Gang Wizard – Important Picnic

Gang Wizard - Important Picnic
Die­ses Krach­kol­lek­tiv aus Los Ange­les ist, wie ich aus der all­wis­sen­den Daten­krake erfahre, schon seit Mitte der Neun­zi­ger mit der Dekon­struk­tion des Rock’n’roll beschäf­tigt. Auf ihrem neu­es­ten Album zei­gen sie immer noch keine Ermü­dungs­er­schei­nun­gen. Das hier ist Noise und Post Punk im bes­ten und extrems­ten Sinne. Vie­zig Minu­ten herr­lich unprä­zi­ses, expe­ri­men­tel­les Gedre­sche aus kaput­ten Beats und Feed­back-Orgien, Kreis­sä­gen-Gitar­ren und einer doch erstaun­li­chen Fülle an Melo­dien und Hooks, die sich unter der rauen Ober­flä­che, dem Geschrei und den schrä­gen Groo­ves ver­ber­gen. Auch gewisse Kraut­ein­flüsse (musi­ka­li­scher wie auch psy­cho­tro­per Natur) sind nicht von der Hand zu wei­sen.

Die Platte kann man im Shop des Labels als Down­load oder LP erwer­ben.

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Personal Best – The Lovin‘

Personal Best - The Lovin'
Per­so­nal Best sind ein Power­pop-/Pop­punk-Trio aus Bris­tol. Punkt.
Was gibt’s denn zu sol­cher Musik sonst auch groß zu sagen, außer dass sie ent­we­der gut oder nicht so gut ist? Die hier ist rich­tig gut, mit vier kraft­voll dar­ge­bo­te­nen Ohr­wür­mern die sich erbar­mungs­los noch bis in die letzte Gehirn­win­dung frä­sen.

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Wrong Body – BIG

Wrong Body - BIG
Her­vor­ra­gen­des Debüt­al­bum der Bostoner. Das ist m.E. eine der aus­ge­reif­tes­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen aus die­sem Genre-Umfeld seit län­ge­rem. Zen­trum des gan­zen ist ganz klar der Sound der Disch­or­d­ma­fia Mitte bis Ende der 90er, ins­be­son­dere Blu­e­tip schei­nen hier sehr stark durch. Aber auch der grad­li­nige Indie­rock etwa von Super­chunk oder die ver­spielt­heit von The Dis­mem­ber­ment Plan kann man aus­ma­chen. Manch­mal gibt es ein Riff oder eine Melo­die zu ver­or­ten, die den spä­ten Sound­gar­den (igno­rie­ren wir dabei mal die Reunion) nicht so fern läge. Und auch für ein paar akus­ti­sche Ruhe­pole ist Platz, die dank ihrer Song­wri­ting-Qua­li­tä­ten genau so zu über­zeu­gen wis­sen wie die trei­ben­de­ren Num­mern.

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Musikresteficken #3

Hier ist der zweite Teil der ges­tern begon­ne­nen Res­te­ver­wer­tung. Was nicht heißt, dass diese Bands nicht ver­dammt hörens­wert wären. Son­dern nur, dass ich bis­her nicht die Zeit gefun­den hab, das hier alles zu pos­ten. Viel spaß beim durch­wüh­len. (mehr …)

Wireheads – Wireheads

Wireheads - Wireheads
Die viel­ver­spre­chende EP die­ser Band aus dem aus­tra­li­schen Ade­laide schlägt ganz her­vor­ra­gend den Bogen vom Proto- zum Post Punk. Und was dazwi­schen kam, igno­rie­ren sie weit­ge­hend. Ein neues Album von ihnen ist auch schon im Kas­ten und sollte jeden Moment erschei­nen.

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Sundaze – OK/​/​Then

Sundaze - OK//Then
Die­ses lon­do­ner Duo kre­iert psy­che­de­li­schen Krach, im Span­nungs­feld von pri­mi­ti­vem Shoegaze, Noise und Post­punk, uner­müd­lich vor­wärts gescho­ben von einer sim­pel und stur vor sich hin pol­tern­den Drum Machine. Fühle mich sehr ange­nehm an das erste Album von A Place To Bury Stran­gers erin­nert.

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Permanent Collection – No Void EP

Permanent Collection - No Void EP
Per­ma­nent Collec­tion aus Oak­land haben sich vor kur­zem auf­ge­löst. Vor­her haben sie aber noch eine tolle EP raus­ge­hauen. Könnte man so beschrei­ben, dass Iceage oder Holo­grams ihren düs­te­ren Post­punk um leichte Shoegaze-Anlei­hen und Wipers-artige Gitar­ren­li­nien ergänzt hät­ten. Die hier auch schon gefea­tureten Cri­mi­nal Code könn­ten auch so halb­wegs als Ver­gleich her­hal­ten.

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Bartholomew Clay – A Celebration Of You

Bartholomew Clay - A Celebration Of You
Psy­che­de­lisch fuz­zi­ger Noise-Mini­ma­lis­mus von einem Solo­künst­ler, der ver­mut­lich aus New Haven in Con­nec­ti­cut kommt. Oder aus irgend­ei­nem den ande­ren New Haven, die Infor­ma­ti­ons­lage lässt da etwas zu wün­schen übrig. Auf jeden Fall benö­tigt er nicht viel mehr als seine Gitarre und ab und zu ein wenig aufs Mini­mum redu­zierte Per­cus­sion unter einer mas­si­ven Schicht aus Fuzz und Reverb, um mit sei­nen simp­len aber emo­tio­nal auf­ge­la­de­nen Pop-Ent­wür­fen den Hörer zu bewe­gen.

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Musikresteficken #2

Es ist wie­der so weit. Ich beschmeiße euch kom­men­tar­los mit einem Hau­fen Musik, für den mir bis­her die Zeit zum Pos­ten fehlte. Weil ich mich in den letz­ten Wochen vor gutem Zeug kaum ret­ten konnte, wird’s dies­mal ein Zwei­tei­ler. Fort­set­zung folgt mor­gen irgend­wann. Viel Spaß beim stö­bern. (mehr …)

Jessica 93 – Who Cares

Jessica 93 - Who Cares
Jes­sica 93 ist ein Solo­pro­jekt des pari­ser Musi­kers Geoffroy Laporte. Auf Who Cares ruft er die Bra­chia­li­tät alter Big Black-Plat­ten in Erin­ne­rung und lässt dabei die atmo­sphä­ri­sche Dichte der aktu­el­len Gene­ra­tion düs­te­rer Post­punk-Bands wie etwa Cere­mony, Mer­chan­dise oder A Place To Bury Stran­gers mit ein­flie­ßen.

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