Pink Mexico – Pnik Mxeico

Pink Mexico - Pnik Mxeico
Pink Mexico ist das jetzt-nicht-mehr-Solo­pro­jekt von Robert Pres­ton Col­lum aus Los Ange­les. Das Debüt­al­bum der nun zum Trio ange­wach­se­nen Band ist eine mit­rei­ßende halbe Stunde riff­las­ti­ger mid­tempo-Gara­gen­rock mit leich­ten Psy­che­de­lic-Spreng­seln und grungi­gen Unter­tö­nen.
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Eating Out – Burn 7″

Eating Out - Burn 7"
Diese kleine *hust* Super­group bringt einige der poten­tes­ten Krach­ma­cher der Gegen­wart an einen Tisch, Mit­glie­der von White Lung, Peace und Nü Sen­sae zeich­nen ver­ant­wort­lich für den leicht grungig ange­hauch­ten früh­neun­zi­ger-Punk­rock auf die­ser EP. Die drei Songs sind bereits im letz­ten Jahr auf einem Tape bei Bur­ger Records erschie­nen, wenn ich mich nicht irre aber jetzt zum ers­ten mal digi­tal (oder auf Vinyl *duh*) erhält­lich. Macht Bock auf mehr.
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Alarms & Controls – Clovis Points

Alarms & Controls - Clovis Points
Was geht eigent­lich heute mit Dischord? Vol.1
Ich muss sagen, es war nicht beson­ders schwer das Washing­to­ner Tra­di­ti­ons­la­bel aus den Augen zu ver­li­ern, nach­dem Dischord zum Ende des letz­ten Jahr­zehnts fast in der Ver­sen­kung ver­schwand und außer ein paar Reis­sues alter Klas­si­ker nicht mehr viel von sich hören ließ. Auch ein eta­blier­tes, bedeu­ten­des Indie Label muss wohl erst mal den Nie­der­gang des „alten“ Musik­busi­ness ver­dauen.
Die Ver­öf­fent­li­chun­gen des Labels haben aber einen beson­de­ren Platz in mei­nem klei­nen Musik­nerd-Her­zen, hat sich doch der sehr spe­zi­elle und ein­zig­ar­tige Dischord-Sound um die Jahr­tau­send­wende wie ein roter Faden durch mein jun­ges Erwach­se­nen­da­sein gezo­gen. Selt­sam daher, dass ich bis­her nicht dazu kam mich genauer mit den aktu­el­len Ver­öf­fent­li­chun­gen der Washing­to­ner Plat­ten­presse zu befas­sen, die lang­sam wie­der fahrt auf­zu­neh­men scheint. Hol ich jetzt nach.

Die jüngste Ver­öf­fent­li­chung ist ein Split-Release mit Lovitt Records. Alarms & Con­trols sind ein Hau­fen alter Bekann­ter in der hei­mi­schen Szene. Band­mit­glie­der haben unter ande­rem schon bei Cir­cus Lupus und Crown­hate Ruin mit­ge­mischt und ihre aktu­elle Band erin­nert sound­mä­ßig sehr stark an einige mei­ner absu­lu­ten Favo­ri­ten in der Disch­or­d­gra­fie: Far­aquet, Q and not U, Medi­ca­ti­ons. Also die etwas ver­track­tere, jaz­zig-pro­gres­siv ange­hauchte und trotz­dem immer locker groo­vende Vari­ante des klas­si­schen D.C.-Postcore. Wer etwas Geld spa­ren will, kauft (den Down­load) am bes­ten im Label-eige­nen Shop ein.
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Adam Widener – Vesuvio Nights

Adam Widener - Vesuvio Nights
Adam Wide­ner dürfte vor allem als Bas­sist der inzwi­schen auf­ge­lös­ten Gara­gen­ro­cker Bare Wires bekannt sein. Aus deren lan­gem Schat­ten tritt er jetzt aber her­aus mit einer her­vor­ra­gen­den Solo­platte, voll mit Retro-Pop­pi­gen Hooks und trei­ben­dem Rock’n Roll irgendwo im Grenz­ge­biet zwi­schen 77er Punk, Power­pop und Gara­gen­rock.
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Guerilla Toss – Gay Disco

