Ex-Cult – Summer of Fear / 1906 7″
Zwei ordentlich scheppernde neue Reißer der Garagenpunks aus Memphis.
Zwei ordentlich scheppernde neue Reißer der Garagenpunks aus Memphis.
Postpunk aus Oslo, der aber mehr nach Kopenhagen klingt. Nicht zuletzt durch einen Sänger, dessen emotionale Performance positiv an Iceage erinnert. Dazu kommen Shoegazig vernebelte Gitarrentexturen, die mir Wild Moth ins Gedächtnis rufen.
Die neue EP der Band aus Denton/Austin, Texas, bestehend unter anderem aus Mitgliedern von Video und OBN III’s, ist ein wahrer Leckerbissen geworden, eine nahtlose Verschmelzung von Garagepunk mit powerpoppigen Hooks und einem gelegentlichen 77er Vibe.
Auf dem dritten Album der Postpunker aus Seattle ist der Sound der Band deutlich gereift. Das ist über weite Strecken eine ausgesprochen monoton und dissonant im schwachen Neonlicht vor sich hin groovende Angelegenheit, aufgebrochen durch wilde Noiseattacken.
Nun sind Jeff The Brotherhood aus Nashville ja schon eine ganze Weile am Werk und haben bereits unzählige Veröffentlichungen von wechselhafter Qualität rausgehauen. Aber mit ihrem neuen Langspieler zeigt ihr Fuzzpop mit Grunge-Anleihen eine Konsistenz, die mir auf den letzten paar Platten etwas gefehlt hat. Mit durchweg starkem Songmaterial brät sich das Duo durch kurzweilige vierzig Minuten eingängigen Lärm. Da gönne ich ihnen doch das gesteigerte Medieninteresse, das ihnen gerade entgegen gebracht wird.
Ein sicherer Schritt vorwärts, der neue Langspieler von Lié aus Vancouver. Ordentlich drückender, bissiger Postpunk, dissonant und dennoch eingängig.
Leider kein Album-Stream verfügbar. :(
Aber das Album ist bei den einschlägigen Downloadstores zu bekommen oder direkt beim Label.
Kindling aus Easthampton, Massachusetts präsentieren auf ihrem neuen Album starken Shoegaze-Rock mit verträumten Melodien, deren hohes Ohrwurmpotenzial mit ordentlich viel punkigem Drive ins Ziel geschossen kommt.
Eine brilliante Mischung aus (Post-)Punk und Noiserock auf diesem Tape von Nag aus Atlanta, eine konzentrierte Attacke aufs Trommelfell.
Hübsche EP einer Band aus Seattle, darauf gibt’s wunderbar primitiven Synthpunk zu hören.
Derbe ungewaschener Garagepunk aus dem Gold Coast, Australien.
…und schon wieder eine neue EP der Hardcorepunks aus Omaha. Das knarzt natürlich so wie es sich gehört.
In jeder Hinsicht schrägen Elektropunk/-pop aus dem Samplebaukasten präsentiert dieses pariser Duo auf ihrem Debütalbum dem staunenden Hörer, veredelt durch überwiegend unverständliche Lyrik in einem seltsamen deutschsprachigen Kauderwelsch.
Auf dem Debütalbum von Nomad Stones aus Boston gibt’s fuzzigen Rock’n Roll auf die Ohren, der sich irgendwo zwischen kraftvoll rockendem Noiserock und melodischem Punkrock bewegt.
Eine ausgezeichnete Bandeinreichung kam hier mal wieder rein, in Form dieses schicken Minialbums. Diese Kapelle aus Baltimore fabriziert recht simpel gestrickten aber umso entschlossener loslärmenden Noiserock.
Lange bevor Oliver Ackermann nach New York zog und A Place To Bury Strangers gründete, trieb er schon in Virginia sein lautstarkes Unwesen und spielte mit seiner damaligen Band Skywave noiselastiges Shegaze-Zeug, das dem Sound seiner späteren Band gar nicht so unähnlich ist.
Etwas früher in diesem Jahr erschien auf Kanine Records zum Record Store Day diese schöne Compilation mit Tracks, die ursprünglich von allerlei 7″s, selbstveröffentlichten Tapes und CD-Rs stammen.