Verspannungskassette #30 (2x C-60)

Ich werde die nächsten paar Wochen voraussichtlich mit anderen Dingen als diesem Blog beschäftigt sein, also bitte nicht wundern wenn es hier vorübergehend etwas still wird. Zumindest hab ich vorher aber noch eine neue Mischkassette rausgeschissen und weil grad eh viel Musik los ist, ist es mal gleich ein Double Feature geworden. Vier Seiten mit vier recht unterschiedlichen Vibes. Ich meld‘ mich dann spätestens in ein paar Wochen wieder zurück.

Paperniks Segment F
Pinch Points Am I Okay?
Traps PS CCTV
Szlauch Gnidy
Cold Comfort Suck My Blood (Please Don’t)
Ädwud Wild Breed
Thee Deluxe Spent
Moron’s Morons Alexa
F.E.I.D.L. Taube

Chinese Junk Fuck You, I’m Broke
Liquid Face 122 Hours of Fear
Zhoop Love & Hate
Spewed Brain Spewed Brain
Slimerot Brainrot
Estrago Cadenas y Muros
Rwetes Wiecej Kosciola
Kiloff And The Neighbors Wariat
Little Green Men On The Planet Mars

Nuggiez The Creeps
Uzumaki Grimosidad de esqueleto
Sweat Poor Execution
Last Quokka Cue
Militarie Gun Disposable Plastic Trash

Dead Years Able to Run
Schedule 1 Another
Human Issue Saved
Spite House Afraid
The Unfit The Big Machine

A Place to Bury Strangers Ringing Bells
Die! Die! Die! Losing Sight, Keep On Kicking
Laramie Jr. Just Like Home
Rifle Feet First
Süllyedö Világ Valami Baj Van
Cemento Cemento

Desperate Hell Freaks In Season
Gyrate Beneath Me
Beehive Neighborhood GOP Operative
ÖPNV Rasthof
The Drin For The Tsarina

Why Bother? Tuesday Morning
Bodega Statue Auf Dem Stehtisch
Vaguess Turn It Off
Susans Hands
Stiff Drinks New Anxiety
Sex Mex Shit Me Out
C.H.I.M.P Ya Took The Words Right Outta My Mouth

Kat Haus I Wanna Bite Ya
Waldo Faldo Mono Del Perú
The Gobs Dickhead Island
Dead Stare Bring
Chubby and the Gang Twice Shy
Lethal Limits Universal Flow
Baby Ghosts Who Gives A Shit

F.E.I.D.L. – Wödmusik

Oooohkay… noch die Wunden leckend vom fiesen Deutschpunk-Hinterhalt gestern, widmen wir uns hier mal wieder unserer Fremdsprachen-/Weltmusik-Abteilung. Wöd heißt Welt, oder? Und außerdem auch „ziemlich scheiße gut“, behauptet zumindest das Internet und was da drin steht stimmt ja selbstredend immer. Also ja, ziemlich wöd ist auch der langspielende Nachfolger zu der schon ganz leiwanden 2020er EP der Wiener Garagenkinder ausgefallen, wenn auch ab und an mal etwas zu nah an volkstümlichem Umtata und Blasmusik für mein zartes Gemüt.

Album-Stream →

Dead Years – Dead Years

Nicht lange nach der arschtretenden Schedule 1 EP bekommen wir aus dem guten Hause Dirt Cult Records schon die nächste Band vorgesetzt, die den Geist des melodischen Post Punk der späten 2000er und frühen 2010er reanimiert. Diesmal kommen die verantwortlichen aus, ähm… Bielefeld?!? Ist nicht euer Ernst! Nein, nein, nein, das kann so nicht stimmen. Musikalisch haben wir es also mit dem inzwischen schon wieder halbwegs oldschool zu nennenden, Song- und Melodie-lastigen, leicht Wipers-beeinflussten Ansatz zu tun und das Songmaterial ist stark genug um ihnen das abzukaufen. Das ist ohne Frage essenzielles Futter für Freunde von so Gedöns á la The Estranged, Anxious Living, Daylight Robbery, Xetas, Red Dons oder etwas aktueller: DDR und den bereits erwähnten Schedule 1.

Album-Stream →

Sex Mex – Vol. 1

Die kürzlich erschienene digitale Single Skeleton/Runaway war ja schon ein Arsch voll feinster Garagenqualität und ein massiver Quantensprung im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen. Die neueste EP der Band aus Austin, Texas legt hochwertig nach, klarer Höhepunkt ist dabei der perfekte Powerpop-Doppelschlag namens The Amazing Super Ultra Spiderman & Shit Me Out, aber der Rest braucht sich auch nicht verstecken, kommt in etwa rüber wie eine amazing super ultra heilige Dreieinigkeit bestehend aus Ausmuteants, S.B.F. und Set-Top Box.

Rifle – Holloway Demos

Eine äußerst appetitanregende erste EP einer Band aus London, die einen etwas schwammig einzuordnenden, halbwegs rauen aber auch eingängigen Stilmix spielen, im groben so 60% Garage Punk und 40% Postcore, was insgesamt an eine eher diffuse Ansammlung von Bands erinnert zu denen unter anderem etwa The Abandos, Obits, Golden Pelicans, Mass Lines, Dumb Punts und Ascot Stabber gehören.

Album-Stream →

Die Verlierer – Mann Im Mond

Die Verlierer erscheint am 11. März auf Mangel Records.

Last Quokka – Cue

Meth Rats – Illusion Of Justice

Ultimate Culprit erscheint am 25. Februar.

Rotten Mind – Drifter

Unflavored erscheint am 18. März auf Lövely Records.

Oceanator – Bad Brain Daze

Nothing’s Ever Fine erscheint am 18. April auf Disposable America.