ISS – Spikes

Mal wieder eine astreine EP des Electro-/Sample-/Mashup Punk Duos ISS auf der sie neben ihrem vertrauten Sound auch mal in astreinen Hardcorepunk (in Facemask) abstechen. Ich glaube das gab’s von ihnen bisher noch nicht und es funktioniert ganz vorzüglich hier.

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Liquids – Life Is Pain Idiot

Liquids, das Soloprojekt von Mat Williams treibt jetzt schon eine ganze weile sein Unwesen und jeder neue Eintrag in seiner inzwischen halbwegs massiven Diskografie war eine erfreuliche, wenn auch etwas inkonsistente Überrschung, weil viele seiner Veröffentlichungen eher einer losen Ansammlung von Songs sehr wechselhafter Qualität glichen. Das ist aber keineswegs mehr der Fall auf Life Is Pain Idiot, seinem neuesten Langspieler. Erneut unter der Produzentenmagie von Erik Nervous aufgenommen, mischt sich hier neuer Krempel nahtlos zwischen eine gute Auswahl bereits geläufiger, neu aufgenommener Songs, die hier klar in ihrer definitiven Fassung vorliegen.

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Verspannungskassette #13

Broken Vessels – Do You See My Smile?

Broken Vessels sind ’ne Band aus Santa Ana, Kalifornien und haben Mitglieder von Grimly Forming und Rolex mit an Bord (deren geniales Debüt-Album/Compilation/Re-Recording-Dingens ich hier ich bisher nicht gepostet hab, also checkt das Ding mal aus). Klingt dann auch mal ziemlich nach einer etwas primitiveren Variante von Rolex, wobei aber auch Mystic Inane als Vergleich nicht ganz fern liegen.

Wails – Wails

Hochendzündliches Material, die Debüt-EP dieser Band aus Stockholm auf welcher sie vier perfekte Attacken aus geradeaus rockendem Garage Punk vom Stapel lassen, der auch ein bisschen Hardcore-Vorschub und gelegentliche Spuren von Sludge enthält. Kann man etwa in der Nähe von Ex-Cult, The Cowboy, Jackson Reid Briggs and the Heaters, Flat Worms oder – etwas aktueller – Archaeas verorten.

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Night Miasma – Night Miasma

Night Miasma kommen aus Chemnitz und es sind Mitglieder von L’appel Du Vide mit am Werk, welche euch vermutlich schon ein Begriff sind wenn ihr auf so Zeug steht. Auf ihrer Debüt-EP fällt der Apfel nicht weit vom Stamm, mit einer Variante von Dark Punk / Death Rock-beeinflustem Post Punk, der dem Genre zwar nichts neues hinzufügt, aber grundsätzlich alles richtig macht in diesen vier sauber konstruierten Songs.

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Youth Regiment – Youth Regiment

Ein weiterer Imotent Fetus Release, ein weiterer kurzer aber herzhafter Knaller aus oldschooligem Hardcorezeug, das sein eigenes Genre auf durchaus charmante Art und Weise von ungewöhnlichen Winkeln attackiert.

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Pedigree – Connected?

Ihr 2019er Langspieldebüt New Freak war ja schon eine mehr als ordentliche Kanone, aber auf der neuesten EP der Belgier greifen die beweglichen Teile noch mal deutlich besser ineinander, während ihr recht polierter aber keineswegs weichgespülter Garage Punk-Sound noch etwas am bereits vorhandenen Post Punk-Vibe gewonnen hat. In verschiedenen Momenten fühle ich mich an Bands wie (frühe) Teenanger, Video, Flat Worms, Sauna Youth, Ex-Cult erinnert oder an französische Acts wie Nightwatchers und Telecult.

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Jah Hell – Lockdown Love Songs

Ein frischer Stapel an verrauschten, kratzigen, melodischen und einfach entzückenden kleinen Garage Punk, Fuzz- & Noise Pop Knallkörpern des Ein-Mann-Projekts aus Ely, UK.

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Mystic Inane – Natural Beauty

Mann, das ist ja mal mindestens ein halbes Jahrzehnt her seit ich zum letzten mal von dieser Band aus New Orleans gehört habe. So unerwartet wie ihre neue 7″ jetzt daher kommt, so frisch und energisch klingt aber auch immer noch ihre Symbiose aus Garage- & Post Punk, Hard- & Postcore, die auch unter jüngeren Bands á la Launcher, Liquid Assets oder Fried E/M eine gute Figur macht.

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