Flogging A Dead One Horse Town – Noise Crack / EP 4

Auf der aktuellen EP dieser Combo aus Auckland, Neuseeland nimmt ihr dissonanter und wunderbar unkonventioneller Sound aus Noise Rock und Post Punk eine deutlich konkretere Form an als auf bisherigen Veröffentlichungen. Ein bisschen klingt das als träfe der abstrakte Lärm von Spray Paint oder Housewives auf die uralte AmRep- und Touch&Go-Schule.

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Cutty’s Gym – Benidorm

EP Nummer zwei der Band aus Glasgow ist ein genau so derbe und kompromissloses drückendes Biest wie schon der Vorgänger. Noise Rock, der für Freunde von Bands wie USA Nails, Death Pedals, Exhalants oder gar Lardo absolutes Pflichtprogramm darstellt.

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Noughts – Noughts

Die Debüt-EP von Noughts aus Melbourne macht schon mal einen sehr angenehmen ersten Eindruck mit ihrem entschlossenem Krawall zwischen Noise Rock und Post Punk, der sich komfortabel in der Gesellschaft ähnlich gelagerter australischer Acts á la Batpiss oder Bench Press aufhält.

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Donors – Donors

Ausgesprochen spaßiger Lärm zwischen Garage- und Post Punk auf dem Debüt-Tape einer Band aus Nashville, die zeitweilig mal nach einer im Tempo halbierten Kreuzung aus Sauna Youth, Ex-Cult und Uranium Club klingt.

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Gilb – Tape 1

Eine verdammt perfekte Hardcore-Attacke mit postpunkigen Zusatzstoffen liefert das Debüt-Tape dieser Berliner Formation ab. Genau das richtige für Freunde u.a. von Acrylics oder Anxiety, die mal wieder ordentlich den Popo versohlt brauchen.

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Padkarosda – Visszatérő Rémálom

Auf ihrem neuesten Langspieler hält sich die Dark Punk/Death Rock-Formation aus Budapest wie schon auf dem Vorgänger bis auf’s letzte Komma an die etablierte Genre-Rezeptur, aber das auf einem ausgezeichneten Niveau.

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Flat Worms – The Apparition / Melt The Arms

Flat Worms aus Los Angeles melden sich zurück mit einer gewohnt hochwertigen 7″ auf Famous Class, auf der ihr Sound ein gutes Stück verspielter rüber kommt als auf ihrem letztjährigen Debütalbum. Dabei tritt der Garagenfaktor in den Hintergrund, die zwei Songs rücken stattdessen vermehrt in die Gegend von Noise-getränktem Post Punk. War alles auch früher schon da, aber diesmal gewähren sie dieser speziellen Sau etwas großzügigeren Auslauf.

Tommy And The Commies – Here Come…

Bei diesem Trio aus Sudbury, Kanada sind unter anderem Mitglieder von Strange Attractor und Statues mit von der Partie und was sie da auf ihrem ersten Minialbum veranstalten ist feinste Zuckerwatte aus schnörkellosem 77er Punk und Power Pop, der sich definitiv einiges bei den Buzzcocks und Undertones abgeschaut hat.

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Sick Thoughts – Sick Thoughts

In der Zwischenzeit hat Frontmann Drew Owen seinen Wohnsitz ja von New Orleans nach Helsinki verlegt und irgendwie liegen derzeit leider keine konkreten Infos darüber vor, wer außer ihm denn jetzt in der neuen, finnischen Inkarnation der Sick Thoughts mitmischt. Musikalisch bleibt aber alles beim alten und die Band gehört nach wie vor zur ersten Liga dieser ultraklassischen Art von Garage Punk, der zwar überhaupt nichts neues zu bieten hat, dessen Songmaterial dafür aber ausnahmslos ins Schwarze trifft und zuverlässig einen hartnäckigen Ohrwurm nach dem anderen produziert.

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Training Ground & Cells – Split /// Neo Neos – Kill Someone You Hate

Nicht dass mir zur Musik von Connie Voltaire die Worte ausgehen würden – die haben mir nämlich schon beim Erstkontakt mit der seltsamen und bezaubernden Welt der Neo Neos gefehlt. Daher beschränke ich mich diesmal auf die wesentlichen Fakten: Der gute Herr hat im Oktober gleich zwei neue Langspieler draußen. Das „Split“-Album von Training Ground und Cells führt dabei die derbere Marschrichtung der vor einigen Wochen veröffentlichten Hardcore-„Compilation“ fort. Über Neck Chop Records ist außerdem eine neue LP seines bekanntesten Projekts Neo Neos raus, dessen Tonmaterial jetzt wohl schon etwas länger im Keller rumgammelte. Einige der Songs sind bereits von diversen Tapes und EPs bekannt, hier aber in tendenziell noch stärker geschädigten Darbietungen vertreten. Ich freue mich einfach über die halbe Stunde neuen und alten Lärms; den Überblick hab ich eh schon längst verloren.

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