Soupcans – Parasite Brain

Soupcans - Parasite Brain
Ihr letzt­jäh­ri­ges Album Good Fee­lings war eine der bes­ten erbar­mungs­lo­sen Noise-Atta­cken in einem an erbar­mungs­lo­sen Noi­se­at­ta­cken nicht allzu armen Jahr. Jetzt legt die Band aus Toronto noch­mal eine EP nach. Die Marsch­rich­tung bleibt die glei­che, gara­gi­ger Noi­se­punk für Men­schen mit erle­se­nem Geschmack.
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Dead Wives – Buzzy Fuzzy

Dead Wives - Buzzy FuzzyInter­es­sante Band aus New Haven, Con­nec­ti­cut; Sän­ger und Gitar­rist Mike Fal­cone ist der­zeit wohl bekann­ter als Drum­mer von Speedy Oritz, die der­zeit ja ziem­lich durch die Decke gehen. Gefällt mir sein altes „Neben­pro­jekt“ aber deut­lich bes­ser. Das in bes­ter (also schlech­tes­ter) Demo-Qua­li­tät auf­ge­nom­mene mini-Album oszil­liert irgendwo zwi­schen früh­neun­zi­ger Indie­rock à la Sebadoh oder Gui­ded By Voices, schreckt aber auch vor an ganz frühe Hel­met erin­nern­dem Noi­se­rock nicht zurück. Zum Schluss gibt’s dann zwei Cover­ver­sio­nen von Ween und (*hust*) Nicki Minaj, das Resul­tat ist aber halb so schlimm.
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ThE SAd – dEmo eP

ThE SAd - dEmo eP
Zwei Spa­cken aus Alzey spie­len eine etwas ver­schol­len geglaubte, vom bösen G-Wort geprägte Form des 90er Alter­na­tive Rock, an die man sich dank der Nickel­ba­cki­sie­rung des besag­ten Gen­res auch kaum noch ern­in­nert. Ange­neh­mer Flash­back und ein guter Rea­li­tät­scheck für die Junge Indie-Gene­ra­tion. Macht bitte alle mal wie­der mal rich­ti­gen Krach, ja?

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Der Eisenrost

Der Eisenrost
Hab mir heute anläss­lich der bri­ti­schen Blu­Ray Ver­öf­fent­li­chung mal wie­der den alten Shinya Tsuka­moto-Schin­ken Tokyo Fist rein­ge­tan. Seine frü­hen Anar­cho-Strei­fen wären nicht was sie sind ohne die groß­ar­ti­gen Sound­tracks. Für die Unter­ma­lung von Tokyo Fist zeich­nete der Filmkomponist/​Experimentalmusiker Chu Ishi­kawa und seine Band Der Eisen­rost ver­ant­wort­lich. Der unten ver­linkte, von Tsuka­moto gefilmte Clip ist auch im Bonus­ma­te­rial der bei Third Win­dow Films erschie­ne­nen Disc ent­hal­ten.

Clip

Third Win­dow Films

Youth Avoiders – Youth Avoiders

Youth Avoiders - Youth Avoiders
Her­aus­ra­gen­der Hard­core-Punk ist ein rares Gut und Youth Avo­i­ders aus Paris sind so mit das geilste was ich in die­sem Bereich seit lan­gem gehört habe. Das liegt vor allem daran, dass sie kei­nen Gen­re­pu­ris­mus zele­brie­ren und es sich statt­des­sen irgendwo zwi­schen den Stüh­len Old­school Hard­core und Mittacht­zi­ger-Punk­rock gemüt­lich machen, mit leich­tem Wipers-Ein­schlag und auch etwas an eine Hard­core-infi­zierte Ver­sion frü­her Lea­ther­face erin­nernd.
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Michael Beach – Golden Theft

