänomenen wie z.B. Treehouse, Honey Radar, Good Flying Birds, Kitchen’s Floor, Chronophage oder Violent Change.

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Nylon – Inflatable World

Nach einer kurzen, auf ihrer ersten EP dokumentierten Experimentierphase kam diese Band aus New Jersey mal so richtig in die Gänge auf einer Split-EP mit Operants und nachfolgend einer weiteren starken 2-Track Single. Ihr neuester Kurzspieler erhöht die Messlatte ein weiteres mal für ihren Mix aus Garage Punk und verwinkeltem Post Punk mit Egg-Zusatz, der hier so selbstbewusst und mühelos rüberkommt wie nie zuvor und an solche Boten des verspulten Chaos erinnert wie etwa Skull Cult, Pressure Pin, Trashdog, Checkpoint, Patti, Titanium Exposé, Reality Group, Big Bopper oder Belly Jelly.

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Null Tone – Kutt

Mehr althergebrachte, fuzzige (Garage-)Punk-Qualität von einer Band aus Oslo, die sich in etwa so abspult wie eine Inkarnation der frühen Sick Thoughts oder Bart and the Brats, die einen komplette Gedächtnisverlust erlitten hat bezüglich allem, was so grob nach ’82 passiert ist. Der Scheiß funktioniert tadellos, weil das zugrundeligende Songmaterial an keiner Stelle schwächelt und auch die ausgezeichnete quasi-Coverversion von Devo’s Mongoloid fühlt sich hier wie eine absolut logische und natürliche Maßnahme an.

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Rhoads – Idiopathic

Diese Band aus Thunder Bay, Ontario liefert hier eine durch und durch überzeugende Debüt-EP ab, auf der sie einen substanziellen Garage-Vibe mit Postcore der alten Drive Like Jehu/Hot Snakes-Schule vermischen zu einem explosiven Resultat, das mich etwa an die großartigen Wymyns Prysyn erinnert neben einer Reihe weiterer, unterschiedlich stark verwandter Phänomene á la Rifle, Dollhouse, The Hammer Party, Mutual Jerk, Postman, Nag und Kids Of Zoo.

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