John (timestwo) – Future Thinker

Out Here On The Fringes erscheint irgendwann im Oktober.

Gong Gong Gong – Notes Underground

Phantom Rhythm erscheint am 4. Oktober auf Wharf Cat Records.

Ill Globo – Streamlined Success

Check The Odds 7″ erscheint am 16. August.

The Busymen – Tick Tock

Garage Punk aus Brisbane. Diesmal von der ultra-altschuligen, jedoch ganz und gar nicht langweiligen, angenehm abgefreakten Sorte. Klar hat das jede Menge Stooges-Energie an Bord, die Orgelsounds lassen so einen subtilen 80er Flying Nun-Vibe durchschimmern und der Wilde hinter’m Mikro channelt so einen seltsamen Mix aus Iggy, Jad Fair, Mark E. Smith und einem Damo Suzuki, der gerade seinen siebten Kaffee gehabt hat.

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Pi$$er – Wretched Life

Ein Haufen britischer und internationaler Musiker mit einer ziemlich langen „X hat irgendwann schon mal bei Y mitgespielt“-Liste fährt hier ein ausgesprochen routiniert fluppendes Hardcoregeschoss auf, welchem der wohldosierte Einsatz des sächsischen Telefons noch mal eine besondere Würze verleiht.

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Hammered Hulls – Written Words

Hammered Hulls 7″ erscheint am 9. August auf Dischord Records.

Dregs – The Worst

Fuzzy bis garagig angehauchtes Punkzeug gibt’s auf dem Minialbum der Dregs aus Austin zu goutieren, außerdem mit einer Spur von Hardcore und einer postpunkigen Note in ihrem Gitarrengebrate irgendwo zwischen Wipers und Negative Scanner – überwiegend simpel gestrickt, schnörkellos und hocheffizient in seiner Kraftübertragung.

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Splitting Image – Thank You

Die starke erste EP dieser Bostoner Band tanzt angenehm aus der Reihe mit einer Spielart von Post Punk in stellenweise leicht psychedelischer Ausprägung. In vielen Momenten agieren sie etwas leiser, gedämpfter als man es sonst gewohnt ist – getragen von ausbalancierter Songkunst und einer mal wirklich tollen, ausdrucksstarken Gesangsperformance (wir sind da sonst ja nicht so verwöhnt) entwickelt das einen Aufprall, den viele deutlich lautere Bands nicht erreichen. Als eine Konsequenz daraus brillieren sie mit einer für das Genre ungewöhnlichen Klarheit, die ihren Songs die nötige Luft zum atmen gibt. Umso effektiver ist es, dass sich der Energielevel im Laufe der vier Songs konstant steigert.

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Facility Men – It’s Fun To Disappear

Vor einigen Jahren waren Facility Men aus Buffalo, New York hier schon mal mit einem charmant chaotischen Demo vertreten – was sie aber seitdem an Raffinesse zugelegt haben ist mehr als beachtlich. Die Band agiert als angemessen tighte Einheit, die Arrangements klicken ebenfalls wie von selbst ineinander und die Songs brauchen sich dahinter keineswegs verstecken – alles erste Wahl hier. Soundmäßig haben wir’s mit sehr klassischem Postcore zu tun, bei dem Drive Like Jehu sicher Spuren hinterlassen haben und ansonsten viel 90er Dischord-Krempel zwischen Jawbox, Lungfish und Fugazi in ihrer mittleren bis späten Schaffensphase.

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