Kalle Hygien & The Dog Pound – The Detester
The Detester 7″ erscheint am 25. Januar auf Push My Buttons.
The Detester 7″ erscheint am 25. Januar auf Push My Buttons.

Eine neue EP der famosen brasilianischen Eggpunk-Hausnummer Cool Sorcery aka Marcos Assis, dessen Sound bisher mit jeder Veröffentlichug etwas ambitionierter wurde. Entsprechend ist auch der neueste Streich ein wunderbares, strukturiertes Chaos, das gleichermaßen Inspiration aus 70er Hard- und Progressive Rock zu ziehen scheint wie auch von einschlägigen Vertretern der gegenwärtigen Garage- und Synthpunk-Szene.
Album-Stream →
Mein bester Versuch, dieses Teufelswerk zu beschreiben, welches da so’n Typ aus St. Louis, Missouri gechannelt hat, geht so: Ein totaler Überfluss an fortgeschritten dementem Scheiß, herunterkondensiert zu vergnüglichen kleinen Garagenminiaturen im groben Umfeld etwa von Buck Biloxi, Strange Attractor oder alternativ auch Dead Moon und The Dead Milkmen, vielleicht mit einer leisen Ahnung von Wild Man Fisher obendrauf. Ich bin blöd genug und weiß das so zu schätzen.
Album-Stream →Hier nochmal ein weiterer kleiner Sammelpost diverser Ruhestörungen aus dem erweiterten Hardcore-Orbit. Den Anfang machen Sex Hater aus Kansas City, die bei Sympathisanten von chaotischem Hardcore-Dreck á la Total Sham, Fried E/m oder Launcher sicher auf einige Gegenliebe stößt.
Wo ich gerade schon vom Dreck spreche – genau jenen Aspekt treiben dann Clinic aus Fresno, Kalifornien noch deutlich weiter auf einer EP, die daherkommt wie eine trübe Pfütze aus primitiver Wut und tiefer Verzweiflung, an manchen Stellen nicht unähnlich zu den frühen Beast Fiend EPs.
pH People, eine Band unklarer Herkunft, schraubt dann das Tempo deutlich runter wobei es ihnen aber keineswegs an Wucht mangelt – ihr Tape auf Urticaria Records ist eine hochprozentige Mixtur aus den Grenzbereichen von Hardcorepunk und (Proto-) Noise Rock mit Echos von überwiegend altem Zeug wie Flipper, Spike In Vain, Noxious Fumes oder Broken Talent.
Außerdem hätte ich dann noch was für die Kerkerkinder auf Lager in Form von Alien Birth aus Philadelphia, die hier ein von oldschooligem Metalzeug verseuchtes Biest abliefern, ein bisschen wie eine Mischung aus extra-primitiven Poison Ruïn und einer Variante der Golden Pelicans, die hier ihren Sleaze Rock-Tendenzen ganz freien Lauf lässt.
Punter erscheint bald™ auf Drunken Sailor Records & Active Dero.
Good Boy Bad Boy erscheint am 13. Januar auf Drunken Sailor Records & Discos De La Muerte.
Human Coward Coyote erscheint am 6. Januar auf Convulse Records.
Faith in Institutions erscheint am 23. Dezember auf Sorry State Records.
Sangkar erscheint am 10. Februar auf La Vida Es Un Mus Discos.
Fuck, mal wieder zu viel geile Musik, die nicht auf eine C-90 passt also musste es heute wieder ein Double Feature werden. Nu ja, ist ja eh fast schon Weihnachten oder Wintersonnenwende oder was auch immer. Also fische ich zum feierlichen Anlass mal die allerbeste Altware aus meiner Kassetten-Müllhalde und sogar ein originalverschweistes EMTEC-Dingens erlaube ich mir. Wenn man älter wird braucht man diesen Luxus, also bringen wir die Scheiße hinter uns…
Den Start macht heute mal eine spezielle Durchsage aus dem Hause Klint, die euch hoffentlich genauso viel Bock auf 12XU Radio macht wie 12XU Radio hoffentlich Bock auf Klint macht.
Ansonsten: Zunehmend Knüppelware auf Seite A. Den obligatorischen Garage-Nachschub gibt’s auf Seite B. Noise Rock und düsteren Post Punk zum von der Brücke springen auf Seite C. Seite D gibt euch mit melodischem Punk und Power Pop-Gedöns den Lebenswillen zurück.

