The Blind Shake - Breakfast Of Failures

The Blind Shake - Breakfast Of Failures

The Blind Shake kom­men aus Min­nea­po­lis und spie­len die bra­chiale Art von Gara­gen­punk, die sich nicht mit sub­ti­len Fein­hei­ten oder ande­rem über­flüs­si­gem Scheiß beschäf­tigt. Die Platte ist eine unauf­halt­sam vor­wärts rol­lende Wucht. Viel trei­ben­der, simp­ler und effek­ti­ver geht's kaum. Wenn das Qua­li­täts­sie­gel von Goner Records drauf pappt, wird man sel­ten ent­täuscht. Und auch diese Platte passt in den Label­ka­ta­log wie Arsch auf Eimer.


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Subtle Turnhips - Redhair With Some

Subtle Turnhips - Redhair With Some

Das aus­tra­li­sche Label Homeless Records beschert uns den neuen Lang­spie­ler der wun­der­bar kru­den Subtle Turn­hips aus dem fran­zö­si­schen Orléans. Das ist sehr exzen­tri­scher Post-/Ga­ra­gen­punk irgendwo zwi­schen dem repe­ti­ti­ven genu­del von The Fall, dem schrä­gen Expe­ri­men­tal­punk der Swell Maps und dem abge­fuck­ten Gara­gen-Gedre­sche von Eddy Cur­rent Sup­pres­sion Ring.




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Pretty Hurts - Make Graves

Pretty Hurts - Make Graves

Per email kam hier gerade das Demo die­ser Ber­li­ner Band rein­ge­flat­tert und das hat's in sich. Wahn­sin­nig vor­wärts drü­cken­der Punk­rock mit Ele­men­ten aus der Noise- Post- und Emo­core-Ecke. Das klingt zuerst in etwa so als hätte man frühe Iceage-Plat­ten oder die erste Lower EP mit melo­di­schem 90er (Emo-)Punk á la Samiam ver­quickt. In ande­ren Momen­ten erinnert's mal an Noi­se­pun­ker wie Vul­ture Shit oder Soup­cans, an den dis­so­nan­ten Post­core von Rites Of Spring oder aktu­elle Genre-Grenz­gän­ger wie Cri­mi­nal Code. Gei­les Zeug, von dem man hof­fent­lich in Zukunft noch mehr zu hören kriegt.


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Happy Diving - Big World

Happy Diving - Big World

Neuer Nach­schub im der­zeit nicht abrei­ßen wol­len­den Strom von 90er Indie­rock-Revi­va­lis­ten. Happy Diving aus San Fran­cisco spie­len eine offen­siv ein­gän­gige Vari­ante davon, die auch nicht vor zahl­rei­chen Solos und einem ultrab­reit­bei­ni­gen Gitar­ren­sound zurück­schreckt. Das tram­pelt offen­sicht­lich in den Fusstap­fen von Dino­saur Jr und frü­hen Wee­zer, aber auch eine kleine Dosis Jaw­brea­ker mag sich da mal ein­schlei­chen. Aktu­ell mit Bands wie Cali­for­nia X, Kicking Spit, Dead Soft oder Lurve ver­gleich­bar. Macht wirk­lich Spaß die Platte dank des durch­weg aus­ge­zeich­ne­ten Song­ma­te­ri­als, dass sie in kurz­wei­li­gen 30 Minu­ten her­un­ter­spu­len. Keine Minute zu lang.


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Girl Arm - Trading Cities

Girl Arm - Trading Cities

Der Noise-/Math­rock die­ses Quar­tetts aus Mont­real erin­nert mich beim ers­ten Track ein wenig an die alten Sub­Pop-Hel­den Green Magnet School. Die bei­den fol­gen­den Songs wer­den dann deut­lich tech­ni­scher und ver­kopf­ter, dann fühlt man sich eher an Fugazi oder andere Ver­tre­ter der spä­ten Dischord-Ära erin­nert wie etwa Far­aquet oder Q And Not U.

Thank you, Weird Canada!

