Strangelight – Headache Aesthetic
The World Needs Laughter erscheint am 10. Dezember.
The World Needs Laughter erscheint am 10. Dezember.
Art erscheint am 12. November.

Garage Punk aus Spanien, der bei mir genau die richtigen Nerven anzapft und exakt diese explosive Triebkraft einer hungrigen Band transportiert, die in letzter Zeit aufgrund der offensichtlichen Umstände auch auf Tonkonserven etwas dünn gesät war. Das hat mal was von Dadar, Sauna Youth, Ex-Cult, Constant Mongrel, Jackson Reid Briggs or Pedigree auf der einen Seite, zeigt öfter mal aber auch einen starken Post Punk Vibe – etwa wie eine Kreuzung aus Berliner Bands á la Pigeon, Diät, Pretty Hurts mit der melancholischen Stimmung von Red Dons, Telecult oder Nightwatchers.
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Juhu! Neuer Scheiß von der Person oder Band, die vielleicht aus Hicksville, New York kommt oder auch nicht und deren 2020er Garage-/Post-/Eggpunk-beinahe-Meisterwerk Happyhappy mich in genau den erwähnten Zustand versetzte. Da ist jetzt also erst mal ein neues, kurzspielendes Hi-Fi-Erlebnis am Start und darüberhinaus noch so ein anderes, etwas weniger kurzes, minimal weniger Hi-Fi-mäßiges Dings. Beim erstgenannten suggeriert wenn überhaupt nur der Titel Langeweile und was das andere Dings angeht… ich glaube ich hab eine recht brauchbare Idee davon, was Print Head nicht glauben zu wissen, dass sie es (the fuck) machen und sie machen es genau richtig und es ist ganz wundervoll und ich lecke freiwillig noch die Reste vom Boden auf!
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Eine weitere EP von Bristol’s herausragender Powerpop/Post Punk-Manufaktur verkantet sich erneut mit zwei unwiderstehlich melancholischen Süßsauerwaren böse im Gehörgang. Macht es hier noch Sinn, Television Personalities zu namedroppen oder ist das schon geradezu, wie man zu sagen pflegt… beatlesque?

Die Debüt-EP von Refedex aus Brisbane ist eine wuchtige Walze aus düsterem Noise Rock, Sludge und Post Punk der häufig recht getragenen und atmosphärischen, jedoch niemals öden oder schwerfälligen Machart. Obwohl der allgemeine Vibe für mich absolut klassisch klingt, fällt es mir schwer zu lokalisieren, wo ich so etwas in der älteren Genre-Vergangenheit schon mal gehört hab – das Zeug lässt sich schwer in die üblichen Genre-Eckpunkte einordnen. Unter anderem hat das alles diesen gewissen tiefschwarzen Americana-Vibe wie man ihn z.B. auf alten 80er Scientists Platten vorfinden mag oder in der Gegenwart etwa bei den US Postpunkern Bambara, während man im etwas klassischeren Noise Rock-Spektrum Vergleiche zu so unterschiedlichen Bands wie Alpha Strategy, Luggage, Tropical Trash oder Heads ziehen mag. Außerdem steckt da vielleicht auch noch ein bisschen Cows, U-Men oder Scratch Acid drin, allerdings jeweils halber Geschwindigkeit abgespielt. Egal wie man’s nennen möchte, es ist erstklassiger Scheiß!
Album-Stream →Du Hesch Cläss, Ig Bi Träsch erscheint am 1. Februar auf Slovenly Recordings.
Your’re Class I’m Trash erscheint am 12. November Slovenly Recordings.
I’m A Stranger To Me 7″ ist schon länger raus auf Epitaph… Nee, war nur Spaß. Ist auch auf Slovenly Recordings raus.
Silicon Heartbeat 7″ erscheint am 23. November auf It’s Trash Records.
The Perilous Transformations of Kid Spit erscheint am 12. November.
State Of Affairs / Balloons erscheint am 10. Dezember auf Polaks Records & Weather Vane Records.
Spritzerita erscheint am 14. Januar auf FDH Records.
Certified Lover Dog erscheint am 13. November auf Critter Records.
Remember The Future? Vol. 2 & 1 erscheint am 5. November auf Erste Theke Tonträger & Marthouse Records.

Power Pop-Aficinados wird Owen Williams vielleicht schion als der Sänger von The Tubs vertraut sein, welche in diesem Jahr schon mal mit der ausgezeichneten Names 7″ aufgefallen sind. Cotton Crown ist jedenfalls der Name seines Soloprojekts, dessen Debüt-Cassingle viele der gleichen Qualitäten mitbringt, ihre zwei Pop-Ohrwürmer aber mit einem deutlichen Goth- und New Wave-Vibe versetzt und einer allgemeinen Klangästhetik, die genau die richtige Menge an Käsigkeit einbringt um die Songs aufzuwerten, ohne sie zu verwässern.

Ich hatte so meine Probleme, mich mit den letzten paar Veröffentlichungen von Jackson Reid Briggs und ihrem etwas schwerfälligen, überladenen Klangkostüm anzufreunden. Seine neueste EP – während einer kurzen Verschnaufpause zwischen Australiens derben Covid-Lockdowns in einer von seinen üblichen “Heaters” abweichenden Konstellation aufgenommen – sprüht hingegen wieder vor Energie und Spielfreude in vier durchweg starken Songs, denen der deutlich entschlackte Sound ganz ausgezeichnet steht.
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