Klint 12xu Radio
Drýsildjöfull Helgiathofn
Ruben Riley Not The Sharpest Tool
Rolex Hey Sunshine
Shake Chain Copy Me
Power Flower Power Flower Power
Flea Collar Buttcrack Man
Shitty Life Out Of The Scheme
Sid Eargle Chud Babies
Snorkel Half-Life
Dumb Idea D.H.Y.
Butcher’s Laugh Mental Hygiene Unit
Memory Ward In Your Ear
Phantom Canker
Gamma Dressing
Z-Pak Ken Doll’s Lament (Boyhood)
Exaltarist Violent Intruder
Anti-Machine Too Many Eyes
Unknown Liberty Children
Violin Betrayed
Nohz Brief Lights, Forever In Pain
Pissy Sediento
Special Branch Lethal Force
Last Quokka Eat The Rich
New Buck Biloxi Dark Star
Alien Nose Job Moldy Dough
Exwhite Excess
Crime Waves No Reason 2 Live
No Brains Certified Mullet
Hood Rats Won’t Be A Victim
Thee Deluxe Faded
Spam Mi Amigx Pixel
Teo Wise Merda x3
Lymes Waiting Impatiently
Nick Normal Strange Notes
Gee Tee Find The Beat
Busted Head Racket WYL2K?
Oyo La Lefa
Captain Kazan Late 4 Work

Big Hog Coup de Gras
Red Mass Wonder Secrets Of Health And Prosperity (Ft. Slates)
Spiral Rash Autodevour
Neon Kittens Planet
Rider/Horse Great Innings
Misere Kontrolle
Dead Mammals King Pink
Trigger Cut Landlord
Can Kicker Disassociate Now
Swallow the Rat Other Rooms
Gaffer Social
Plomb Bright Life
Kitchen’s Floor Thirty-Five
Zero Percent APR Midnight
Decomisos La Toledana Deprisa, Deprisa
Víctima Del Vaciamiento We Don´t Get Along
Shux (I Don’t Wanna) Indoor Toilet
Delivery Good
The Chisel Keep it Schtum
Sklitakling Staten
Postage Nostalgia
Avions Fields Of Gold
Rifle Fascist Cops
Nasty Party Monochromatic TV
Finnogun’s Wake Lovers All
Mess Don’t Look Back
Smirk Souvenir

Großer Spaß wie immer, die neueste EP von den Italienern Shitty Life, auf welcher die erneut ihren Garage Punk mit tonnenweise Hardcore-Energie und -tempo aufladen (oder auch anders herum). Eine schnurgerade nach vorne gehende Attacke, die under anderem Sympathisanten von Crisis Man, Dadar, Gluer oder Easers gut in den Kram passen wird.
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Für diese Woche hat das schickste Ausstellungsstück aus dem Bermudadreieck von Garage-, Synth- und Eggpunk-affiner Demenz eine Band aus Ungarn zu verantworten. Die lassen hier einen Krawall von der Leine, der den Zuspruch von Freunden der feinen Künste á la Ghoulies, Research Reactor Corp., Slimex, Gee Tee oder Set-Top Box praktisch schon in der Tasche hat.
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Ich hab diese Perle von einem Typen oder einer Band aus South Carolina zum Anfang des Jahres total übersehen, daher bin ich ganz glücklich, dass mir das griechische Label Body Blows das Zeug jetzt noch mal in die Fresse drückt. Versteckt zwischen einem Chaos aus Instrumentals und Interludes lässt sich darin nämlich auch noch ein exzellentes Album zusammenfinden, das sich freimütig durch die frühe Punk- und Garage-Geschichte plündert und dabei unter anderem dabei einen ganz schicken Dead Boys-Vibe entwickelt.
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Dieses nette kleine Tape vom Label Total Peace aus Phoenix, Arizona liefert hier schon wieder so eine Kanone aus noise-infiziertem Hardcore Punk zum mit-dem-Kopf-gegen-die-Wand-knallen, darüber hinaus mit einem unerwartet melodischem Unterton.
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