Ricky Hamilton & The Voidboys – Hell Is Real

Ricky Hamilton aus Cleveland ist dem einen oder anderen vielleicht schon mal mit seiner anderen Band Fascinating begegnet. Auf seinem dritten Soloalbum verzapft er im vergleichsweise relaxten Tempo vor sich her rockenden Garagepunk, der sich immer wieder auch bei Elementen von Psychedelic, einem Hauch von Shoegaze und dem Proto-Noisepop von The Jesus and Mary Chain bedient. Runde Sache.



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Leisure World – Tape ’17

Wie schon die beiden Vorgänger ist auch die neue EP der Band aus den kalifornischen Fullerton eine tadellose Postcore-Attacke, die zum Beispiel Freunde der Hot Snakes mit Sicherheit erfreuen wird.

Brutalism – Brutalism

Brutalism kommen wahrscheinlich aus Austin und das hier ist vermutlich ihr erstes Album. Die Informationslage ist mal wieder sehr dürftig. Jedenfalls gibt’s darauf durchweg kompetenten Post Punk zu hören. Der erinnert abwechselnd mal an Bands wie Sarcasm, Institute, frühe Lower oder Iceage. Anders als die genannten Bands sind sich Brutalism aber auch nicht zu schade für ein paar vergleichsweise geradlinige, schnörkellos vorwärts rockende Punknummern.



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Datenight – Uniform

Comin Atcha’ 100MPH erscheint am 27. Februar auf Drop Medium.

Drahla – Third Article

Auch auf dem Kurzspieler Nummer drei der Formation aus Leeds kommt ihre Mischung aus Post Punk, Noise und Indierock ausgesprochen souverän und trittsicher rüber. Mehr als auf den Vorgängern kommen hier sehr deutliche Anklänge an 80er Sonic Youth zum Vorschein.


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Italia 90 – London Punks

Arse – Primitive Species

Was für ein verdammt geiler Scheiß ist das denn bitte? Das Debüt-Tape dieser Band aus Sydney ist eine unverschämte Wucht. Irgendwo zwischen kompromisslos vorwärts rollendem Hardcorepunk, noiserockiger Gitarrenarbeit und ungezähmtem Postpunk entwickelt das eine Energie, die mich mehr als nur ein bisschen an das erste Bad Breeding Album erinnert, aber auch Freunde von Bands wie Acrylics, Leisure World oder Anxiety sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren!



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Red Dons – Genocide / Letters 7″

Die neue 7″ der Punks aus Portland (oder wo auch immer die sich gerade mal wieder aufhalten…) liefert genau das, was man davon erwartet: Zwei routinierte Punksongs mit unwiderstehlichen Hooks und Melodien, immer mit diesem gewissen melancholischen Touch. Schön, dass es die gibt.

Negative Space – Gestalt

Ein spätes und lange erwartetes Highlight des Jahres hat gerade noch die Kurve gekriegt, bevor das Jahr 2017 auch schon wieder um ist. Hat ja auch ‘ne Weile gedauert, seit ihrem Tape im vorletzten und einer 7″ im letzten Jahr. Die Songs haben jetzt zum ersten mal Titel, ansonsten halten Negative Space aus London aber an ihrer tristen, hässlichen und angepissten Vision des vertonten Unbehagens fest. Mit einer sturen Konsequenz wie sie derzeit keine andere Band aus ihrem Genre-Umfeld an den Tag legt. Gemeinsam mit Sievehead und Pretty Hurts zähle ich sie derzeit zur unheiligen Dreieinigkeit des europäischen Postpunk-Untergrunds.



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Cold Leather – Past Remedy 7″

Die Debüt-7″ der Berliner Band mit personellen Connections u.a. zu Pretty Hurts und Cult Values. Im Vergleich zum eher straight rockenden (Garage-)Punk vom Demo im letzten Herbst hört man das hier auch stärker raus, die drei neuen Songs schlagen eine tendenziell eher postpunkige Richtung ein. Auch die Darbietung hat einiges an Wumms und die Songs an Profil gewonnen. Besonders angetan bin ich dabei vom Titelsong und seinen melodisch-melancholischen Vibes.

Moaning – Don’t Go

Moaning erscheint am 2. März auf Sub Pop.

No Age – Drippy

Snares Like a Haircut erscheint am 26. Januar auf Drag City.

Lunacy – Road To Foil

Disposition erscheint am 20. Dezember auf Funeral Party Records / Mental Healing / Black Verb Records.