WOD – I’m gonna tell everyone we slept together, even if we didn’t

wod

Auf dem Tape dieser Band aus Melbourne gibt’s ungewaschenen, bluesigen Garagenpunk mit ordentlich viel Drive und dieser gewissen Scheißegal-Attitüde, die australische Bands ja irgendwie besonders gut drauf haben, veredelt durch einen lethargisch aber penetrant rumpöbelnden und -brabbelnden Frontmann. Ein bisschen so wie Eddie Current Suppression Ring, wenn die Beruhigungspillen so halbwegs wirken würden. In einigen der rockenderen Momente kanns auch mal etwas an Obits erinnern.


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Trials Of Early Man – Life Goals

Trials Of Early Man

Eine Londoner Postcore-Band mit leichten, komplett unpeinlichen Emocore-Einflüssen und einem guten Händchen für ergreifende Melodien, die einen nicht umschmeicheln, sondern am Kragen packen. So könnte man sie eine deutlich Melancholischere Variante von Drive Like Jehu und Hot Snakes vorstellen.

Flesh World – The Wild Animals In My Life

flesh world

Flesh World sind aus San Francisco und spielen eine angenehm exzentrische Art von Indierock, die leichte Postpunkeinflüsse mit ganz viel melancholischem C86-Schrammelpop verbindet.


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Molly – Peach Melba

molly

Melodischer Punk- und Indierock aus Helsingør und Kopenhagen. Molly lassen den alten Sound der mittleren und späten Phase von Hüsker Dü sowie des Solowerkes von Bob Mould neu aufleben. Das stört mich jetzt auch gar nicht, denn von dieser speziellen Schule gibt’s ja eher selten was zu hören und die Songs sind allesamt sehr gut.


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Spray Paint – Punters On A Barge

Spray Paint

Höchst eigenwilliger Noiserock aus Austin, Texas. Etwa so als hätte man die Brachialität und Dissonanz von Big Black mit der Abstraktion von Wire, sowohl deren 70er- als auch der 00er-Phase verschmolzen. Dass das Ganze sich damit auch etwas in Richtung Postpunk lehnt, versteht sich von selbst. Das wirklich schräge ist aber, wie eingängig diese Musik trotzdem noch bleibt.


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Muerte – Muerte

muerte

Mal wieder was aus Mexiko. Mexiko-Stadt um genau zu sein. Muerte bewegen sich musikalisch zwischen oldschooligem Hardcore und dieser Art von stockdüsterem Postpunk, die derzeit ja wieder ganz en vogue zu sein scheint. Keine bahnbrechende Neuerfindung besagter Genres, dafür was vertrautes auf ganz ausgezeichnetem Niveau.


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J. Marinelli – Stop Paying Attention

j marinelli

In bester Vierspur-LoFi-Technik produzierter Powerpop aus dem Kaff Morgantown in West Virginia. Der vergleich zu Guided By Voices drängt sich natürlich auf, aber auch Woolen Men kommen mir beim hören in den Sinn.


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Telstar Sound Drone – Jäegerklause Berlin Jan 2014

telstar sound drone

Druckvoll atmosphärischer Psych-/Spacerock aus Kopenhagen. Wie schon am Titel erkennbar, findet man auf dieser EP vier mitreißende Livemitschnitte. Die Jungs beherrschen das Austeilen genau so gut wie die Vernebelung der Sinne.

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Postman – Demo

Postman

Zwei mal treibenden Postpunk gibt’s auf dem Demo dieser Band aus Calgary, Alberta. Als grobe Koordinaten biete ich mal Wymyns Prysyn, Sievehead, Criminal Code oder Ex-Cult an.

Slugga – Parasite 7″

slugga

Wunderbar derber und schmuddeliger Garagenpunk aus Atlanta. Danach verspürt man den sofort Drang zu duschen. Oder sich erneut im Dreck zu wälzen.

Nuage – Kaputt EP

nuage

Die deutsche Postpunkseuche greift weiter um sich, eine höchst erfreuliche Entwicklung. Nuage kommen aus Bergkamen, irgendwo im Niemandsland zwischen Münster und Hamm. Die Musik orientiert sich ganz deutlich am Sound der Stuttgarter Szene (u.a. Karies, Die Nerven, Peter Muffin), braucht sich aber keineswegs hinter den Vorbildern verstecken. Schnörkellos kraftvolles Postpunk-Geschepper mit leichtem Noise-Einschlag. Wer sich zufällig in meiner weiteren Umgebung befindet, kann die Jungs am 13.6. im Waldmeister Solingen zusammen mit Karies und Die Wirklichkeit bestaunen.

Haldol – Haldol

Haldol

Dissonanter Postpunk aus Philadelphia. Dessen Basslinien sind tief in altem Gothzeugs verwurzelt, die Texte zutiefst politisch agitierend und die Gitarren hingegen schieben das ganze noch etwas in Richtung Noiserock.

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Lardo – Gunmetal Eyes

lardo

Ein Noiserocktrio aus Chicago das rüberkommt wie die perfekte Symbiose aus den anderen großen Noise-/Mathrock-Titanen ihrer Heimatstadt (ihr wisst schon, die alten Schallplatten…) und den semi-berühmten walisischen Krachmachern McLusky. Oder vielleicht noch treffender, den robotischen Grooves der Nachfolgeband Future Of The Left. Wie auch immer, geiles Zeug ist das.



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