Svart Katt – Du var så bra
Svart Katt erscheint am 11. November auf Adrian Recordings.
Svart Katt erscheint am 11. November auf Adrian Recordings.
Shordy erscheint am 30. September auf Already Dead Tapes and Records.
We Found This erscheint am 21. Oktober auf Mothland.

Sick Thoughts Hole In The Wall
Bart and the Brats Constant Nonsense
Moral Panic Big Fish
Ismatic Guru Millimeter
Big Screen Pat Sagat
C.P.R. Doll Big DNA 2030
Pat and the Pissers Blind Autonomy
Discovery Prescription
Shivved Just The Same
Leaking Head Left 2 Rot
Churchgoers Left Blind
Cold Brats Cli-Check-Mate
Mazmorra Fin Del Mundo
DOR Cinzas
Krul Moon
Los Darks Te Echo Humildad
Expose Motive
Flash Sentenciado
Memo PST Pigs RV
Frustwut Frustwut
Coded Marking Imovane
Italia 90 Magdalene
Total Luck Ramble
Public Pleasure Shelley Duvall’s Cigarette Ash
Die! Die! Die! Smelter
Soft Shoulder Not Rollmop, Satay, nor Korma
The Sheaves Saturation Induction
No Knuckle I Just Want A Piece
Fake Indians What goes on
S.U.G.A.R. Heartbreaker
Mo Troper I’m The King of Rock ‘n Roll

Ich denke Drew Owen aka Sick Thoughts muss ich hier schon lange nicht mehr vorstellen, jetzt wo der Typ schon seit ’nem knappen Jahrzehnt eine allgegenwärtige Hausnummer in der Garagenszene ist. Seine 2018 erschienene letzte, selbstbetitelte LP darf jetzt schon als Genre-Klassiker gelten aber mit seinem neuesten Streich legt der gute noch mal deutlich einen drauf und hat damit wohl sein definitives Meisterwerk erschaffen. Die starken 77er Vibes der letzten 7″ Poor Boys / Drug Rock finden hier ihre Fortsetzung in einem über jeden Zweifel erhabenen Batzen neuer Songs, die auch seine bisher stilistisch abwechslungsreichste Machenschaften darstellen – auffälligste Neuerung dabei sind diesmal versinzelte Schlenker in Richtung von 70er Hard-, Glam- und Sleaze Rock in Songs wie Submachine Love und Rich Kid. Auf jene wies ja schon schon die Vorabsingle Mother I Love Satan deutlich hin, die jetzt auch schon als zeitloses Prachstück der geschmackvollen Teufelsanbetungsmusik ihre Fußnote in der Popgeschichte verdient hat.
Album-Stream →Beat Session Vol. 12 erscheint am 16. September auf Shout Recordings.

Nach einem noch etwas durchwachsenen Erstling im letzten Jahr ist das neueste Album der Berliner mal ein massiver Sprung nach vorne in so ziemlich jeder Hinsicht – die Songsubstanz ist hier durchweg erste Wahl und spiegelt sich in einer wuchtigen, tighten Performance, festgehalten in einem Mid-Fi Sound der ihnen ebenfalls deutlich besser steht. Soundmäßig bedient man sich klar aus einer langen Abstammungslinie des Proto- und oldschooligen Garage Punk – offensichtlich natürlich Stooges, MC5 oder Death und nicht weniger prominent gucken auch Dead Moon und etwas Wipers um die Ecke. Besonders scheinen aber australische Bands wie Saints, Radio Birdman, Scientists ihre Spuren zu hinterlassen, ganz zu schweigen von dem Fuzzpunk One-Hit-Wonder God, das seinerzeit scheinbar über die Laufzeit einer einzigen göttlichen A-Seite aufflammte und ausbrannte, um dann nie mehr dessen Klasse zu erreichen. S.U.G.A.R. hingegen zeigen noch keine Abnutzungserscheinungen sondern liefern hier acht mal astreine Qualität ohne Ausfälle.
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Eine ungewohnt niedrige Schlagzahl hat die jüngste Veröffentlichung bei La Vida Es Un Mus Discos, einem Label das sonst eher mit den ungemütlichen extremen des Hard- und Postcore beschäftigt ist – das Debütalbum dieser baskischen Band kommt mit einem zeitgemäßen LoFi-Appeal daher, einer immer etwas verbogenen Ästhetik und einem Milchigen (will geradezu sagen: Warttman-esken) Klangbild in dem nicht immer ganz klar ist ob da jetzt ’ne Gitarre wie ein Synth klingt oder ein Synth wie ’ne Gitarre. Gut klingt’s auf jeden Fall. Während ihr verspielter, melodischer Style durchaus was von aktuellen Bands wie Proson Affair, Alien Nosejob’s Hardcore-7″s Beta Maximo oder Algara hat, ist gleichzeitig aber auch ein roher, authentischer 80er Hardcore-Unterton mit dabei, gewürzt mit gelegentlichen 90er Emocore-Momenten und einer unterschwelligen Dosis Oi!.
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Fuck ist das ’ne starke Platte geworden, damit hatte ich so nicht gerechnet – ein klarer Anwärter für’s beste Powerpop-Album in diesem Jahr. Wie eine seltsame Eggfolk-Verwünschung der Resonars oder Bevis Frond, versprüht das aber auch eine ähnlich verträumte Melancholie á la Lost Balloons und einzelne Kleckse von frühen Guided By Voices, Soft Boys, Honey Radar oder Woolen Men vervollständigen das Bild. Dabei kann selbst die verschrobenste LoFi-Ästhetik nicht davon ablenken, dass hier grandiose Songwriting-Qualitäten das tragende Element sind.
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Der zweite Langspieler der Franzosen Bart And The Brats ist ein volles Fass der supergradlinigen und simplen Garage Punk-Ekstase, versetzt mit etwas ’77er Sprengstoff und gefährlichem Ohrwurmpotenzial. Da gibt’s nichts allzu schlaues oder originelles an ihrer Musik, stattdessen aber eine mitreißend primitive Energie irgendwo zwischen Buck Biloxi and the Fucks, The Spits, The Uglies und Sick Thoughts.
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