Divers – Achin’ On 7″

divers

Schöner Siebenzöller auf Dirt Cult Records von einer Band aus Portland. Die A-Seite ist wunderbar vor sich hin stampfender Garagepop, die B-Seite dann eine lupenreine Indierockballade wie man sie in der Vergangenheit von einer bekannten kanadischen Band gewohnt war. Würde mich normal eher ankotzen wenn der Song nicht so verdammt stark wäre.

Youth Avoiders – Spare Parts EP

youth avoiders

Knappe drei Jahre nach dem starken Debütalbum eindlich ein Lebenszeichen der pariser Band. Wie gehabt zwischen den Stühlen oldschool Hardcore, melodischem Eighties-Punk mit einem subtilen Wipers-Einschlag, ein wenig Postcore á la Hot Snakes und durchweg starken Songs gehören sie meines erachtens zu den herausragenden Punkbands unserer Zeit.

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Beast Fiend – Kill Me

beast fiend

Und wieder mal eine neue EP von der kalifornischen Krawallkapelle. Ihre zugänglichste, ja geradezu melodische Platte bisher, aber immer noch ordenlich laut und angenehm schräg. Dazu trägt nicht zuletzt ein Sänger bei, der ums verrecken keinen sauberen Ton rauskriegt. Ich find’s geil so.

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B-Boys – No Worry No Mind

b boys

Erstklassiger Postpunk aus New York, dessen Wire-Einfluss man eine Meile gegen den Wind riechen kann. Wie am Titel dieses Blogs unschwer zu erkennen ist liebe ich Wire, geht also mal so was von klar.


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Mind Spiders – Prosthesis

mind spiders

Weiteres Unkraut, das aus dem Umfeld der scheinbar nicht so wirklich aufgelösten aber nur noch spärlich aktiven Marked Men herauswuchert. Die beiden Sänger der Band, Mark Ryan und Jeff Burke, spielen jetzt ja bei Radioactivity und haben mit den Jungs bisher zwei brilliante Alben veröffentlicht. Und Mark Ryan’s Mind Spiders – mit weiteren Überschneidungen im Lineup zu letztgenannter Band – haben nun ihr bereits viertes Album am Start. Mit einem weniger poppigen, düsteren Vibe als Radioactivity und stärkerem Syntheinsatz als auf den bisherigen Alben, aber auf gewohnt ausgezeichnetem Niveau.


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Soul Structure – True Love

Soul Structure

Hübscher Post-/Emocore aus Nottingham, der zwar das Rad nicht neu erfindet aber mit grundsolidem Songmaterial überzeugt und glücklicherweise die typischen Genrefettnäpfchen meidet.


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Paul Jacobs – I’m Into What You’re Into

paul jacobs

Das zweite Album im vollen Bandlineup der ehemaligen Einmannband aus Montreal. Durfte man sich auf der letzten Platte noch Sorgen machen, dass das alles etwas zu glatt und konventionell werden könnte, kann ich hier Entwarnung geben. Auf der neuen Platte haben sich wieder ein paar Schrauben gelockert und es knarzt und schrabbelt wieder ähnlich verschroben wie man es aus seiner Zeit als Solomultitasker gewohnt war.


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Exhaustion – Phased Out

exhaustion

Eine weitere hübsche EP von Exhaustion aus Melbourne mit zwei neuen Songs plus zwei Remixes. Wie gehabt krawallt das auf einem schmalen Grat zwischen den Koordinaten Postpunk, Noise und Psychedelic.

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Paint Thinner – Demo

paint thinner

Sehr geiler Postpunk auf diesem Demo von Paint Thinner aus Detroit, der mehr als nur ein bisschen an Wire erinnert.

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Advlts – Black Bile 7″

advlts

Sechs mal schnörkelloser, druckvoller Garage Punk von einer Band aus Baltimore.


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Trials Of Early Man – Attachments

trials of early man

Rundum gelungenes Debüt der londoner Band. Das weckt Erinnerungen an den emofizierten Postcore der späten Neunziger, hat aber auch etwas Noise- und Mathrock in der DNA.


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The Holy Soul – Fortean Times

the holy soul

Starkes und vielseitiges Zeug aus Sydney irgendwo zwischen hymnischem Indierock und garagigen Tendenzen, mit einem gewissen souligen Vibe und so einigen ausgezeichneten Songperlen.


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Behavior – 375 Images Of Angels

behavior

Der dreckige bis abgefuckte Postpunk dieser Band erinnert so sehr an die düstere Kopenhagen-Schule, dass es sehr unwahrscheinlich klingt. Aber doch: Dieses dissonante Geschredder entstammt tatsächlich dem sonnigen Los Angeles.



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Free Machines – Too Bright For The Night

missed fortunes

Toller Retropowerpop aus Tucson, Arizona. Aufgrund der Herkunft denkt man natürlich sofort an The Resonars und liegt klanglich dann auch schon goldrichtig. Ja, mehr als nur das, denn Resonars-Frontmann Matt Rendon hat die EP auch produziert.


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