Some Men sind ein Trio aus London in der kanadischen Provinz Ontario. Das Zeug auf dieser EP ist eine recht seltsame Mischung aus Sludgepunk, Noiserock, Postpunk und Emocore-Melodien. Und kaum hat man sich daran gewöhnt, kommen sie mit einer Salve Blastbeats um die um die Ecke. Angenehm unberechenbar.
Schön oldschooliger Postcore irgendwo aus Südkalifornien, weckt Erinnerungen an Rites Of Spring und vielleicht auch ein kleines bisschen an Drive Like Jehu.
Nicht mehr ganz neu aber großartig ist diese EP von Bed Bugs aus dem dänischen Aarhus. Sägender Lärm irgendwo zwischen rohem Garage- und Postpunk, der mich stellenweise ein wenig an ganz frühe Saccharine Trust aber auch an frühe Lower und Iceage erinnert.
Gleich noch mal derbes Punkzeugs aus Barcelona. Chroma spielen arschtretenden Postpunk mit einem gewissen Hardcore-Anteil. Düster, monoton und äußerst bissig.
Die letzte Show des Jahres, diesmal in Überlänge. Da bin ich doch endlich mal auf halbem Weg, eine Sendung ohne eigene Fuckups zu machen und schon schmiert mir mittendrin einfach der sonst so unkaputtbare Linuxrechner ab. Nun gut, die Musik auf diesem Blog hat immer ein paar Beulen, die Show auch. Passt.
Barcelona kommen auch von dort und ihre Debüt-EP ist ein erstklassiger Artcore-Knaller, die sich im Umfeld von Noiserock, Hardcore- und Postpunk bedient.
Wunderbarer Post-/Deathpunk aus Calgary, Alberta. Die 7″ ist etwas derber und punkiger, die LP kommt stellenweise etwas getragener daher und wartet mit einer charmanten Wipers-Coverversion auf.
Das australische Label Tenzenmen hat mal wieder in internationalen Gewässern gefischt und es hat ein ganz schön dicker Brocken aus Italien angebissen. Astolfo Sulla Luna spielen ausgefeilten, abstrakten Noise- und Mathrock der kompromisslosen Sorte mit leicht postpunkiger Kante.
Interessante Mischung auf dieser 7″ einer New Yorker Band. Auf dem Opener morpht klassischer Emo-/Postcore im Stil der frühen Neunziger in melodischen Indierock á la alte Modest Mouse, die beiden anderen Songs schlagen in eine ähnliche Kerbe.
Ein tolles Tape ist auf Resistance/Restraint erschienen. Zuerst gibt’s fünfzehn Minuten hypnotischen, Dub-infizierten Ambientnoise von Exek aus Melbourne, die dem einen oder anderen schon durch ihre Split mit Spray Paint bekannt sein dürften. Danach servieren die ebenfalls aus Melbourne stammenden Halt Ever zwei ihrer bisher düstersten Songs, Goth-lastiger und songorientierter Postpunk in Perfektion. Frohes Fest.
Nach dem unglaublich poppigen All Faded schieben die Synthpunker aus Omaha kurzerhand eines ihrer schummrigsten Werke hinterher. Aber auch im Düstermodus können sie nicht anders, als haufenweise Hooks und Melodien unterzubringen.
Die äußerst produktiven Garage-Powerpopper aus Portland legen gar nicht so lange nach ihrem letzten Album eine neue EP nach. Zwei neu aufgenommene, bereits vom 2014er Tour Tape bekannte Songs und fünf neue Nummern auf durchgehend hohem Niveau. Wer hätte es auch anders erwartet?