US Weekly – US Weekly

Nach dem 2015er Debütalbum hab ich die letzten beiden EPs der Band aus Austin glatt übersehen. Seitdem hat sich ihr Sound geringfügig gewandelt, kommt auf ihrem neuen Langspieler etwas polierter daher; der verschrobene, etwas an Flipper oder Swell Maps erinnernde Charme des Debüts hat sich hier weitgehend abgeschliffen. Jetzt klingen sie mehr nach einer guten Schnittmenge aus kontemporärem Postpunk mit einem gewissen Garagen-Vibe. Aber auch darin spielen sie ziemlich weit vorne mit.



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Disjoy – Red Sky

Wo wir schon mal beim Thema sind: Hier ist gleich noch mal Postpunk aus UK, aber diesmal von der unverwässerten, konsequenten Sorte. Disjoy aus Cardiff, Wales fielen ja schon einmal im letzten Jahr mit ihrem Demo auf. Auch der neue Kurzspieler entpuppt sich als ein schön straighter Klumpen aus druckvollem Lärm.


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Ozean – Scenic


Unveröffentlichte Recordings von 1992.
Ozean erscheint am 1. Juli auf Moon Sounds Records.

Hardly Boys – Low Power Mode


Dear Diarrhea erscheint im irgendwann im Juni.

Columns – In Loving Hues

Auf seiner Debüt-EP überzeugt dieses Trio aus Santa Rosa, Kalifornien von Anfang bis Ende mit einer bis zum Anschlag angepissten, konsequent grimmigen Vision von Postpunk.


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Drahla – Faux Text

Nach der ausgezeichneten Fictional Decision 7″ kommt hier der neue Siebenzöller der Indierocker aus Leeds angerollt. Die psysische Variante davon ist im Rahmen des Too Pure Singles Club erschienen. Klang der Erstling noch etwas nach einer jungen Band, die etwas zögerlich ihre Möglichkeiten austastet, kommen die beiden neuen Songs erstaunlich souverän rüber. Ein ausgesprochen melancholischer Vibe durchweht darauf ihren Postpunk-beeinflussten Indierock, die Arrangements sind ausgeklügelt und vielschichtig. Runde Sache.

Gawker – Hulk Hogan Sex Tape

Auf dieser EP von Gawker aus dem kanadischen Calgary kommt dem Hörer ein wunderbar abgerotzter, ordentlich nach vorne gehender Krachbastard aus den Zutaten Punk, Garage und Fuzz entgegen, der schon länger nicht mehr geduscht hat.


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UT – δ γ ε β

Nachschub von der Band aus Genua, Italien in Form von sechs neuen Nummern plus eines Brian Eno-Coversongs. Wie schon auf dem ersten Album gibt es hier geringfügig verkopften, Math-beeinflussten Noiserock auf die Ohren, bei dem einschlägige Namen aus dem alten Touch&Go-Katalog offensichtliche Spuren hinterlassen haben.


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Detenzione – Vol. 1

Dezentione aus Milwaukee tischen hier einen kurzen Brocken von ultra-oldschooligem Hardcorepunk auf, komplett befreit von neumodischen Scheiß, der den kalifornischen Geist von ’81 noch mal heraufbeschwört.


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Piss Test – Piss Test

Auf dem zweiten Langspieler hat die Band aus Portland selbstverständlich mal wieder ordentlich Feuer im Hintern und ihr straighter Punkrock mit Garagen-Nachbrenner trifft ohne überflüssige Schnörkeleien sofort ins Schwarze.



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Sunset Images – Obscure Daze

Sunset Images aus Mexiko präsentieren auf ihrer aktuellen EP eine sehr leckere Mischung mit Bestandteilen aus Noise, Postpunk, Shoegaze, Psychedelic und etwas Postrock. Erinnert unter anderem ein wenig an alte A Place To Bury Strangers und frühe Weekend in einer seltsamen Postrock-Parallelwelt.


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Treehouse – Centre of Their World

Auf diese Band aus dem tasmanischen Hobart hab ich schon länger ein Auge gerichtet. Der einzige Grund, dass die Typen hier bisher noch nicht vorkamen ist die Entscheidung des Labels, den letzten beiden Alben und EPs keine digitale Veröffentlichung zu geben. Das neue Minialbum der Band ist nun erstmals bei den einschlägigen Downloadtanken zu bekommen und darauf kommt ihr relaxter, irgendwie aus der Zeit gefallener Indierock äußerst reif rüber. Ihr wohltemperiertes Spiel mit Melodie und Dissonanz erstrahlt hier in vollem Glanz und die neuen Songs zeugen von ausgezeichnetem Songwriting-Handwerk.



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