Skategang - Freya Police

Skategang - Freya Police
Schnör­kel­lo­ser und super­ein­gän­gi­ger Garagenpunk/​Powerpop aus Paris. Sie­ben unmit­tel­bare Hits mit ganz viel 77er Melo­die­se­lig­keit und ein paar Bird­man-esken Hooks im Gepäck.


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Exhaustion - Biker

Exhaustion - Biker

Hier ist gleich der nächste Lecker­bis­sen aus down under. Exhaus­tion aus Mel­bourne geben ihrem mono­to­nen Post­punk einen ganz eige­nen Spin mit auf den Weg und ver­schmel­zen ihn mit sägen­den Noise-Tex­tu­ren zu einer hyp­no­ti­schen Ein­heit.


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Ausmuteants - Order Of Operation

Ausmuteants - Order Of Operation

Die Gara­gen-Syn­th­pun­ker Aus­mu­te­ants aus Mel­bourne hauen schon seit eini­ger Zeit Lang- und Kurz­spie­ler im gefühl­ten Wochen­takt raus und erle­ben auch schon läger einen klei­nen Mikro-Hype von Sei­ten zweier bekann­ter alter­na­ti­ver Medi­en­im­pe­rien. Aber erst ihr aktu­el­les Album hat mich wirk­lich über­zeugt. Das ent­hält ein­fach ihre stärks­ten Songs bis­her und ist bis zum bers­ten voll­ge­stopft mit mit­rei­ßen­den Hooks. Dabei oszil­lie­ren sie zwi­schen schep­pern­dem Post­punk und melo­di­schem Power­pop. Jeder Song ein Voll­tref­fer und ein Fest für Freunde von z.B. Ex-Cult, Sta­lins Of Sound oder Useless Eaters.



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Skeleton Farm - The Second Mouse Gets The Cheese

Skeleton Farm - The Second Mouse Gets The Cheese

Wahn­sinn. Was diese Band aus Tulsa, Okla­homa hier wei­test­ge­hend unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit auf Ton­kon­serve gebannt hat ver­schlägt mir doch ein wenig die Spra­che. Ske­le­ton Farm spie­len Expe­ri­men­tal­rock, der sich jeg­li­cher Kate­go­ri­sie­rung ent­zieht und mit jedem wei­te­ren Song auf dem Album erwei­tern sie das Klang- und Genre-Spek­trum wei­ter ins Gren­zen­lose. Die­ses Klang­mons­ter wälzt sich etwa in doo­mig vor sich her wal­zen­dem Noi­sero­ck/-metal, Math-arti­gen Rhyt­mus-Spie­le­reien, trei­ben­dem Hard-/Post-/Emo­core und etwas Post­rock. Sogar für län­gere Aus­flüge in repe­ti­tive Ambi­ent-Medi­ta­tio­nen ist hier Platz. Eine schlaue und aus­ge­reifte halbe Stunde viel­sei­ti­gen Krachs, der sei­nen eige­nen Ambi­tio­nen stand­hält und zu kei­nem Zeit­punkt auf­ge­bla­sen oder ver­kopft wirkt. Die Band hat deut­lich mehr Auf­merk­sam­keit ver­dient. Also geht hin und macht sie reich und berühmt, die Platte gibt's bei Band­camp zum Preis eurer Wahl.



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Quango - Fatality 7"

Quango - Fatality 7"
Was hier in etwa so klingt und aus­sieht wie die ein­zi­gen über­le­ben­den Auf­nah­men einer obsku­ren Post­punk-Band aus den frü­hen 80ern sind in Wirk­lich­keit die ein­zi­gen über­le­ben­den Auf­nah­men einer obsku­ren Post­punk-Band aus den frü­hen 2010ern. Die Jungs aus Lon­don haben es so gerade eben geschafft ein Demo auf­zu­neh­men und einen Gig zu spie­len bevor sie sich auf­lös­ten. Das ver­blie­bene Ton­do­ku­ment ent­hält schön vor sich hin schep­pern­den, zeit­lo­sen Krach.

Thank you, Sonic Masala!