Ich werde die nächsten paar Wochen voraussichtlich mit anderen Dingen als diesem Blog beschäftigt sein, also bitte nicht wundern wenn es hier vorübergehend etwas still wird. Zumindest hab ich vorher aber noch eine neue Mischkassette rausgeschissen und weil grad eh viel Musik los ist, ist es mal gleich ein Double Feature geworden. Vier Seiten mit vier recht unterschiedlichen Vibes. Ich meld‘ mich dann spätestens in ein paar Wochen wieder zurück.
Paperniks Segment F Pinch Points Am I Okay? Traps PS CCTV Szlauch Gnidy Cold Comfort Suck My Blood (Please Don’t) Ädwud Wild Breed Thee Deluxe Spent Moron’s Morons Alexa F.E.I.D.L. Taube
Chinese Junk Fuck You, I’m Broke Liquid Face 122 Hours of Fear Zhoop Love & Hate Spewed Brain Spewed Brain Slimerot Brainrot Estrago Cadenas y Muros Rwetes Wiecej Kosciola Kiloff And The Neighbors Wariat Little Green Men On The Planet Mars
Nuggiez The Creeps Uzumaki Grimosidad de esqueleto Sweat Poor Execution Last Quokka Cue Militarie Gun Disposable Plastic Trash
Dead Years Able to Run Schedule 1 Another Human Issue Saved Spite House Afraid The Unfit The Big Machine
A Place to Bury Strangers Ringing Bells Die! Die! Die! Losing Sight, Keep On Kicking Laramie Jr. Just Like Home Rifle Feet First Süllyedö Világ Valami Baj Van Cemento Cemento
Desperate Hell Freaks In Season Gyrate Beneath Me Beehive Neighborhood GOP Operative ÖPNV Rasthof The Drin For The Tsarina
Why Bother? Tuesday Morning Bodega Statue Auf Dem Stehtisch Vaguess Turn It Off Susans Hands Stiff Drinks New Anxiety Sex Mex Shit Me Out C.H.I.M.P Ya Took The Words Right Outta My Mouth
Kat Haus I Wanna Bite Ya Waldo Faldo Mono Del Perú The Gobs Dickhead Island Dead Stare Bring Chubby and the Gang Twice Shy Lethal Limits Universal Flow Baby Ghosts Who Gives A Shit
Oooohkay… noch die Wunden leckend vom fiesen Deutschpunk-Hinterhalt gestern, widmen wir uns hier mal wieder unserer Fremdsprachen-/Weltmusik-Abteilung. Wöd heißt Welt, oder? Und außerdem auch „ziemlich scheiße gut“, behauptet zumindest das Internet und was da drin steht stimmt ja selbstredend immer. Also ja, ziemlich wöd ist auch der langspielende Nachfolger zu der schon ganz leiwanden 2020er EP der Wiener Garagenkinder ausgefallen, wenn auch ab und an mal etwas zu nah an volkstümlichem Umtata und Blasmusik für mein zartes Gemüt.
Nicht lange nach der arschtretenden Schedule 1 EP bekommen wir aus dem guten Hause Dirt Cult Records schon die nächste Band vorgesetzt, die den Geist des melodischen Post Punk der späten 2000er und frühen 2010er reanimiert. Diesmal kommen die verantwortlichen aus, ähm… Bielefeld?!? Ist nicht euer Ernst! Nein, nein, nein, das kann so nicht stimmen. Musikalisch haben wir es also mit dem inzwischen schon wieder halbwegs oldschool zu nennenden, Song- und Melodie-lastigen, leicht Wipers-beeinflussten Ansatz zu tun und das Songmaterial ist stark genug um ihnen das abzukaufen. Das ist ohne Frage essenzielles Futter für Freunde von so Gedöns á la The Estranged, Anxious Living, Daylight Robbery, Xetas, Red Dons oder etwas aktueller: DDR und den bereits erwähnten Schedule 1.
Die kürzlich erschienene digitale Single Skeleton/Runaway war ja schon ein Arsch voll feinster Garagenqualität und ein massiver Quantensprung im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen. Die neueste EP der Band aus Austin, Texas legt hochwertig nach, klarer Höhepunkt ist dabei der perfekte Powerpop-Doppelschlag namens The Amazing Super Ultra Spiderman & Shit Me Out, aber der Rest braucht sich auch nicht verstecken, kommt in etwa rüber wie eine amazing super ultra heilige Dreieinigkeit bestehend aus Ausmuteants, S.B.F. und Set-Top Box.
Eine äußerst appetitanregende erste EP einer Band aus London, die einen etwas schwammig einzuordnenden, halbwegs rauen aber auch eingängigen Stilmix spielen, im groben so 60% Garage Punk und 40% Postcore, was insgesamt an eine eher diffuse Ansammlung von Bands erinnert zu denen unter anderem etwa The Abandos, Obits, Golden Pelicans, Mass Lines, Dumb Punts und Ascot Stabber gehören.