Hooveriii – Control
Water For The Frogs erscheint am 19. April auf The Reverberation Appreciation Society.
Water For The Frogs erscheint am 19. April auf The Reverberation Appreciation Society.
Self-Stained Slate erscheint am 19. März auf Tape Dad / Cult Love Sound Tapes.
Claim erscheint am 5. März.

Seite A
Tracklist:
Party Dozen The Worker
ISS (Met)forming
Collate Medicine
Sick Thoughts Poor Boys
Sick Set Video Queen
Silicon Heartbeat Channel 57
Trash Ferraris Philistine
The Dirts I’m So Poor
The Shit Missile Fuel Injected Dreams
Faux Depart Cœur d’Acier
Poison Ruïn Doppelgänger
Lawnmowers Empty
D.B.R. Beat-up
Dead Finks Receiver
Human Trophy The Roads
Nag Wool Eyes
Expert Tour De Farce
Sun Gimp Fishbowl
Seite B
Tracklist:
Bredouille What´s Your Pleasure?
Metdog Carrot Or The Stick
Eugh Sad Song
Tommy Cossack Mobile Phonies
Sylvie S Chew My Eyes
Freak Genes Power Station
Big Chungus Diarrhea Dog
Pensioner Nice Guy Iii
Zoids Kill Hippie
Exxxon Sunnoco
Dork Clipping
The Stools Life’s Hard Lover
Foil Stuck In A Slump
Psychic Void City Of Waste
Hüstler Corpus Vile
Nopes Smile Room
The Sweatys Sick Of Me
Liquids Strutter
Modern Cynics The End
Death By Unga Bunga Modern Man
Nice Surprise I’m Old
Shimmer Bed Love Myself
Mush B2BCDA
Silicone Prairie Born into Trouble
Uncle Pit End of the Decade
False Tracks Oblivion

Nach dem geringfügig ausgefeilteren Debütalbum der Dark-/Post Punk-Combo aus Atlanta im letzten Jahr fühlt sich dessen Nachfolger wieder mehr nach den früheren EPs an – und das meine ich nur im besten Sinne. Diese Songs sind roh wie Trockenfutter, die Arrangements bis auf die Knochen reduziert, gerade so weit wie sich das Genre halt noch dehnen lässt, bevor die fragile Konstruktion in sich zusammen fällt. Warum einen Roman schreiben, wenn du nur einen absolut dringlichen Satz loswerden must?
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In der Tat eine nette Überraschung, die als Lathe Cut erschienene Debüt-7″ eines Duos aus Austin, die melodischen Lärm irgendwo zwischen Power- und Garage Pop erzeugt. Besonders die Killer A-Seite I’m Old ist sicher ein gefundenes Fressen für Freunde von Zeug wie Tommy & The Commies, Bad Sports, Radioactivity, Cheap Whine oder Sonic Avenues.

Diese Band ungeklärter Herkunft hat kürzlich ihr zweites Tape von der Leine gelassen – erneut auf dem Kassettenlabel Deluxe Bias – und wie auch beim Vorgänger bekommen wir darauf einen ordentlichen Lo-Fi Knall verpasst, der etwas danach klingt als hätten sich Stooges und MC5 als eine Hardcore-Kapelle neu erfunden. Ein gewisser Bad Brains-Unterton vertieft den allgemeinen Oldschool-Vibe und in der Gegenwart könnte man das mit etwas aufgemotzten Vexx vergleichen. Aufgemotzt mit 50% mehr X.

Das erste Tape der Band aus Philadelphia gefiel mir ja schon nicht schlecht, aber auf dem Nachfolger legt ihr Mix aus Garage-, Post- und Dungeon Punk die Messlatte noch mal ein ganzes Stück höher an und schreckt dabei weiterhin nicht davor zurück, auf eine gute Dosis des altgedienten „Heavy“ Metal zurückzugreifen – was auf den Film gleichermaßen zutrifft wie auf das Musikgenre.
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Simpler, geradliniger, dummer und ultra-effektiver Garagepunk-Spaß, erzeugt von Leuten aus dem erweiterten Orbit von Vaguess, Useless Eaters und Fernando & The Teenage Narcs. Hat ein bisschen was von Ex-Cult, aber am meisten erinnert es mich an australische Bands wie The Living Eyes, Eddy Current Suppression Ring und Mini Skirt. Sogar ein leichter Saints/Radio Birdman-Vibe ist mit am Start.
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Es hat ’ne Handvoll Releases gedauert um dahin zu kommen, aber auf ihrer neuesten 7″ trifft das Trio aus Portland für mich genau die richtigen Nerven mit ihrem No Wave-infizierten, Gang Of Four-inspirierten Post Punk, der mich in diesem Fall ganz besonders an die britische Kapelle Austerity erinnert.