Shadow In The Cracks – Shadow In The Cracks
Hypnotisch-Psychedelisch groovender Garagepunk aus Minneapolis. Dafür verantwortlich zeichnen zwei Drittel von The Blind Shake, auch die musikalische Verwandtschaft zu letzteren lässt sich kaum überhören.
Hypnotisch-Psychedelisch groovender Garagepunk aus Minneapolis. Dafür verantwortlich zeichnen zwei Drittel von The Blind Shake, auch die musikalische Verwandtschaft zu letzteren lässt sich kaum überhören.
Bluesiger Krach aus Brisbane. Wenn man The Gun Club und Feedtime gemeinsam in einen Topf wirft und dann durch einen Postpunk-Fleischwolf dreht, dürfte so was ähnliches dabei rauskommen.
Ex-Breathers aus Tallahassee lassen den Hardcorepunk des letzten Albums EXBX weitgehend hinter sich, auf der neuen Platte bewegen sie sich eher im Spektrum von Postcore und Noiserock. Weniger chaotisch, dafür mit ganz schön viel Wumms.
Schöne EP einer Band aus Melbourne mit treibendem, rohem aber doch sehr eingängigem Noise-/Postpunk.
Garage-/Postpunk aus Geelong, Australien. Es sind Mitglieder von Ausmuteants und Frowning Clouds mit dabei. Musikalisch ist das durchaus als Zwischending beider genannter Bands zu sehen. Mal eher relaxte, mal nervös zuckende Garagenrocker mit einem gewissen Psych- und Kraut-Vibe.
Toller Noiserock aus Boston mit einer ausgeprägten experimentellen Note und einem Hauch von Industrialpunk.
Die nächste Livesendung ist im 8. November.
Spray Paint aus Austin hatten dieses Jahr offenbar etwas viel Energie übrig. Auf jeden Fall genug, um bisher ein Tape, ein Album und eine Splitsingle mit Exek rauszuhauen. Und jetzt ein weiteres Album, diesmal auf Monofonus Press erschienen. Immer noch abstrakt und dissonant, ist ihre Strategie hier aber weniger offensiv als auf dem gnadenlos vorwärts stürmenden „Punters On A Barge“, stattdessen üben sie sich auf diesem Album überwiegend in wohltemperierter rhythmischer Präzisionsarbeit.
Neue EP der Noiserocker aus Toronto. Die neuen Songs setzen den schönen Krawall des letztjährigen Albums fort, sind aber ein ganzes Stück kompakter – um nicht zu sagen: poppiger – als zuvor. Gefällt.
Wunderbar ungestümer Krach aus Minneapolis, der Freunden von Garage- und Hardcorepunk gleichermaßen Freude bereiten wird.
Postpunk/-core aus Atlanta, der mich etwas an die ebenfalls von dort stammenden Wymyns Prysyn erinnert.
Tolle EP einer Band aus Richmond, Virginia. Musikalisch irgendwo zwischen dem melodischen Ende des Postcore-Spektrums und der zweiten Emocorewelle der frühen 90er angesiedelt.
Was? Eine gute Platte auf Epitaph? Für einen Moment dachte ich schon die Hölle friert jetzt zu. Dann hab ich aber bemerkt, dass das aalglatte Lalalapunklabel nur den Vertrieb macht und eigentlich das allseits beliebte Garagenlabel Burger Records dahinter steckt. Puh, mein Weltbild bricht doch nicht zusammen.
Die Musik des Duos aus Orange County ist jedenfalls eine eklektizistische Mischung aus HipHop- und Elektrobeats, kombiniert mit einem tiefen Griff in die Post- und Garagepunk-Gemischtwarenkiste, dazu erinnert’s noch ein wenig an die ungeschliffeneren Beiträge zur großen Dancepunk-Welle anfang der Nullerjahre. Könnte man als Sleaford Mods in weniger wütend bezeichnen, dafür mit Garagenkante und manchmal besorgniserregender Schieflage.
Ein schönes Tape hat das New Yorker Label Exploding In Sound da mal wieder rausgehauen. Die Band aus Leeds spielt recht konventionellen aber gekonnten Noiserock mit ordentlich Wumms unter der Haube.
Derber, dissonanter Postpunk aus Philadelphia mit jeder Menge noisigem Dreck unter den Fingernägeln.