Michael Beach - Golden Theft
Eigent­lich habe ich ja für die nächs­ten hun­dert Jahre die Schnauze voll von Folk­i­gen Indie­schramm­lern, aber diese Platte hat mich dann doch noch mit Wucht erwischt.
Das liegt mit­un­ter daran, dass der zeit­weise in San Fran­cisco wie auch im aus­tra­li­schen Mel­bourne ansäs­sige Barde schwer­lich im arg über­stra­pa­zier­ten Indie-Folk Genre zu ver­or­ten ist. Man merkt doch schnell, dass seine musi­ka­li­schen Wur­zeln viel tie­fer rei­chen, seine Musik einen direk­te­ren Draht zu klas­si­schen ame­ri­ka­ni­schen Folk- und Blues-Tra­di­tio­nen hat als besagte Indie-Lei­se­tre­ter. Er wirkt authen­ti­scher, ehr­li­cher und mei­len­weit ent­fernt vom der­zeit vor­herr­schen­den Wohl­fühl­ge­schram­mel. In den rocki­ge­ren Momen­ten, wel­che die erste Album­hälfte domi­nie­ren, fühle ich mich gele­gent­lich an die alten Blues­pun­ker Gun Club erin­nert.
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Teenanger – Singles Don’t $ell

Teenanger - Singles Don't $ell
Die Gara­gen­punk-Explo­sio­nen ihres letzt­jäh­ri­gen Frights haben sich wohl für immer in mei­nem Gehör­gang fest­ge­setzt und ihre neue Platte (ähm…) hat jetzt auch end­lich einen digi­ta­len Release bekom­men. Ent­täuscht nicht, das Teil. Tempo ist jetzt etwas gedros­selt, dafür wur­den Song­wri­ting und Arran­ge­ments ver­fei­nert und die Post­punk-Ele­mente drän­gen mehr in den Vor­der­grund. Ein gelun­ge­ner Bas­tard etwa aus Radio Bird­man und alten Wire Plat­ten.
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Cheap Time – Exit Smiles

Cheap Time - Exit SmilesMeine Fresse, hab ich mich ges­tern noch über The Pam­pers äh… bepisst, haben In The Red Records schon die nächste Genre-ver­wandte Ver­öf­fent­li­chung am Start. Und zwar von den schon seit eini­gen Jah­ren im Gara­gen­um­feld recht umtrie­bi­gen Cheap Time aus Nash­ville. Es ist ohne Frage ihre bis­her beste und reifste Platte – soweit man die­ses Genre über­haupt mit so was wie Reife in Ver­bin­dung brin­gen kann – und wird ohne jeden Zwei­fel in diver­sen Jah­res­end-Lis­ten gara­gen­af­fi­ner Blog­ger­kol­le­gen auf­tau­chen.
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The Pampers – The Pampers

The Pampers - The PampersDie­sem Blog fehlte bis­her noch eine ordent­li­che Gara­gen­rock-Dröh­nung. Wird jetzt nach­ge­lie­fert. Die New Yor­ker Band macht ihrem Namen alle Ehre und scheißt den lei­dens­ge­prüf­ten Hörer zwan­zig Minu­ten lang rück­sichts­los voll. Eine der kom­pro­miss­los rockends­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen in letz­ter Zeit. Ich muss jetzt erst mal die Win­deln wech­seln gehen.
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Dolfinz – Pagan Dating

Dolfinz - Pagan DatingAuch schon was her, seit diese Platte… äh, die­ses Tape zum durch­weg alber­nen Cas­sette Store Day erschien. Hab’s auch erst jetzt über’s Herz gebracht, mir die­ses voll­kom­men über­flüs­sige Arte­fakt aus Eng­land zu bestel­len, ein Down­load hätte mir gereicht. Den gibt’s lei­der nur zusam­men mit dem Tape; doofe Idee. Nie­der mit dem Tape­fa­schis­mus!
Naja, die Platte Kas­sette ist ein­fach zu geil um’s sein zu las­sen. Melo­disch-Noi­si­ger Punk-/In­die Rock mit leich­ten Sur­fein­flüs­sen. Erin­nert stel­len­weise etwas an das erste Japan­dro­ids Album, hat aber genug eige­nes Tem­pe­ra­ment unter der Haube um auf eige­nen Füßen zu ste­hen.
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