Needles//Pins – Needles//Pins

Nicht viel verändert sich jemals in der Musik von Needles//Pins aus Vancouver und in so Scheißjahren wie den letzten anderthalb kann diese Vertrautheit überaus beruhigend wirken. Sie spielen immer noch diese gewisse Art von Punk Rock… ihr wisst schon. Die vollkommen unsubtile und ganz uncool aufrichtige, die emotionale, melodische, euphorische, Folk- und Americana-getränkte Machart, die immer zu peinlichem Mitgesinge und emotionalem Ausdruck im Publikum führt. Einfach abartig. Ich vermisse es gerade so sehr…

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Meat Wave – Tugboat

Volcano Park erscheint digital am 11. Juni.
Vinyl gibt’s erst ab dem 6. August via Big Scary Monsters.

John (Timestwo) – A Song For Those Who Speed In Built​-​up Areas

A Song For Those Who Speed In Built​-​up Areas 7″ erscheint am 25. Juni auf Brace Yourself Records & Pets Care Records.

Smirk – Staring At Screens

Smirk EP erscheint irgendwann auf Total Punk Records.

Supermilk – Pelican Pete

Four by Three erscheint am 2. Juli auf Specialist Subject Records.

Egg Idiot – Egg Idiot

Irgend so’n Kellerhocker in Leipzig spielt mit piepsender Hardware und Aufnahmegeräten rum, hat dabei noch nicht ganz begriffen, dass er sich damit an die vorderste Front des guten Kampfes in der Eierkopf-Revolution befördert. Die Platte ist ein verdammtes Meisterstück das ihr alle in eurem Leben braucht. Ich hab sie erst einmal gehört und fühle mich jetzt schon schlauer und ausgewogener – zur vollen Erleuchtung kann es nicht mehr weit sein. Und wo ich ja selbst langsam alt und weise werde, kann ich es kaum genug erwähnen wie stolz ich auf den kleinen Scheißer bin.

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Maske – Tape 2

Die Berliner Szene, wo jeder Musikant heimlich auch in jeder anderen Partykapelle für Verstimmung sorgt, hat schon wieder etwas fallen gelassen. Kurzspieler № 2 von Maske beginnt in etwa wie S.Y.P.H. gefiltert durch Wire und Crass, kann außerdem auch Weirdcore á la Stinkhole, Stuttgart-Sound-aber-fun und nicht zuletzt an Membranes erinnernde Post Punk- und Proto Noise- Skizzen. Manchmal versucht man etwas Englisch. Auch das hat einen gewissen Charme.

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Verspannungskassette #18 (C-60) Dumpster Diving Edition

Globale Lieferengpässe bei den Rohmaterialien lassen Kassettenpreise gerade durch die Decke schießen, weshalb ich jetzt auf Gebrauchtware ausweiche oder was auch immer ich sonst gerade für billig kriegen kann. Die Resultate mögen unterschiedlich ausfallen. Nix mehr mit “Recording the Masters”… Ab jetzt wird hier nur noch Müll auf Müll aufgenommen. Ich hab euch gewarnt.

Seite A

Tracklist:

Mononegatives Circuits In View
Spike Pit Pretty Girls
Good Guys Fading
Goodbye World Fetch the Blade
Candy Apple Flak Jacket Family
Health Plan Stuck in a Loop
Das Das Stromlinienstadt
Pensioner Suburb Trap
Kaputt Another War Talk
Snooper Dog
Dumb Pizza Slice
Kool & the Gang Bangers Killer Kops
The Smog Noise Noise
Connie Voltaire Teenage Run-In
Axe Only Time

Seite B

Tracklist:

VR Sex Rock N’ Roll Death
Atomic Eater Hope U Die Too
Flat Worms The Guest
Coach Helt Derind
Puronylon Emo De Cerro
Can Kicker Free
Pardoner Came Down Different
Germ House Record The Mistakes
Kneeling In Piss Return, Return / Types of Cults
Tough Age Giuseppe Pizzeria

Can Kicker – Demo

Das Demo dieser Band aus Cardiff lockt den Hörer zuerst mit etwas derbem Hardcoregeklöppel auf die falsche Fährte, dann wird aber schnell klar, dass dieser Sprengsatz aus konzentrierter LoFi-Energie deutlich mehr Substanz unter der Haube hat. Einmal den dichten Nebel aus Fuzz und Distortion durchdrungen, offenbart sich ein melodisches Farbenspiel und ein Klangkostüm mit Zutaten aus Post Punk und Noise Pop, das insgesamt etwas wie ein zotteliger Mischling aus Sievehead und Piles anmutet.

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Flat Worms – The Guest / Circle 7″

Ziemlicher Regelbetrieb auf der neuesten 7″ der Flat Worms aus L.A.. Will meinen: astreiner Qualitätsscheiß mal wieder in Form zweier Songs, die ihre ureingene Formel mit Bestandteilen von Garage-, Post Punk und etwas Noise-Brandbeschleuniger gewohnt kompakt auf den Punkt bringen. Flat Worms bleiben zuverlässige Krachlieferanten meines Vertrauens.

The Smog – First Time, Last Chance

Nur um das mal klarzustellen: Wenn ihr mich überzeugen wollt, dass ich umgerechnet ~4,60€ dafür bezahle um ganze zwei Songs runterzuladen, dann sollten diese zwei Songs besser mal verdammt brilliante, über jeden Zweifel erhabende Kanonen sein. Aber verdammt brilliante, über jeden zweifel erhabene Kanonen… ja das sind diese Songs einer Band aus Tokyo fraglos. Die Kasse darf also mal klingeln.