Osees – Funeral Solution
A Foul Form erscheint am 12. August auf Castle Face Records.
A Foul Form erscheint am 12. August auf Castle Face Records.

Die obersten Botschafter des Dungeon Punk lassen uns die Gunst dreier neuer Kampfschreie zuteil werden und meine liebe Güte, erreichen die mit jedem Release ein neues Niveau an epischer Absurdität und ambitioniertem Irrsinn… ich find’s absolut entzückend!

Der erste abendfüllende Tonträger der Belgier ist auch klar ihre stärkse Veröffentlichung bisher, ein bodenloser Quell des ordentlich dementen Spaßes, der irgendwo zwischen eher geradeaus laufendem Garage Punk á la Sick Thoughts, Shitty Life, Dadar und nur geringfügig verspulteren Bands wie Ex-Cult, Tyvek oder Shark Toys verkehrt.
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Exzellenter Post Punk-Krempel aus Chemnitz, der in erster Linie Vergleiche zu einschlägigen Berliner Acts wie Diät, Pigeon und Pretty Hurts provoziert, aber auch ein bisschen was von den Stuttgartern Karies mag man da drin wiederfinden. Die klaren Highlights hier sind die fast schon balladesken Songs Delirium und Das Progromm, die sich zu melodischen Höhen aufschwingen wie man es z.B. in den besten Momenten von Bands wie Sievehead, Puritans oder auch der jüngsten Criminal Code LP so ähnlich mal gehört hat.
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Die spanischen Garage Popper Beta Maximo fielen schon mit vergangenen EPs durchweg positiv auf, aber mit ihrem neuesten Output haben die, wenn ihr mich fragt, mal so richtig den Nagel getroffen, wobei sie gekonnt zwischen zackigem Garage Punk und angesurftem Powerpop balancieren – etwa so wie eine weniger Eierköpfige und LoFi-mäßige Inkarnation von Prison Affair.
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Die zweite EP dieser New Yorker liefert ’nen dringend nötigen Nachschub an wuchtiger Post Punk-Glückseligkeit, die es unter anderem Bewunderern von Bands wie Rank/Xerox, Marbled Eye, Nag, Negative Space, Knowso oder frühen Institute bestimmt gut warm werden lässt unter’m Arsch. Obendrein ist dann noch eine leichte Noiserock-Kante mit am Start, die mich ein wenig an Brandy oder Cutie erinnert.
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Die ersten paar lärmenden Artefakte dieser Band aus Detroit – eine etwas lieblos auf ihre Bandcamp-Seite geklatschte Sammlung einzelner Tracks, die zusammen eine verdammt arschtretende EP ergeben würden – spannt einen Bogen um einige der besten Referenzen an der Schnittstelle von Garage Punk und Postcore, angefangen mit eher geradlinigem Garage R’n’R á la Sick Thoughts, frühen Video & Teenanger – hin zu den explosiven Genre-Bastarden von Crisis Man, Ascot Stabber oder Flowers of Evil und nicht zuletzt auch einem durchgehenden Hot Snakes-Vibe.

Ein neuer Eintrag ins noch junge Dungeon Punk-Mikrogenre kommt zu uns aus dem mittelalterlichen Utrecht. Das bedeutet neues kompetentes Futter für Punks mit ’ner Affinität für Themen und Bilder von der D&D-Resterampe, sowie für schwere Rüstung und stumpfe Waffen. Außerdem für eine noch kleine aber stetig wachsende Tafelrunde von Bands á la Poison Ruïn, Bloody Keep, Weenog, Steröid und wer auch sonst noch gerade damit beschäftigt ist, die ästhetischen Eckpunkte des Garage Punk mit jenen des Black- und/oder des altertümlichen „Heavy“ Metal zu vereinen.
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