Louis Poison – Plastic Shit

Louis Poison erscheint am 7. April auf Harry Records.

Pïss Bäth – Hoodrat Shit Vol. 1

Eine vorzüglich Ärsche tretende EP einer Band aus Glasgow. Ursprünglich vor ungefähr einem Jahr erschienen, lässt eine Wiederveröffentlichung als Tape auf dem lokalen Label Gold Mold Records dem Ding hoffentlich etwas neue und verdiente Aufmerksamkeit zukommen. Jedenfalls gibt es hier frischen Nachschub aus dem Schattenreich des jungen Dungeon Punk-Genres mit Anklängen an einen ganz bunten Strauß von Bands wie die unvermeidbaren Genre-Pioniere Poison Ruïn, dem stark motörisierten/sleaze-lastigen Garage Punk von Cheap Heat, Golden Pelicans oder Polute sowie an eher im Hard-/Postcore beheimateten Bands wie Tarantüla, Video oder Bloody Gears.

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Civic – Taken By Force

Auf ihrem zweiten Langspieler hisst die Band aus Melbourne erneut eine Flagge für den oldschooligen Garage Punk der stark Radio Birdman-inspirierten Machart, gewinnt dem eigenen Klangspektrum aber auch ein paar neue Facetten ab. In Blood Rushes zum Beispiel, kommt ein starker Power Pop-Vibe zur Geltung der mich vor allem an frühe Scientists denken lässt. Oder auch in Trick of the Light, worin ein Hauch von Wipers in ihrer Mittachtziger-Phase in den Strophen auf New Christs-mäßiges Riffing im Chorus trifft.

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Power Pants – Power Pants

Hier ist die obligatorische Dosis des melodischen Garage-/Egg-/Synth Punk für diese Woche. Eine Band aus Winchester, Virginia zeichnet diesmal dafür verantwortlich, deren quirlige Sounds insbesondere Freunde der australischen Szene um z.B. Ausmuteants, Research Reactor Corp., R.M.F.C., Set-Top Box, Tee Vee Repairman, Eugh oder Daughter Bat & The Lip Stings erfreuen wird sowie auch von ein paar US-Acts á la Eric Nervous, Sex Mex und Liquids.

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Poison Ruïn – Härvest

Härvest erscheint am 14. April auf Relapse Records.

The Heartbeeps – Ain’t No Crime

Cum Together erscheint am 3. März auf Slovenly Recordings.

Helicon – Flume

God Intentions erscheint am 28. April auf Fuzz Club Records.

Verspannungskassette #50 (C-60)

Kalle Hygien & The Dog Pound The Detester
Class Burning Cash
Clickbaiters Lousy Friend
Lucy & The Drill Holes Interobang!
Spam Descartable
Deformative Gotta Get My Fix
Jean Mignon Canadian Exit
Dross Nightmare World
Punter Curfew Eternal
Factory City Children Obsessed

Romance Fast Car
Day Residue Piss Paradise
Rotary Club Planet 67
Perp Walk Susceptible Host
Closetalkers Cursed
Rat-Nip Schemer
Speed Plans Cleveland
Spread Positivity and Die The Corner Room
Geves/גבס I’m Burning\אנ
Wakas! Iseng-Iseng Pembuka

Thee Khai Aehm My Spell
Polevaulter Content
Powerplant Broodmother
Neon Kittens Bob & Terri
Salem Trials Last Days of Europa
The Drin Walk so Far
Soft Shoulder Solid Concrete Ground

Objections Better Luck Next Time
Hot Ocean Tugboat Willie
Tee Vee Repairmann Bus Stop
Ming City Rockers Desperate
Sex Drive Work
Moving Targets Decadent Side

Punter – Punter

Punter hatten schon 2020 ein ausgezeichnetes Demo abgeliefert, ihre neue EP auf Drunken Sailor Records manövriert ihren Sound aber nochmal auf ein ganz neues Niveau. Dabei kombiniert die Band die Stärken etwa von so oldschool „Heavy“ Metal und Hard Rock-infizierten Garagenacts wie Polute, Cheap Heat, Cement Shoes oder Stiff Richards, dem breitbeinig rockenden Hardcore Punk etwa von Cutters und Cülo und nicht zuletzt der wuchtigen Postcore-Attacke von Dollhouse, Acrylics, Flea Collar mit dem breitwandigen Drama, der Wut und Melancholie von Pist Idiots und Jackson Reid Briggs & The Heaters.

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