Estrogen Highs / Frustrations – Split

estrogen highs frustrations

Schöne Splitveröffentlichung zweier Bands, die einene recht verspielte Herangehensweise an Garagepunk gemeinsam haben. Estrogen Highs aus New Haven, Connecticut spielen eine powerpoppige Variante davon mit einem gewissen Protopunk-Einfluss. Frustrations aus Detroit treten dagegen das Gaspedal zu beginn auch mal etwas beherzter durch, später dendiert das aber zunehmend in Richtung bluesiger Sludgepunk-Drones. Das sind interessante Entwicklungen von beiden Bands.


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Scraper – Misery

scraper

Das Garagenlabel Slovenly Recordings schlägt mal wieder zu mit einem straight und ganz unverschämt losrockenden Album einer Band aus San Francisco.


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Unfun – Waterboarding

unfun

Wer bei dem Bandnamen zuerst an ein Jawbreaker-Album denkt liegt schon mal gar nicht so falsch. Unfun aus Vancouver spielen oldschooligen, emofizierten Punkrock, der seinen poppigen Kern in einen umso dreckigeren, wuchtigen Sound aus Noise-Gitarrenwänden verpackt.


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Vanity – Yer Fucking Boring 7″

vanity

Nicht mehr so ganz neue aber ziemlich geile 7″ der New Yorker Band. Garagepunk mit sehr hymnischen Qualitäten und deutlicher 77er Kante.

DeadShred – Nice Epidemic

deadshred

Neues von den Postpunkern aus Brisbane. Ihr neues Tape ist ein gewaltiger Sprung nach vorne, begeistert mit leicht no-wavigem aber dennoch eingängigem Postpunk.


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Beta Boys – Real Rockers

beta boys

Beta Boys aus Kansas fabrizieren wunderbares LoFi-Garagepunkgeschredder der ultra-oldschooligen Machart.


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Brimstone Howl – Magic Hour

brimstone howl

Bluesiger Garagepunk aus Omaha mit einem gewissen Gun Club- und Birdman-Vibe sowie einer ausgesprochen powerpoppigen Songpower, die mich an die großartigen Apache Dropout erinnert.


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Big Cream – Creamy Tales

big cream

Big Cream sind sind Trio aus dem Italienischen Zola Predosa, auf dieser hübschen EP gibt es schön melodischen, punkigen Indierock auf die Ohren.


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Woolf – Posing/Improvising

woolf

Schön kaputter Postpunk aus London, der sich im Kern wie zerhäckselter, dekonstruierter Hardcore anfühlt.



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New Berlin – Tour Tape

new berlin

Schön abgehangener, schnörkelloser Garagepunk aus McAllen, Texas.

Daylight Robbery – Accumulated Error

daylight robbery

Ich fand ja schon die Distant Shores EP der Band aus Chicago schwer hörenswert, aber der hohe Qualitätslevel ihres zweiten Albums hat mich dann doch etwas überrascht. Ultraeingängiger Postpunk mit hundertprozentiger Trefferquote.


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The Astounds – The Astounds

the astounds

The Astounds ist nix anderes als das Soloprojekt von Dean Wells, der bisher unter dem Namen The Capstan Shafts unzählige Platten veröffentlicht hat. Und so viel hat sich auch unter dem neuen Namen nicht verändert, ein wenig mehr fuzziger Garagenvibe vielleicht als auf seinen letzten Platten. Ansonsten bleibt er seinem liebenswert schrulligen Powerpop treu.


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Noir Boy George – Metz Noire

Noir Boy George

Minimalistischer Synth- und Orgelpunk aus Metz, Frankreich. So könnten Suicide in einem dystopischen Chanson-Paralleluniversum klingen.


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So Pitted – Neo

so pitted

Veröffentlichungen auf Sub Pop gefallen mir ja immer am besten, wenn sich das sonst eher altersmilde Label auf seine dreckige Jugendzeit zurückbesinnt. Wie mit dieser Platte von So Pitted aus Seattle. Die ist ein ganz unverschämt knarzendes Stück Noiserock, der den ollen Kamellen auf Amphetamine Reptile oder Touch & Go so einiges schuldig ist. Unter der Oberfläche meine ich aber auch etwas zeitgenössischen Postpunk zu erkennen.


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