Chinese Mudmen – Meet The Mud / Mud On Mud

Chinese Mudmen kommen aus der gleichen braunen Pfütze gekrochen, die uns zuvor schon Scab Breath ausgespuckt hat und liefern auf zwei EPs neue Garage Punk-Brocken ab, diesmal mit einer stärkeren Hardcore-Kante und einem ordentlichen Zusatz von KBD-Dreck. Eine Attacke auf die Sinne so geradeaus wie auch krude und chaotisch daherpolternd - Eigenschaften nicht ganz unähnlich zu so jüngeren Bands wie Modern Needs, Liquids oderr auch Fried E/m.

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Geld – Fog of War

Currency // Castration erscheint am 9. Juni auf Relapse Records.

Vincent Reese – Running Wild

Embarrassingly Hard erscheint am 20. April auf RIP Records.

Les Lullies – Dernier Soir

Mauvaise Foi erscheint am 26. Mai auf Slovenly Recordings.

Yuvees – Big Dig

Taphy – Limousine

Busted Head Racket – Clowning

Eine (noch) unbetitelte EP soll am 30. Juni erscheinen.

Snooper – Pod

Super Sn​õ​õ​per erscheint am 14. Juli auf Third Man Records.

Pardoner – Are You Free Tonight?

Peace Loving People erscheint am 23. Juni auf Bar/None Records.

Glittering Insects – Glittering Insects

Brillianter Scheiß schwappt da mal wieder aus dem Hause Total Punk Records an unsere Ufer! Die Band hat unter anderem Mitglieder von GG King, Predator, Wymyns Prysyn and Uniform (die aus Atlanta, nicht das New Yorker Duo…) an Bord aber der offensichtlichste Vergleich wären dabei die zwei letztgenannten Bands - insbesondere das melancholische Geschrammel von Uniform prägt auch hier den Vibe entscheidend mit. Darüber hinaus erinnert mich das ganze aber auch stark an die australischen Noise-/Post Punk-Götter Kitchen's Floor in dieser Kombination aus scharfkantigen, rauen Texturen, einer Songkunst die gleichzeitig als sperrig und tieftraurig aber auch melodisch und catchy daherkommt, durchzogen von einer allumfassenden Melancholie. Außerdem mag man hier und da an den schrammelfuzzigen Post Punk von City Yelps denken oder, in dem melodischsten Momenten, an den Noise Pop der frühen Treehouse. Ein ausgesprochen vereinnahmendes, episches Klangerlebnis, das an einem Stück genossen werden möchte. Irgendwie selten geworden, sowas.

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Body Maintenance – Beside You

Die erste LP von Body Maintenance aus Melbourne begeistert mit hochkarätigen Post Punk-Sounds der eingängig-melodischen Machart. Als solches gewinnt das hier keine Preise für Originalität, brilliert dafür aber mit einer selbstsicheren Songwriting-Kunst die sich keine Fehltritte leistet, kombiniert mit einer super-disziplinierten Darbietung zu einem Ganzen, das sich jederzeit durchdacht und solide gebaut anfühlt. Pflichtprogram für Freunde etwa von The Estranged, Sievehead, Criminal Code oder Schedule 1.

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Eunix – Demo

Mitglieder von Bib, Nihilistic Fit und einem ganzen Arsch weiterer einschlägiger Namen liefern hier eine Debüt-EP ab, die das Blut zum kochen bringt mit einem zeitlosen Postcore-Sound von höchster Sprengkraft, untermauert von reifem und ausgefeiltem Songmaterial das, wie etwa im Doom-/Sludge-Manöver Face Down, auch mal das Tempo drosseln darf ohne dabei zu langweilen - immer ein gutes Qualitätsmerkmal wenn ihr mich fragt. In jüngerer Zeit hat man ähnlich hochwertigen und schlauen Krawall von Bands wie Romance, Shove, Ascot Stabber, Flowers of Evil oder frühen Bad Breeding gehört.

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Sex Mex – We’re A Happy Family

Im Laufe der vergangenen zwei Jahre haben sich Sex Mex aus San Antonio, Texas wiederholt als verlässliche Lieferanten mit einem goldenen Händchen für knackige Garage Pop-, Synth Punk- und Fuzz Pop-Melodien unter Beweis gestellt. Auch die neueste EP enttäuscht diesbezüglich nicht, liefert wiederholt abgefuzzte Popjuwelen erster Güte ab die neben viel anderem Zeug wohl tief in der Schuld diverser Reatard-assoziierter Projekte auf der poppigeren Seite steht. Davon drängen sich vor allem Lost Sounds als vergleich auf, aber auch aktuelleres Zeug á la The Gobs, Witch Piss oder Ghoulies wären als Referenzen nicht komplett daneben gegriffen.

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Public Interest – Spiritual Pollution

Ein weiterer Release mit dem Erste Theke-Qualitätssiegel und tatsächlich ein wahnsinniger Sprung vorwärts für diese Band aus Oakland nach einem noch stärker zum Garage- und Synth Punk tendierenden Tape aus dem Jahr 2019. Hier verschiebt sich ihr Sound in die Richtung von durchweg ausgefuchstem Post Punk, der gleichermaßen düster wie auch verdammt catchy und songorientiert rüber kommt - eine Qualität die euch vielleicht auch bei den jüngsten Klängen von Marbled Eye aufgefallen ist, von denen hier auch irgendwer seine Finger im Spiel hat. Das ist durchzogen von einer psychedelischen Wolke die mich an Wire der Chairs Missing / 154-Ära erinnert, aber auch zu einem Cluster von jüngeren einschlägigen Hausnummern wie etwa Institute, Rank/Xerox, Public Eye, Diät, VR Sex, Bruised, Waste Man oder frühen Paint Thinner darf man die schlauen Konstruktionen vergleichen.

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