Guerilla Toss - Gay DiscoHüb­sche Saue­rei, was die Bostoner Gue­rilla Toss da auf ihrer neuen EP ver­an­stal­ten. Auch wenn gerade kein wirk­li­cher Man­gel an Bands herrscht, die mit Pos­tunk-, New- und No Wave-Ver­satz­stü­cken arbei­ten, das meiste davon klingt doch eher nach einer aus­ge­lutsch­ten The Pop Group- oder Gang Of Four-Gedenk­ver­an­stal­tung. Gue­rilla Toss brin­gen nun einen unge­ahn­ten Spaß­fak­tor zurück in das sonst so bier­ernste Genre. Und sie Rocken. Und Groo­ven. Der ganze Wahn­sinn, der Noise und die Schrill- und Schräg­hei­ten die­nen dazu den Groove zu kon­tern, nicht ihn zu zer­stö­ren. Und anders als viele ähn­li­che Bands klingt das über­haupt nicht nach Retro-Mucke son­dern wirkt durch und durch in der Gegen­wart ver­an­kert. Kurz gesagt: Die erste Post­punk-Ver­öf­fent­li­chung seit lan­gem, die nicht irgend­wie ein biss­chen über­flüs­sig wirkt, und die dem etwas tot­ge­spiel­ten Genre wie­der etwas Leben ein­zu­hau­chen ver­mag. Über­haut nicht schwul, das.
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T54 – In Brush Park

T54 - In Brush Park
Schon wie­der so eine geile Band aus Neu­see­land, schon wie­der auf Fly­ing Nun Records. Was tun sich die Neu­see­län­der eigent­lich mor­gens in den Tee, dass dort schein­bar jeder unter sech­zig in so drei bis fünf Bands spielt von denen die meis­ten auch noch rich­tig gut sind? Wie­der ein­mal war­mer, melo­di­scher Indie Rock, der mal trei­bend und laut, mal ent­spannt-ver­träumt daher­kommt.
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Dot Dash – Half-Remembered Dream

Dot Dash - Half-Remembered Dream
Das Trio aus Washing­ton bezeich­net sein Schaf­fen selbst als Post-Punk-Pop. Das ist aber eher irre­füh­rend, denn weder mit Punk noch mit der ollen Post hat das viel zu tun. Statt­des­sen begeis­tern sie auf Half-Remem­be­red Dream mit schram­me­li­gem, C86-beein­fluss­tem Power­pop, des­sen Wur­zeln klar in den spä­ten 80ern/​frühen 90ern zu ver­or­ten sind. Teenage Fan­club könnte ich da als Ver­gleich anbie­ten oder The Wed­ding Pre­sent. Oder aktu­ell eine weni­ger laute Ver­sion von The Pains Of Being Pure At Heart.
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Sealion – Kenneth

Sealion - Kenneth
Son­ni­ger Surf­punk à la Wav­ves aus Dal­las, Texas. Manch­mal scheint eine Crys­tal Stilts-artige Melan­cho­lie durch und einen leich­ten Pixies-Ein­schlag meine ich auch wahr­zu­neh­men. Schön, das.
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Soupcans – Parasite Brain

Soupcans - Parasite Brain
Ihr letzt­jäh­ri­ges Album Good Fee­lings war eine der bes­ten erbar­mungs­lo­sen Noise-Atta­cken in einem an erbar­mungs­lo­sen Noi­se­at­ta­cken nicht allzu armen Jahr. Jetzt legt die Band aus Toronto noch­mal eine EP nach. Die Marsch­rich­tung bleibt die glei­che, gara­gi­ger Noi­se­punk für Men­schen mit erle­se­nem Geschmack.
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Dead Wives – Buzzy Fuzzy

Dead Wives - Buzzy FuzzyInter­es­sante Band aus New Haven, Con­nec­ti­cut; Sän­ger und Gitar­rist Mike Fal­cone ist der­zeit wohl bekann­ter als Drum­mer von Speedy Oritz, die der­zeit ja ziem­lich durch die Decke gehen. Gefällt mir sein altes „Neben­pro­jekt“ aber deut­lich bes­ser. Das in bes­ter (also schlech­tes­ter) Demo-Qua­li­tät auf­ge­nom­mene mini-Album oszil­liert irgendwo zwi­schen früh­neun­zi­ger Indie­rock à la Sebadoh oder Gui­ded By Voices, schreckt aber auch vor an ganz frühe Hel­met erin­nern­dem Noi­se­rock nicht zurück. Zum Schluss gibt’s dann zwei Cover­ver­sio­nen von Ween und (*hust*) Nicki Minaj, das Resul­tat ist aber halb so schlimm.
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