The Man – The Man

The Man - The Man

The Man kom­men wohl aus Chi­cago, ansons­ten herrscht hier eine etwas maue Infor­ma­ti­ons­lage. Die Musik hat’s aber faust­dick hin­ter den Ohren, die­ses wild vor­wärts pum­pende Gedöns aus Gara­gen­punk und Noi­se­rock.


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Golden Pelicans – Golden Pelicans

Golden Pelicans - Golden Pelicans

Gara­gen­punk aus Orlando, des­sen Her­kunft ich jetzt mal eher irgendwo in Aus­tra­lien ver­mu­tet hätte. Erin­nert doch stark an die Obits, als wenn jene ihrem Fabile für besag­ten Aus­sie-Pro­to­punk á la Saints und diver­ses ande­res 77er-Zeugs etwas freie­ren lauf gelas­sen hät­ten. Das lutscht nicht, das tritt ganz gewal­tig Ärsche. Checkt auf der Band­camp-Seite auch unbe­dingt die noch etwas dre­cki­ger pro­du­zier­te­ren 7″s aus!


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Lumpy and The Dumpers – Collection

Lumpy and The Dumpers - Collection

Wun­der­bar abar­ti­ger Noi­se­punk aus St. Louis. Wie der Titel schon andeu­tet, han­delt es sich hier um eine Com­pi­la­tion ihrer bis­he­ri­gen Sin­gles & Demos, die seit 2012 erschie­nen sind. Der Mann (daran besteht kein Zwei­fel) auf dem Cover gibt die Marsch­rich­tung schon ganz gut vor. Das ist so unglaub­lich pri­mi­tiv, ran­zig und geil, das kann pro­blem­los mit den assi­gen Krach­at­ta­cken von Soup­cans, Vul­ture Shit oder Strange Attrac­tor mit­hal­ten. Und das ist wohl erst der Anfang…


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Shit Box Jimmy – Deliverance

Shit Box Jimmy - Deliverance

…und sogleich kommt mir das nächste kleine Gara­gen­rock­wun­der über den Weg gelau­fen. Shit Box Jimmy kom­men aus Cleve­land, Ohio und spie­len eine mal abge­han­gen blue­sige, mal aus­ge­prägt power­pop­pige Vari­ante. Dabei ver­mö­gen sie es zwi­schen­durch durch schon mal frühe Wire zu Chan­neln, oder auch Dead Moon, deren alten Gas­sen­hauer „Wal­king On My Grave“ sie noch ein­mal zum bes­ten geben.


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Law$uits – Future Failure

Law$uits - Future Failure

Die Platte ist mir im letz­ten Win­ter irgend­wie durch die Lap­pen gegan­gen. Law$uits sind eine New Yor­ker Noi­sero­ck/­Post­core-Band, die aber eher nach Washing­ton klingt. Sie grei­fen näm­lich ziem­lich tief in die Dischord-Trick­kiste und erin­nern damit an alte Hau­de­gen wie Blu­e­tip oder Jaw­box, ver­bun­den mit dem gewis­sen Chaos von Rites of Spring oder Nation of Ulys­ses. Aber auch zu ver­wand­tem Zeug wie Drive Like Jehu oder den Noi­sero­ckern Tar darf man Bezüge her­stel­len.


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Apache Dropout – Heavy Window

Apache Dropout - Heavy Window
Wenig spe­zi­el­les zu sagen über diese Platte. Ist halt Gara­gen­rock. Aber sol­cher, der bei bei mir genau die rich­ti­gen Ner­ven trifft um kurz­zei­tig den stö­ren­den Ver­stand zu unter­drü­cken. Tra­di­tio­nelle Blueslicks. Fuzz in Sech­ser­pack. Stu­pide vor­wärts stamp­fende Ryth­men. Fiese Pophooks. Und der ent­schei­dende Funke Wahn­sinn, der so häu­fig die okayen von den her­aus­ra­gen­den Gen­re­bei­trä­gen unter­schei­det.


