Davidians - City Trends

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Da­vi­di­ans aus Ral­eigh, North Ca­ro­li­na fie­len vor zwei Jah­ren schon mit zwei sehr viel­ver­spre­chen­den Kurz­spie­lern auf. Ih­re neu­es­te Ver­öf­fent­li­chung ist die­ses Mi­ni-Al­bum auf Sor­ry Sta­te Re­cords und das löst das Ver­spre­chen der frü­hen EPs pro­blem­los ein, über­zeugt mit ei­ner wil­den und chao­ti­schen Mi­schung aus Post­core und -punk, Noi­se­rock und ein we­nig Ga­ra­ge-Ge­schrab­bel.



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Jackson Reid Briggs & The Heaters - Jackson Reid Briggs & The Heaters

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Die­se EP von ei­nem Mann und sei­ner Band aus Mel­bourne ist pu­re Ga­ra­ge­punk-Per­fek­ti­on. Fünf saustar­ke Songs, ger­ne auch mal mit un­kon­ven­tio­nel­len Struk­tu­ren vol­ler Über­ra­schun­gen, die ei­nem so schnell nicht mehr aus dem Kopf ge­hen, ver­packt in ei­nen arsch­tre­tend-druck­vol­len und kom­pak­ten Sound. Der re­gel­mä­ßi­ge Sa­xo­phon-Ein­satz setzt dem gan­zen dann die Schaum­kro­ne auf. Zum En­de der EP hin schei­nen dann zu­neh­mend fol­ki­ge Ein­flüs­se durch, auch das steht ih­nen aus­ge­zeich­net. Ein ver­bor­ge­nes Ju­wel die­ses Jah­res, das ich fast über­se­hen hät­te.



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Trauma Harness - Pain, Defeat, Death And Revival

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Auf dem letzt­jäh­ri­gen Al­bum Tried My Har­dest der Band aus St. Lou­is gab es noch äu­ßerst ein­gän­gi­gen Post­punk zu hö­ren, auf den nach­fol­gen­den EPs wech­sel­te sich das dann zu­neh­mend mit quir­li­gem Syn­th­pop ab. Auf ih­rem ak­tu­el­len Tape ist vom al­ten Krach gar nichts mehr zu be­mer­ken. Das ist ein lu­pen­rei­nes, mi­ni­ma­lis­ti­sches Syn­th­pop-Al­bum ge­wor­den mit Song­ma­te­ri­al das von pop­pig über me­lan­cho­lisch bis ziem­lich düs­ter reicht, wo­bei letz­te­re Ten­denz auch wie­der durch den fast schon ab­sur­den Ge­samt­sound re­la­ti­viert wird.



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Orange Glass - Prism /​ Starving For Days

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Oran­ge Glass aus dem ka­na­di­schen Ha­li­fax sind wohl schon seit den mitt­le­ren Neun­zi­gern ak­tiv, wa­ren mir bis­her aber nie ein Be­griff. Und schlap­pe fünf­zehn Jah­re nach ih­rem letz­ten Al­bum ist jetzt plötz­lich die­se di­gi­ta­le Sin­gle auf Band­camp auf­ge­taucht, dar­auf be­fin­det sich simp­ler und schnör­kel­lo­ser In­die­rock, der sich so­fort im Ge­hör­gang fest­klebt.

Andalucia - Stuck

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Es ist ganz an mir vor­bei ge­gan­gen, dass das Noi­se­pop-Duo aus Müns­ter be­reits im Sep­tem­ber ei­nen neu­en Lang­spie­ler ver­öf­fent­licht hat. Dar­auf hat sich we­nig ge­än­dert, viel­leicht ist das Gan­ze noch ein Stück me­lan­cho­li­scher und ver­träum­ter ge­wor­den als auf dem De­büt­al­bum. An­sons­ten re­giert auch hier wie­der das me­lo­di­sche Gi­tar­ren­ge­bra­te, für das man die Band vor gut zwei Jah­ren schon lieb ge­won­nen hat­te.



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Margy Pepper - 3

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Auf der De­büt-EP die­ses Tri­os aus Olym­pia, Wa­shing­ton gibt's recht ei­gen­wil­li­gen In­die­rock mit star­ker psy­che­de­li­scher No­te zu hö­ren.

Title Tracks - Long Dream

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Tit­le Tracks, die Band um den ehe­ma­li­gen Q And Not U Drum­mer John Da­vis, be­tra­ten erst­mals 2009 die Bild­flä­che mit ei­ner gran­dio­sen 7" auf Di­schord Re­cords. Nicht lan­ge dar­auf folg­ten zwei so­li­de Al­ben und nach ei­ner fünf­jäh­ri­gen Pau­se ha­ben die Power­pop­per aus Wa­shing­ton jetzt ihr bis­her stärks­tes Al­bum am Start, mit durch­weg hoch­wer­ti­gem Song­ma­te­ri­al aus ei­ner nie ver­sie­gen­den Quel­le mit­rei­ßen­der, me­lan­cho­li­scher Me­lo­dien.



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Neo Neos - Nuclear Group

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Neo Ne­os aus Min­nea­po­lis kön­nen auch ein­fach kei­ne Mi­nu­te still­sit­zen, ha­ben jetzt be­reits die sechs­te Ver­öf­fent­li­chung in we­ni­ger als sechs Mo­na­ten am Start. Dar­auf gibt sich ihr Ga­ra­ge Punk wie­der ein klei­nes Stück we­ni­ger ab­ge­fuckt zu­guns­ten er­kenn­ba­rer Songs. Wenn sich die­ser Trend fort­setzt, dau­ert es nach mei­nen Be­rech­nun­gen noch so 12-15 Ver­öf­fent­li­chun­gen und ge­schätz­te an­dert­halb Jah­re, bis sie beim seich­ten In­die­pop an­ge­kom­men sind.

Death Pedals - Meat House

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Der neue Lang­spie­ler der De­ath Pe­dals aus Lon­don ist mal wie­der ei­ne sehr schö­ne At­ta­cke auf das Trom­mel­fell ge­wor­den. Ih­re ex­plo­si­ve Mi­schung aus Noi­se­rock und Stoner­punk will un­be­dingt laut ge­hört wer­den.



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Den - Den

den

Den aus Syd­ney ha­ben ge­ra­de ih­re De­büt-EP via Ri­ce Is Ni­ce raus. Dar­auf gibt's aus­ge­zeich­ne­ten, re­la­tiv düs­te­ren Syn­th- und Post­punk auf die Oh­ren.



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