Sound Ceremony – Guitar Star

Sound Ceremony - Guitar Star

Groß­ar­tige Wie­der­ver­öf­fent­li­chung eines eher obsku­ren Pro­to­punk-Klas­si­kers auf One Kind Favor. Unter dem namen Sound Cere­mony ver­öf­fent­lichte der Lon­do­ner Ron War­ren Gan­der­ton in den spä­ten 70ern drei Alben, unter ande­rem sol­len Mit­glie­der von Sub­way Sect und Pre­ten­ders an den Auf­nah­men mit­ge­wirkt haben. Das Debüt von 1978 ist seit­dem zum ers­ten mal wie­der offi­zi­ell erhält­lich und wird Freunde von fuz­zi­gem, blues­ge­tränk­tem Out­si­der-Rock ent­zü­cken. Das steht mit einem Fuß im 70er Art­rock, mit dem ande­ren im den Punk-Pro­to­ty­pen á la Modern Lovers und etwas 60s Pych-/Ga­ra­gen­rock hat auch seine Spu­ren hin­ter­las­sen.

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Start Something – Start Something 7″

Start Something - Start Something 7"

Schon wie­der ’n gei­les Punk­dings aus Kanada, dies­mal aus Guelph, Onta­rio. Die 45er von Start Some­thing könnte man als eine leicht gara­gen­pun­kige Ver­sion von Mis­sion Of Burma beschrei­ben, mit einer klei­nen Dosis Hüs­ker Dü drin.

Thank you, Weird Canada!

The Yours – Teenagarten

The Yours - Teenagarten

Sehr, sehr tol­ler und arsch­tre­ten­der Indierock/​Noisepop aus Hong­kong. Das kann wahl­weise mal an Bands wie Solids, Play­lounge oder Kicking Spit, plus ein wenig Sonic Youth erin­nern. Im Ver­lauf der Platte schei­nen dann aber auch noch so einige post­pun­kige Unter­töne und ein klei­nes biss­chen Shoegaze durch. Eine abwechs­lungs­rei­che und selbst­si­chere Platte, die mit ihrer gro­ßen Hit­dichte zu erstau­nen weiß.



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Vlasta Popić – Kvadrat

Vlasta Popić - Kvadrat

Mit­rei­ßen­der Noise-/Math­rock von einem Trio aus dem Städt­chen Varaž­din in Kroa­tien. Das ganze wan­delt klar auf den Spu­ren von so Klas­si­kern wie frü­hen Shel­lac, Fugazi, Sonic Youth, Far­aquet und Fro­dus, bleibt dabei aber durch­aus eigen­stän­dig und gehört so mit zum bes­ten was ich der­zeit aus die­sem Genre-Umfeld mit­be­komme. Bin ganz ent­zückt.



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Rape Blossoms – Ruinenlust

Rape Blossoms - Ruinenlust

Düs­te­rer und flä­chi­ger, von mono­to­nen Beats getrie­be­ner Post­punk aus Gent, den man beim ers­ten flüch­ti­gen hin­hö­ren eher eher im skan­di­na­vi­schen Raum ein­ord­nen würde. Das Ganze hat eine gera­dezu psy­che­de­lisch-krau­tige Qua­li­tät. Eine aus­ge­zeich­nete Band, die ich so noch gar nicht auf’m Schirm hatte.


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The Thons – Hot Fun

The Thons - Hot Fun

Neues von den tol­len Gara­gen­ro­ckern aus Chi­cago. Die neue Platte wurde etwas weni­ger schnell und dre­ckig auf­ge­nom­men als ihre Vor­gän­ger, was sich in einem kla­re­ren und luf­ti­gen, aber nach wie vor druck­vol­len Sound bemerk­bar macht. Die vor­her noch etwas unter­schwel­li­gen Surf-Ein­flüsse kom­men so viel deut­li­cher zur Gel­tung. Wie­der mal höchst emp­feh­lens­wert für Freunde von so Zeug wie Radio Bird­man, Obits oder Woo­len Men. Wie auch schon die alten Kamel­len gibt’s das Album wahl­weise für wenig Geld auf Band­camp oder im Tausch gegen einen Tweet oder Face­book-Share für umme auf der Band­page.


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Red Temples – Queen /​ Spring /​ Intrepid

Red Temples - Queen / Spring / Intrepid

Auf der ers­ten EP die­ser New Yor­ker Band gibt’s old­schoo­lig melo­di­schen Punk-/In­die­rock, der so auch aus den spä­ten 80ern kom­men könnte. Mich erinnert’s beson­ders an die alten bostoner Post­pun­ker Moving Tar­gets.

Conduct – Fear and Desire

Conduct - Fear and Desire

Aus Win­ni­peg kommt die­ser abwechs­lungs­rei­che Krach irgendwo zwi­schen Noi­se­rock und Post­punk/-core. Von Steve Albini auf seine alt­be­währte, schnör­kel­los tro­ckene Art auf Kon­serve gebannt, mag das mal nach altem AmRep-Zeug oder McLusky klin­gen, mal eher nach Wire, beson­ders häu­fig aber auch nach spä­tem Dischord-Zeug á la Far­aquet oder Q And Not U. Unmit­tel­bar und ein­gän­gig, macht das nicht nur ordent­lich Lärm son­dern auch ganz viel Spaß.



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Messrs – 7″

Messrs - 7"

Explo­si­ver Noi­se­punk aus Colum­bus, Ohio. Wer sich von Bands wie Vul­ture Shit, Soup­cans oder Lumpy and The Dum­pers nicht sofort ange­wi­dert fühlt, wird sich auch von die­sen zehn Minu­ten Geschep­per gut unter­hal­ten wis­sen.

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