Melts – Figment

Field Theory erscheint am 12. April auf Fuzz Club Records.

Osbo – Say It To My Face

Osbo erscheint am 1. April auf Blow Blood Records.

Drahla – Default Parody

Angeltape erscheint am 5. April auf Captured Tracks.

Bart And The Brats – Can’t Think Straight

Can’t Think Straight erscheint am 23. Februar auf Juvenile Delinquent Records.

Paulo Vicious – Paulo Vicious / Beer – Beer II

Eine weiter mysteriöse Eggpunk-Bombe hat eingeschlagen von einer Band aus… ja wo genau eigentlich? Das Label ist in Tel Aviv und die Songtitel, sagt mir Google Translate, sind wohl portugiesisch. Klanglich wiederum wären wohl die Genre-Overlords Prison Affair aus Barcelona der treffendste Vergleich mit weiteren Ähnlichkeiten zu Nuts aus Köln und australischen Bands á la Set-Top Box, Eugh, Midgee und Research Reactor Corp.. Darüber hinaus, womit sich der Kreis nun schließt, wäre auch noch Tel Aviv’s eigene Eggpunk-Sensation Victor als passender Vergleich zu erwähnen. Kurz gesagt: das ist mal wieder hochkarätig weltenbummelnder Qualitätsscheiß, wo auch immer diese Band eigentlich herkommen mag.

Noch ein passender Referenzpunkt wären dann Beer aus Charleston, North Carolina und als wenn man vom Teufel spricht, hat die Bierste Bierband der Welt gerade ebenfalls ihre zweite EP veröffentlicht zu der auch so ziemlich alles aus dem vorherigen Absatz ohne Abstriche passen würde. Statt mich also zu wiederholen empfehle ich einfach, den Scheiß ordentlich aufzudrehen. Ich bin sicher deine Nachbarn werden sich vor Begeisterung in die Hose pissen.

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MKVulture – Terminal Freakout

Ein dichtes, Noise-geladenes Post Punk-Spektakel entfaltet sich auf der Debüt-EP dieser Band aus Richmond, Virginia zu vier aufwändig konstruierten Songs, die jetzt schon einen voll ausgereiften und selbstsicheren Eindruck hinterlassen. Zeitweise hat das mal diesen gewissen Vibe von Straw Man Army, erweitert um subtile Spuren von Poison Ruïn. Andere Momente erinnern mich an einige der melancholischeren, Song-orientierten Post Punk-Acts des vergangenen Jahrzehnts wie frühe Estranged, Public Eye, Criminal Code, Bruised, VHS, Waste Man und sogar die Bollwerke Wymyns Prysyn und Institute/Mothers’s Milk aus Atlanta taugen als Vergleiche.

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Metdog – Questions and Answers Regarding Computers and Screens

Eine eh schon starke Woche für den Eggpunk bekommt noch einen zusätzlichen Boost von einem weiteren Genre-Fixpunkt der letzten Jahre, denn Metdog aus Melbourne haben nach einer irrsinnig tollen Reihe von EPs jetzt ihr Langspieldebüt am Start. Der Titel verspricht Computerscheiße und meine Fresse, bekommen wir darauf Computerscheiße serviert, wenngleich das ganze weniger Antworten gibt als es Fragen aufwirft und die meisten davon fangen an mit „What the fuck…?“. Passend dazu zeigt sich die Band hier in ihrer bislang elektronischsten Inkarnation mit einerm allgemeinen Vibe, der ein bisschen so klingt als würde ein bizarres 8-Bit-Mashup älterer Ausmuteants auf die subtile Klasse von Windows 3.11 Midi-Files prallen.

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The Slads – Tough Times

Brilliante oldschool-Action auf der Debüt-EP dieser Band aus Philadelphia. Darauf verschweißen die einen hybriden Garage-/Hardcore-Vibe so á la Cutters mit eindeutigen Oi!-Tendenzen in der Machart etwa von The Chisel und Chubby and The Gang. Andererseits mag das Riffing hier vereinzelt mal an Poison Ruïn erinnern und die griffigen Gitarrenleads bewegen sich regelmäßig auf klassischem Radio Birdman-Territorium.

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Rude Television – I Want To Believe

Die Band aus West Palm Beach, Florida kam mir erstmals anlässlich einer Splitkassette mit AJ Cortes and The Burglars unter und seitdem wurde das Zeug nur umso stärker mit jeder neuen Veröffentlichung – die neueste EP ist da keine Ausnahme und liefert eine neue Charge von kompakt-catchy Powerpop-, Garage- und Synth Punk-Sprengladungen die in mir Assoziationen zu so einschlägigen Namen wie Gee Tee, Erik Nervous, Vaguess and Satanic Togas erwecken.

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