Idles – Brutalism

Idles aus Bristol haben nach ein paar Kurzspielern jetzt ihr Langspieldebüt am Start und oh boy… Das ist ein kompromisslos vorwärts dreschender Drecksack von einer Platte geworden. Bis zum Anschlag angepisster Lärm auf der Schwelle zwischen Noiserock und (Post-)Punk, der lyrisch wie musikalisch einen passenden Soundtrack zum Alltag im Brexitland abgibt.


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The Dogs – Slash Your Face 7″

Diese Protopunker aus Detroit gründeten sich 1969 und sind bis heute aktiv. Klar von den örtlich umtriebigen Stooges und MC5 beeinflusst, klingt auch ihre zweite Single aus dem Jahre 1978 immer noch so, als wäre die Zeit ’69 stehen geblieben. Die olle Kammelle ist jetzt über das Almost Ready Records-Sublabel Last Laugh Records wieder zu bekommen.

Brad Pot – Brad Pot

Das Debütalbum der Band aus Melbourne ist soeben auf Slovenly erschienen und besticht mit ultra-gradlinigem, oldschooligem Garagepunk.



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Mask – World Gone Crazy

Mask kommen aus Rutland im US-Bundesstaat Vermont. Ihr erstes Demo ist eine kurze, entschlossene Attacke aus räudigem Hardcorepunk und pechschwarzem Post-/Deathpunk.


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UV-TV – Glass

Auf dem Debütalbum von UV-TV aus Gainesville trifft straighter Garagepunk auf melodischen Fuzzpop, Shoegaze und ein paar psychedelische Abstecher. Alle Songs vom 2014 erschienenen Demo sind neu aufgenommen und mit an Bord, die alten wie auch die neuen Songs werden mit ordentlich Feuer unter’m Arsch dargeboten.
Sorry, irgendwie is Soundcloud grade im Popo. Aber der Direktlink funktioniert.



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Neo Neos – Type V

Neues Tape vom Garagenprojekt aus Minneapolis, es vergehen kaum ein paar Tage ohne eine neue Veröffentlichung aus dem Hause Neo Neos. Mal ehrlich, jedes mal wenn der Typ scheißen geht, fischt er einen neuen Song aus’m Wasser. Anders kann ich’s mir nicht erklären.



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Pretty – Demo

Ein erstaunlich melodisches Gemisch aus Fuzz- und Hardcorepunk auf diesem Demo einer Band aus Boston.

Skull Cult – Vol.2

Das hat ja mal nicht lange gedauert seit dem Debüt-Tape von Skull Cult aus Bloomington, Indiana. Und die neue EP ist ähnlich kurz, schräg, primitiv und knarzig ausgefallen wie die erste.



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Puritans – Swerving Lines

Nur zur Hälfte ist das hier eine wirklich neue Veröffentlichung. Zwei der vier Songs von auf diesem Tape der Postpunker aus Vancouver sind bereits von der ausgezeichneten digitalen Single Self Control bekannt, die letztes Jahr erschien. Die zwei neuen Songs sind ebenfalls von hohem Niveau.


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Vativer – Demonstrationszug

Kaputtes Zeug aus Frankfurt, das sich allen Genrezuordnungen entzieht. Elemente aus (unter anderem) Elektropunk, Noise, Psychedelic, Kraut und Industrial verweben sich auf diesem Tape zu einem ausgesprochenen widerspenstigen Biest.


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Dumb Punts & Wash – Split

Auf diesem Split-Tape auf Pissfart Records geben sich zwei australische Bands die Klinke in die Hand. Dumb Punts aus Melbourne garagerocken sich gewohnt kompetent durch vier halbwegs solide Songs, nicht gerade ihr bestes Material.
Aber eine wirkliche Überraschung sind die vier Songs der mir bisher unbekannten Wash aus Byron Bay. Die produzieren hier ultraprimitiven, rohen Fuzzpunk, dem wirklich alles am Arsch vorbei geht.



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Amyl And The Sniffers – Big Attraction

Der zweite EP der Band aus Melbourne bringt schönen Garagepunk mit ausgeprägter 77er Kante zu Gehör.



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Short Days – Short Days

Short Days aus Lille, Frankreich sind mir erstmals letztes Jahr mit der Bleak City 7″ aufgefallen und mit sehr straightem Punkrock, der es irgendwie schafft, die uralten, ausgeleierten Punkriffs mit der richtigen Würze zu melancholisch-mitreißenden Hymnen zu variieren. Jetzt ist der erste Langspieler der Band erschienen, hier zu Lande auf dem Leipziger Label Abfall Records. Wie erwartet überzeugt die Platte mit durchweg starkem Songmaterial und einem Sound, der mich etwas an eine gedrosselte Variante der pariser Kollegen Youth Avoiders oder die Amis Nervosas erinnert.



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Blaha – 499​-​456

Relativ zeitgleich mit dem zuletzt hier vorgestellten Soloalbum vom Blind Shake Gitarristen/Sänger Jim Blaha, taucht jetzt auch neues Solozeug von seinem Bruder und Mitstreiter Mike Blaha (ebenfalls Gitarre und Gesang) auf. Auch hier entfernt sich das nicht sehr weit vom Sound seiner anderen Band. Im vergleich zur Jim And The French Vanilla Platte kommen die Songs hier aber in einem leicht LoFi-mäßigen, aufs wesentliche reduzierten Soundgewand rüber.
Checkt außerdem mal dieses ebenfalls im Februar erschienene Album auf Wet Bridge Records an.



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Meager – No Frills

Geiles Zeug auf diesem Tape einer Band irgendwo aus Kalifornien. Das klingt etwa so als hätte man die Sounds der aktuellen Generation von Garage-beeinflussten Postpunk Bands mit der Dissonanz alter Flipper Platten und dem Proto-Postcore ganz früher Saccharine Trust verschmolzen.



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