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Lenguas Largas – Come On In

Lenguas Largas - Come On In
Auf der aktu­el­len Platte die­ser Band aus Tuc­son, Ari­zona tref­fen sich einige sehr ver­schien­dene musi­ka­li­sche Stränge auf unwahr­schein­li­che Art und Weise. Da wäre auf einer Seite der unkon­trol­lierte Gara­gen­rock von Bands wie Yup­pies, Ex-Cult oder Par­quet Courts, ebenso wie etwas anti­quiert wir­kende VU-/Strokes-ismen. Auf der ande­ren Seite des Spek­trums wäre dann die popu­läre Grat­wan­de­rung zwi­schen Indie­rock und Post­punk/-core wie sie etwa von Die! Die! Die!, Les Savy Fav oder Popstran­gers reprä­sen­tiert wird. Der Melo­di­sche Psych-Power­pop ihrer Stadt­nach­barn Reso­nars hin­ter­lässt auch Spu­ren, ebenso wie der melan­cho­li­sche Surf-Twang von Crys­tal Stilts oder Fresh and Onlys. Zu guter letzt kommt dann noch eine kleine Dosis Psych­ge­dröne á la Disap­pears dazu.
An Abwechs­lung man­gelt es also wahr­lich nicht. Es spricht sehr für die Qua­li­tä­ten der Band, dass die Jungs sich inmit­ten die­ser Fülle von Ein­flüs­sen nicht total ver­zet­teln und auch nicht abge­dro­schen klin­gen, ange­sichts der teil­weise bereits zu Tode erprob­ten Zuta­ten.



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RA – These Days /​ Prism 7″

RA - These Days / Prism 7"
Eine kom­pakte Wucht schlägt einem auf der 45er die­ser Schwe­den ent­ge­gen. Kann man in der Nähe ihrer Lands­leute Holo­grams ein­ord­nen, und damit sound­mä­ßig natür­lich auch nicht weit weg von den kopen­ha­ge­ner Über­flie­gern Lower und Iceage, gekop­pelt mit dem Punch und der Ein­gän­gig­keit der Eagulls. Aber weit ent­fernt davon, eine blut­arme Kopie der genann­ten zu sein. Das Niveau der zwei Songs zieht mir glatt die Socken aus. Unbe­dingt im Auge behal­ten!




iTu­nes

Ama­zon (was für Hals­ab­schnei­der!)
7digital

Danke, RRRun­zel­hund SoundZ!

Low Fat Getting High – Poor Circulation

Low Fat Getting High - Poor Circulation
Ein etwas selt­sa­mes Release­for­mat hat sich die New Yor­ker Band da für ihre EP aus­ge­sucht: Ein Zine ohne jeg­li­che Ton­trä­ger­bei­lage, dafür mit ’nem Musik­down­load. Macht aber Sinn im digi­ta­len Zeit­al­ter, gerade ange­sichts der Tat­sa­che, dass zei­tige Vinyl-Relea­ses gerade nicht wirk­lich mach­bar sind. Den Down­load gibt’s dan­kens­wer­ter Weise auch ein­zeln.
Die Musik kann auch sehr gut alleine für sich ste­hen. Aus­ge­zeich­ne­ter Noise-/Post­core, der in eine ähn­li­che Kerbe schlägt wie etwa Greys, Geronimo oder Cham­pion Lover. Und jetzt bitte einen Lang­spie­ler, ja?

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Stickers – Swollen

Stickers - Swollen
Sti­ckers aus Seat­tle spie­len kom­pro­miss­lo­sen Post Punk der seine lan­gen Arme dazu noch in Rich­tung Gara­gen- und Noi­se­rock aus­streckt. Ein sub­ti­ler Goth-Vibe ist auch mit an Bord. Mono­ton, Hyp­no­tisch und frei von unnö­ti­gen Schnör­keln. Wie eine etwas zugäng­li­chere Vari­ante von East­link oder im Tempo gedros­selte Ex-Cult auf ’nem fie­sen Trip. Der regel­mä­ßige Saxo­phon-Ein­satz gibt die­sem dis­so­nan­ten Biest dann noch den letz­ten Schliff.


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