Thank – Think Less

Please erscheint am 11. Oktober auf Exag Records (EU) und Buzzhowl Records (UK).

Hissing Tiles – Boychoir

Boychoir erscheint am 30. August auf Whited Sepulchre Records.

Sheer Mag – Blood From A Stone

A Distant Call erscheint am 23. August auf Wilsuns Records.

eGGs – Picture Book

eGGs 7" erscheint am 12. Juli auf Howlin Banana Records.

Hairnet – Anarchy Is A Comin’

Tolles Garagenzeug mal wieder aus Calgary, Kanada. Einerseits auf der eher lässig rollenden Seite des Genrespektrums einzuordnen, mangelt es dem angenehm rustikalen Sound ihrer Debüt-EP aber keineswegs an Punch. Irgendwo in der Nachbarschaft von Tyvek, The UV Race, Sauna Youth und Ex Cult wären Hairnet sicher gut aufgehoben.

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Cyberplasm – The Psychic Hologram

Industrial- und Noise Punk aus dem olympischen Retro-Cyberspace für die steil frisierte Mikrowellenkids. Damit augmentiere ich doch gerne meine Reality. Yeah, alles so schön grässlich hier im fluoreszierenden Grün. Bumm Bumm. Schramm Schramm. Brüll Brüll. Ich find's geil.

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Golpe – Subisci. Conformati. Rassegnati.

Hardcore aus Italien man wieder, der so alt und basic klingt dass ihn meine Eltern gespielt haben könnten. Kommt so aber nicht hin, weil mein Vater nur akustische Klampfe und Bratsche, meine Mutter gar kein Instrument spielt und beide nach meinem Wissen kein Italienisch sprechen. Was also diese definitiv anderen Menschen als meine Eltern an Originalität nicht dabei haben, wird aber durch einen garagigen Drive und ebenso simple wie hundertprozentig effektive Bollerstrukturen locker wieder ins Positive umgekehrt.

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Aborted Tortoise – Do Not Resuscitate

Eine neue EP dieser Band aus Perth, deren bisherige Veröffentlichungen ich bislang entweder übersehen oder ignoriert haben muss. Der geradlinige Garage Punk darauf wird in seinem Genre keine Revolution auslösen, zieht aber ohne Zweifel sein Ding mit überzeugender Kompetenz durch.

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Skin Tags – Skin Tags

Ungeschliffener Rotz von einem Trio aus St. Louis, Missouri, der herzhaft scheppernden Fuzzpunk und Hardcore, wie man ihen zum Beispiel von Vexx aufgetischt bekommt, mit etwas Postcore und Garagengedöns der gleichwertig unentspannten Machart kollidieren lässt.

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Xilch – Robotic Life

Eine Formation aus Sydney mit Leuten u.a. von Diät, Rapid Dye und Perspex generiert auf ihrem ersten Tape eine große dunkelbraune Pfütze aus dissonantem, garantiert nicht keimfreiem Post Punk, der mir Assoziationen zu Bands wie Sewers, frühen Dogging oder Soupcans erweckt.

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Neo Neos – Neo Delay 2016

Während wir noch auf das angekündigte neue Album der weltbesten Garagen-"Band" warten, sind in irgendeiner Ritze zum wiederholten mal ein paar alte Aufnahmen wiedergefunden und schnurstracks veröffentlicht worden. Im Hause Voltaire kann man offenbar keinen Schritt gehen, ohne auf irgendwas von musikalischem Wert zu treten.

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Pink Film – Rowers

Wie schon auf ihrer ersten EP vor zwei Jahren weiß die Band aus Washington D.C. mit weitgehend lässig und schnörkellos dahergeschrammelten Fuzzpop und Indie Rock zu gefallen, der diesmal besonders zum Ende der Platte hin auch mal gerne ein wenig in Cowpunkmäßige Regionen abdriften mag und durchweg auf robuster Songsubstanz gebaut ist.

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Grow Rich – Frantic Semantic

Abdur Rahim Latada aka das Ein-Mann-Projekt Grow Rich aus Jakarta, Indonesien hat sich gerade mit seiner zweiten EP zurück gemeldet. Darauf hat sein Sound aus Noise Pop, Shoegaze und Fuzz Punk nochmal eine ordentliche Schippe Dynamit oben drauf gelegt und stärker noch als auf der eh schon sehr guten ersten EP vor einem Jahr glänzt die Platte durch tadelloses Songwriting, angetrieben von einer druckvollen Produktion. Dabei erinnert das ganze ausschließlich an die etwas entschlossener lärmenden Hausnummern des besagten Genrespektrums wie etwa Swervedriver, Mega City Four, Sugar und einen Hauch von Superchunk; außerdem an aktuelle Bands á la Milked und Monster Treasure. Erneut, astreiner Stoff.

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Bad Breeding – Exiled

Okay, neben der Kaleidoscope ist hier gleich eine weitere herausragende Hard-/Postcore-Formation dieser Tage, die gerade einen neuen Langspieler am Start hat. Nach einem eher auf der Postcore-Seite zu verortenden Debütalbum von unglaublicher Schubkraft und einem deutlich chaotischeren, raubeinigeren Nachfolger scheint die Band aus Stevenage, UK seit der letzten EP den gesunden Mittelweg zwischen den Extremen gefunden zu haben. Zu erwähnen, dass sie dabei auf die Scheiße hauen wie kaum eine Band derzeit ist ja schon Eulen nach Athen tragen und ebenso, dass sie nahezu perfekt die Gegenwart des Postcore auf den Punkt bringen, vollständig im Hier und Jetzt verankert klingen ohne dafür irgendwas bahnbrechend neues erfinden zu müssen.

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