Choncy – Default

Verspannungskassette #63 (C-60)

They Had So Many Names Ghosts & Girls
Superfriends Impostor Syndrome
Sprgrs Escuchar
Завірюга Дай Рецепт
Sex Mex New Girl
Power Pants Spider-Man Underwear
Billiam Leather Pepper
Dunkle Strassen Die Verdeckten Ermittler
Blue Dolphin Docile Jannette

The Losers Hand-Made Coffin
Consensus Madness Madness
Achterlicht Blind
Commando Désabusé
Ectoplasm Disguised
Rote Coughing On The System
Total Nada Cuerpos
Meat Shirt Burning Bilderberg

Klint Before New Dawn
Kalte Hand Strafe
Constant Cold War Dweller
Collate Numbers
The Bozo Big Shit Garbage Band You're Gonna Make Me Ill
Flat Worms Time Warp in Exile

Dizzy Daze Slug
Pamplemousse Derry, Maine
Pleaser Full Collapse
Phantom Bay Airtight
Red Dons Dead Sounds
Pale Angels I'm a Boar
Datenight Since She Bought A Car

Billiam – Corner Tactics

Billiams erste Veröffentlichungen waren so um 2020 herum aber für mich fühlt es sich an, als wäre der Typ schon viel länger bei der Sache, irgendwie immer an der Peripherie dieser 12XU-relevanten Bubble herumschwebend. Spätestens mit seiner neuesten LP sehe ich ihn aber vom Status einer allgegenwärtigen Randerscheinung mitten ins Spotlight katapultiert, nicht zuletzt dank seinem bislang stärksten und konsistentesten Bündel neuer Songs in seiner schwer zu imitierenden (was nicht heißen soll, dass es niemand versuchen würde…), leicht Egg-lastigen Melange aus mal mehr, mal weniger minimalistischem Synth-, Garage- und Post Punk - catchy wie Sau, dumm und simpel aber gleichzeitig ist jeder Move ist ein Volltreffer!

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Flat Worms – Witness Marks

Flat Worms gehören fraglos zu den zuverlässigsten Acts der letzten Jahre - man weiß im groben, was man zu erwarten hat aber auch dass es gut wird und jedes mal genug frische Ideen mitbringt, um spannend zu bleiben. Selbstredend kann die neueste LP auch nicht enttäuschen. Ihr ganz eigener Sound zwischen den Welten von Garage Punk, Noise Rock und Post Punk pulsiert so tight und energisch wie eh und je, kommt dabei vielleicht aber noch eine spur verspielter und abwechslungsreicher rüber als zuvor. In SSRT vermischen sich die markanten Grooves von Wire und Television zu einem subtil krautigen Konstrukt. Time Warp In Exile fühlt sich in etwa an wie eine Fusion von The Cowboy mit Spray Paint… ähnliches könnte man auch dem das Album abschließenden Titeltrack bescheinigen, aber der borgt sich definitiv auch ein paar Elemente vom Ruts-Klassiker It Was Cold.

Sorry folks, es gibt keinen kompletten Albumstream den ich einbetten kann, aber drüben bei Soundcloud gibt es das ganze Ding zu hören..

Citric Dummies – Everyone I Know Will Forget Me

Zen And The Arcade Of Beating Your Ass erscheint am 3. November auf Feel It Records.

Poor Kids O.C. – Big Mac Party

Poor Kids O.C. erscheint am 13. Oktober auf Kopishop.

Dizzy Daze – Proto-Being

Aufregender Scheiß im Spannungsfeld zwischen Noise Rock, Postcore und Garage Punk auf der neuesten EP dieser Band aus Tokyo, die sich obendrein als ausgesprochen vielseitig und wandlungsfähig präsentiert. Proto-Being stürmt direkt los wie eine Mischung aus Multicult, Tar und Drive Like Jehu. Slug hat dann mehr einen melodischen Vibe, der an Bands wie Bitch Magnet, Polvo und Chavez erinnert. Evidence verströmt einen Acid-getränkten Proto Punk-Vibe als träfen z.B. MX-80 auf frühe The Men und einen Hauch von Wipers. Zu guter Letzt ist dann in Disconnect noch so eine gewisse Hot Snakes-meet-Nation Of Ulysses-Energie am Start.

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Kalte Hand – Kalte Hand // Dunkle Strassen – Alles Fuckt Mich Ab

Zwei starke deutschsprachige Post Punk-Releases hier. Kalte Hand kommen aus Augsburg, klingen dabei aber eher nach Berlin der letzten 10 Jahre - ihr in eiskalten Sarkasmus gehüllter dystopischer Post Punk ruft unter anderem Bands wie Pigeon, Glaas, frühe Diät and Pretty Hurts sowie weitere deutsch singende Erscheinungen wie Die Wärme, Hyäne, Maske, Die Verlierer, L'appel Du Vide ins Gedächtnis… nicht zuletzt hat's auch einen leichten Hauch von Puff and Pisse.
Die Tendenzen letzterer zwei Bands drängen sich dann stärker in den Fokus auf der Debüt-EP des Hamburger Duos Dunkle Strassen - ein kraftvoll geradeaus gehender Sound mit einer deutlichen Noise Rock-Kante, der darüber hinaus vielleicht noch Ähnlichkeiten zu internationalen Acts wie Arse, Ascot Stabber oder Crisis Man aufweisen mag.

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Datenight – Clueless and Hangless

Zuerst war ich mir ja nicht so sicher, ob diese Angelegenheit nicht etwas zu entspannt wird für meinen Geschmack, aber letztendlich kann mich auch dieses mal wieder die schiere Kraft des Songwritings überzeugen auf einem Album, das irgendwie den Eindruck einer gemischten Tüte von Outtakes und sonstigen Krümeln erweckt - ein Eindruck der durchaus stimmen könnte und noch bestärkt wird davon, dass die Songs hier einfach alphabetisch sortiert sind. Die Songs selbst sind aber durchweg makellose A-Ware.

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Завірюга – 18000

Die einzige Ukrainische Eggpunk-Band von der ich bislang weiß hat mein Interesse schon durchaus geweckt mit einer Reihe solider EPs in den letzten Wochen und die neueste davon regelt jetzt mal so richtig die Scheiße, wenn ihr mich fragt. Pflichtprogramm für Fans von so Krempel wie Prison Affair, Set-Top Box, Beer und Nuts!

Collate – Generative Systems

Collate aus Portland waren niemals eine Band die ihrem Genre sonderlich viel neues abgewinnen kann, aber das soll keineswegs heißen, dass er nicht trotzdem ordentlich Spaß macht, ihr relativ simpler Mix irgendwo zwischen dem eher funky tanzbaren Ende der No Wave-Skala und Gang Of Four-mäßigen Dance-/Post Punk Grooves. Es ist außerdem eine Platte, die sich hinterlistig anschleicht bevor sie sich kräftig im Gehörgang verkantet, weil das stärkste Material unauffällig in der zweiten Hälfte untergebracht wurde.

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Institute – City

Ragdoll Dance erscheint am 13. Oktober auf RoachLeg Records & La Vida Es Un Mus Discos.