Destiny Bond – Chew
Be My Vengeance erscheint am 23. Juni auf Convulse Records.
Be My Vengeance erscheint am 23. Juni auf Convulse Records.
Heavenly Blue erscheint bald™ auf Sewercide Records.
JJ and the A’s erscheint am 23. Juni auf La Vida Es Un Mus Discos.
Vangas erscheint am 20. Juli auf Chunklet Industries.
Katzenjammer erscheint irgendwann auf Support Nothing Records.

Optic Sink A Face In The Crowd
Clarko Stifled
Payphones No Change
Cammy Cautious and the Wrestlers Critter
Klint Should Have Run
Joust Blue Star Tattoo
White Collar Pedigree
Repulsion Switch Cuaderno
Ransom Reflection
Anti-Machine Secretly Drinking
Easy Targets Cult
Lovebite Rigged
Dust Collector Scalpel Life
Curb Alert Pest
BBQT Dangerous Dame
The Lee Majors Crash This City
Bad//Dreems Black Monday
Shrinkwrap Killers Perfect Sperm for Sale
Yuvees Penny Farm
Stuck Time Out
TV Cult Party’s Over
Astio Casa Prigione
Glaas Maybe I Should Leave Neukölln
Nag Pool Rooms
Sandre Katalina
Guardian Singles Nightmare Town
Psychic Baths This Better Be Important
Organs Anhedonia
Canned Snakes Choppe Shoppe
Les Lullies Dernier Soir

Es hat ein paar Jahre gedauert, aber hier ist tatsächlich mal die erste LP von einem Typen unklarer Herkunft, der zuvor mit seiner arschtretenden 2019er 7″ – ebenfalls auf Iron Lung Records – schon ordentlich neugierug gemacht hat. Das Langspieldebüt ist so ziemlich alles geworden, was man sich davon wünschen konnte. Ein hochkarätiger Batzen neuer, geringfügig Devo-fizierter Fehlfunktionen aus den schrulligen Graubereichen des Garage-, Synth- und Eggpunk-Wahnsinns, speziell gewürzt mit einem Hauch von Television-mäßigen Gitarrenleads und -solos. Eine kuriose Grabbelkiste also, deren grobe Koordinaten sich auch irgendwo in der Nähe von so Bands wie Snooper, Useless Eaters, Alien Nosejob, Set-Top Box, Mononegatives oder R.M.F.C. bestimmen lassen.
Album-Stream →
Irgendwie hatte ich ja meine leichten Zweifel an dieser Platte (keine Ahnung, vielleicht war es die etwas polierte Produktion? Bäh, verständliche Lyrics!) aber jetzt nach Begutachtung des ganzen Albums muss ich zugeben dass es sich wiederholt um ausgesprochen geilen Scheiß handelt, was die Band aus Chicago hier von der Leine lässt und inkrementell sogar noch die hohen Standards vorheriger Veröffentlichungen übertrifft mit ihrem durchweg schlauen und ausgefuchsten Postcore, der in manchen Augenblicken etwa an Bands wie Batpiss, Meat Wave, Bench Press, Bloody Gears erinnern mag oder an etwas älteres Zeug von Tunic, Pile oder USA Nails, an verkanteten Postpunk á la Lithics, Pill und Marbled Eye und nicht zuletzt kommt dabei auch immer wieder ein Hauch von Jawbox, Smart Went Crazy, Q and not U oder mitt-’90er Fugazi auf.
Album-Stream →
Die Berliner Band um Mitglieder u.a. von Useless Eaters, Idiota Civlizzatto, Exit Group und Clock Of Time liefert hier mal wieder reichlich Klasse ab in Form von raffiniert konstruierten, leicht Deathrock-infizierten Post Punk-Grooves, wobei Clock Of Time hier am ehesten als Referenz taugen für ihren Sound den ich gar nicht anders als „klassische Berlin-Schule“ der vergangenen 10+ Jahre einordnen kann, was hier in eine ähnliche Kerbe schlägt wie schon etwa Pigeon, Liiek, Diät, Pretty Hurts… Ich sehe das aber auch absolut positiv, denn der etablierte „Berlin-Sound“ wäre ja auch erst gar kein Begriff geworden, würde er nicht für ein so konsistent hohes Niveau stehen.
Album-Stream →
Der bisherige Output der Shrinkwrap Killers erschien mir immer als etwas eintönig und wechselhaft, aber ihre zweite LP auf Iron Lung Records trumpft mal locker mit ihrer bislang stärksten und abwechslungsreichsten Sammlung neuer Songs auf. Eine seltsam vertraute Mischung ist das, die man guten Gewissens und akkurat als etwa ein Horror-/Sci-Fi-/Dystopie-getränktes Mashup aus Lost Sounds, Spits und Stalins of Sound bezeichnen kann. Funzt!
Album-Stream →