Neue EP der melodieverliebten Punks aus Minneapolis. Zum großen Teil etwas langsmer und grimmiger als auf ihrem letzten, jetzt auch schon wieder vier Jahre alten Album, aber nach wie vor mit einem guten Händchen für einprägsame Hooks und routiniertes, grundsolides Songwriting.
Bei dieser Band aus San Diego sind unter anderem Mitglieder von Beaters und Mrs. Magician mit an Bord. Ihre Debüt-7″ kann mit Lärm auf der Schwelle zwischen Noise Rock und Garagepunk überzeugen.
Neuer Kurzspieler der Garagepunker aus Salt Lake City. Die A-Seite Chromatic Recollections ist ja schon von ihrer letztjährigen EP Ariadne’s Thread bekannt, hier aber in einer druckvollen Neuaufnahme vertreten. Die rohe B-Seite hingegen ist neu und weiß ebenfalls ordentlich Ärsche zu treten.
Kaleidoscope aus New York haben so eine Tendenz, den Hörer etwas ratlos stehen zu lassen. Auf den ersten zwei EPs noch mit LoFi-mäßigem Acid Rock unterwegs, überraschte dann die letzte 7″ mit einer unwahrscheinlichen Kombination aus Hardcorepunk und psychedelischen Einflüssen. Letztere finden sich auch auf dem aktuellen Tape wieder, der Sound verschiebt sich aber wieder in Richtung Garage. Mal abwarten, wohin die Reise als nächstes geht.
Wunderbar dahergeschrammelter Indierock aus Brisbane. Man darf sich ruhig an so unterschiedliche Bands wie Archers Of Loaf, Superchunk, The Wedding Present oder Guided By Voices erinnert fühlen.
Die neue EP der ultraliebenswerten Suburban Homes aus dem britischen Crawley knüpft nahtlos an den angepisst scheppernden DIY-Punkrock der letztjährigen Conformity In The U.K. 7″ an.
Mal wieder ein neues Lebenszeichen der Shoegazer/Noisepopper aus Oakland. Wie schon auf der letzten EP nimmt ihr Sound immer kompaktere Formen an und auch das Songmaterial ist nochmal griffiger geworden.
Nach vier exzellenten Kurzspielern legen die Post-/Noisepunker aus Philadelphia jetzt ihr erstes Album vor. Normal würde man ja erwarten, dass die Band hier ihrem bisherigen Sound etwas Feinschliff verpasst. Stattdessen entpuppt sich die Platte als relativ schwer verdaulicher Brocken, deutlich kantiger und zerfranster als bisher gewohnt. Damit bin ich absolut einverstanden.
Die Garagerocker aus Minneapolis haben sich schon seit jeher als eine (im Rahmen ihres Genres) recht wandlungsfähige Band erwiesen. Im letzten Jahr gab es von ihnen z.b. schepperigen Retrorock mit psychedelischen Einflüssen (Fly Right) und instrumentalen Surfrock (zusammen mit Postcore-Legende John Reis) zu hören. Der aktuelle Langspieler markiert überwiegend eine Rückkehr zum ultratighten und druckvollen Garagepunk des 2014er Albums Breakfast Of Failures.
Das zweite Tape der Band aus Seattle. Wie schon auf dem Debüt, begeistern sie mit abstrakt-dissonantem Postpunk, der mit räudigen Versatzstücken aus Noiserock und Garagepunk kollidiert. Freunde von Useless Eaters, Parquet Courts oder Uranium Club sollten unbedingt aufhorchen.
Super Unison aus Oakland treffen auf ihrem Debütalbum so ziemlich ins Schwarze mit kompaktem, druckvollem Postcore, der seine Punk- und Hardcore-Wurzeln teilweise durchaus in der alten Schule hat, das aber auch nahtlos mit Einflüssen der aktuellen Generation (z.b. Lié, White Lung) zu einem sehr stimmigen Gesamtbild verschmilzt.