Facility Men – Demo / Futility Men

facility men
Zwei ausgezeichnete Demos der Band aus Buffalo, hier in einem handlichen Paket als Tape oder Download auf Black Dots wiederveröffentlicht. Darauf gibt’s melodischen Postcore im Geiste des klassischen Mittachziger Dischord Sounds á la frühe Dag Nasty oder Rites Of Spring, vermischt mit späteren Geschichten wie etwa Drive Like Jehu, den Noiserockern Tar oder den treibenden, rifflastigen Momenten von Jesus Lizard.


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Davidians – Night Terrors

davidians

Noisiger Postcore/-punk von einer Band aus Raleigh im Bundesstaat North Carolina. Entstanden aus den Trümmern von Double Negative erinnern sie durchaus an das Frühwerk von Saccharine Trust, aber auch in Reichweite der Hot Snakes oder von aktuellen Bands wie Video oder Beast Fiend könnte man sie einordnen.

White Suns – Totem

White Suns

Und noch eine tolle Platte, schon im März erschienen, die ich bisher übersehen habe. Die Band aus New York erzeugt experimentellen Noise in Reinform, der es ganz und gar auf Überwältigung des Hörers anlegt und damit durchaus Erfolg hat, dank des Einfallsreichtums und der Unvorhersehbarkeit die jeder Sekunde des Albums innewohnt. Selten sind vierzig Minuten gebändigtes Chaos so unterhaltsam wie auf diesem Machwerk.


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Manateees – Sit n Spin

manateees

Eine dreckige kleine Garagenpunk-Perle von einem Trio aus Memphis, die mir im Herbst irgendwie durch die Lappen gegangen ist. Größtenteils straight und eingängig, aber immer auch mit einer gewissen Schieflage versehen klingt das für mich z.B. etwas nach Abandos mit noch mehr Rotz, gefiltert durch die kantige Ästhetik der Useless Eaters und die grenzdebile Primitiv-Lyrik von Strange Attractor.


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The Cats – Relax On Everyone

The Cats

Das zweite Album der Cats aus Philadelphia weist, nicht nur in seiner wechselhaften Lo-Fidelität, starke Ähnlichkeiten zu Guided By Voices in ihrer besten Phase auf. Das wäre an sich noch nicht so spannend, aber die Trefferquote auf dieser naturgemäß etwas zerfahrenen Platte braucht sich hinter ihren Vorbildern auch nicht zu verstecken. Gut um den Winterblues kurzfristig zu vertreiben, wenn die bunten Pillen nicht wirken wollen.



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Beekeepers – Demos

beekeepers

Extra räudiger, ungewaschener Garage-/Noisepunk aus Oakland. Freunde von Eddy Current Suppression Ring, Soupcans oder Lumpy and the Dumpers werden sich sofort zuhause fühlen. Pluspunkte für den geistesgestörten Gesang, der so tief im Mix vergraben ist, dass man ihn super mit eigenen Inhalten füllen kann um sich lautstark über’s Wetter, Plastikbier, Gehaltsabrechnungen oder zu teure Nutten zu beschweren.


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Black Planet – Female Hysteria

black planet

Dieses Trio aus Cincinnati fabriziert ausgezeichnet abgefuzzten Lärm irgendwo im Spannungsfeld zwischen Garagenpunk, noise-lastigem Postpunk und abgehangenem Fuzzpop, der von Anfang bis Ende einen ungezähmten DIY-Spirit verströmt.


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The Persian Leaps – Drive Drive Delay

persian leaps

Angenehm altmodischer Indierock aus Saint Paul, Minnesota. Die ersten beiden Songs erinnern stark an das Solowerk von Bob Mould, im weiteren Verlauf der EP scheinen aber auch deutliche Anklänge an die Indie-/Powerpop-Szene der späten Achtziger und ein wenig Shoegaze-Vernebelung durch. So was geht schnell in die Hose, aber die Jungs haben so ausgezeichnete Songs am Start, dass selbst der geradezu Stadionkompatible Rausschmeißer Permission ganz unpeinlich bleibt.


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Needs – Rare Earths

needs

Nicht mehr ganz so neue EP einer Band aus Vancouver mit ungestüm losrockendem Postcore. Mögliche Referenzen wären z.B. Video, Piss Test, Hot Snakes oder Criminal Code. Geht gut rein.


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Ultrathin – Ultrathin

ultrathin

Der Bandname klingt zwar etwas nach Bindenwerbung, die Musik der Band aus Ottawa gibt sich aber eher stachelig als saugfähig. Das hat ordentlich Wumms und bewegt sich mehr oder weniger auf der Schwelle von Garagen- und Postpunk. Das kann mal wie eine Garagenversion des abgespaceten Stoner-Punks von Destruction Unit klingen. Oder mal so, als hätte man den Stooges-Klassiker Fun House in die frühen 80er gebeamt. Hier und da noch eine kleine Prise Saints oder eine Fingerspitze oldschooligen Hardcore-Punk eingestreut, das Resultat ist ein sehr kompaktes Brett von einer Platte.


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Lié – Consent

Lie

Düsterer und grober Postpunk von einem Trio aus Vancouver. Hat was von einer ungeschliffenen Mischung aus Savages und White Lung, zusätzlich mit einem gewissen Goth-Vibe und einer Vorliebe für dissonante Noise-Texturen.


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Musikresteficken #12

So, noch einmal tief die Restetonne greifen bevor dieses Jahr auch endlich mal sein Ende nimmt. Wie immer sind so einige Sachen dabei, bei denen es schon etwas weh tut, ihnen keinen eigenen Post spendiert zu haben. Aber irgendwo ist meine Zeit dann auch begrenzt und ich kann ja nicht immer nur bloggen sondern will auch mal ein Bier trinken, hundert Filme gucken, durch den Regen spazieren oder die Musik mal einfach bei ausgeschaltetem Laptop genießen. Also grabbelt mal selbst etwas rum, es lohnt sich. Hier geht’s lang →

S.H.I.T. – Feeding Time 7″

s.h.i.t.

Eine ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts stürmende Attacke ist diese wunderbar rotzige Scheibe von S.H.I.T. aus Toronto. Die Platte klingt auch exakt nach diesem Ort. Mit ihrer Mischung aus Hardcore- und Garagenpunk könnte man sie ein wenig mit Soupcans vergleichen, aber ohne deren Noisrock-Einflüsse.

Personnel – Gimme Holiday

Personnel

Kratziger aber zugänglicher Garagenpunk aus Reading. Man stelle sich z.B. Parquet Courts, Useless Eaters oder Yuppies mit deutlicherem Postpunk-Einschlag und gemäßigtem Tempo vor, das käme schon so etwa hin.

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Low Culture & Needles//Pins – Split 7″

low culture & needles pins

Eine kleine melodische Glückspille aus dem Hause Dirtnap Records. Ergänzen sich hervorragend, die beiden Bands, jeder Song eine Strahlende Powerpop-Perle mit ordentlich Punk im Blut und unwiderstehlichen Hooks. Low Culture in der Schrammel-, Needles//Pins in der Fuzz-Variante.


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