Tinkerbelles – Fine Asses 7″

tinkerbelles

Fuzzlastiger Noise-/Indierock von einem Bass-und-Schlagzeug-Duo aus Chicago. Das könnte man sich in etwa so vorstellen wie eine sehr eingängige minimal-Version alter McLusky-Schinken, inklusive dem zugehörigen Schalk im Nacken.


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Low Life – Dogging

low life

Düsterer Postpunk aus Sydney mit einem gewissen Goth- und Deathrock-Vibe. Und zwar welcher von der übelriechenden, kontaminierten Sorte, den man lieber nicht ohne Handschuhe anfassen möchte. Weil man sich schon beim ersten Blickkontakt dreckig fühlt. Abartig und ausgezeichnet.


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The Blind Shake – Breakfast Of Failures

the blind shake

The Blind Shake kommen aus Minneapolis und spielen die brachiale Art von Garagenpunk, die sich nicht mit subtilen Feinheiten oder anderem überflüssigem Scheiß beschäftigt. Die Platte ist eine unaufhaltsam vorwärts rollende Wucht. Viel treibender, simpler und effektiver geht’s kaum. Wenn das Qualitätssiegel von Goner Records drauf pappt, wird man selten enttäuscht. Und auch diese Platte passt in den Labelkatalog wie Arsch auf Eimer.


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Subtle Turnhips – Redhair With Some

subtle turnhips

Das australische Label Homeless Records beschert uns den neuen Langspieler der wunderbar kruden Subtle Turnhips aus dem französischen Orléans. Das ist sehr exzentrischer Post-/Garagenpunk irgendwo zwischen dem repetitiven genudel von The Fall, dem schrägen Experimentalpunk der Swell Maps und dem abgefuckten Garagen-Gedresche von Eddy Current Suppression Ring.




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Pretty Hurts – Make Graves

pretty hurts

Per email kam hier gerade das Demo dieser Berliner Band reingeflattert und das hat’s in sich. Wahnsinnig vorwärts drückender Punkrock mit Elementen aus der Noise- Post- und Emocore-Ecke. Das klingt zuerst in etwa so als hätte man frühe Iceage-Platten oder die erste Lower EP mit melodischem 90er (Emo-)Punk á la Samiam verquickt. In anderen Momenten erinnert’s mal an Noisepunker wie Vulture Shit oder Soupcans, an den dissonanten Postcore von Rites Of Spring oder aktuelle Genre-Grenzgänger wie Criminal Code. Geiles Zeug, von dem man hoffentlich in Zukunft noch mehr zu hören kriegt.


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Happy Diving – Big World

happy diving

Neuer Nachschub im derzeit nicht abreißen wollenden Strom von 90er Indierock-Revivalisten. Happy Diving aus San Francisco spielen eine offensiv eingängige Variante davon, die auch nicht vor zahlreichen Solos und einem ultrabreitbeinigen Gitarrensound zurückschreckt. Das trampelt offensichtlich in den Fusstapfen von Dinosaur Jr und frühen Weezer, aber auch eine kleine Dosis Jawbreaker mag sich da mal einschleichen. Aktuell mit Bands wie California X, Kicking Spit, Dead Soft oder Lurve vergleichbar. Macht wirklich Spaß die Platte dank des durchweg ausgezeichneten Songmaterials, dass sie in kurzweiligen 30 Minuten herunterspulen. Keine Minute zu lang.


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Girl Arm – Trading Cities

girl arm

Der Noise-/Mathrock dieses Quartetts aus Montreal erinnert mich beim ersten Track ein wenig an die alten SubPop-Helden Green Magnet School. Die beiden folgenden Songs werden dann deutlich technischer und verkopfter, dann fühlt man sich eher an Fugazi oder andere Vertreter der späten Dischord-Ära erinnert wie etwa Faraquet oder Q And Not U.

Thank you, Weird Canada!

Skategang – Freya Police

Skategang
Schnörkelloser und supereingängiger Garagenpunk/Powerpop aus Paris. Sieben unmittelbare Hits mit ganz viel 77er Melodieseligkeit und ein paar Birdman-esken Hooks im Gepäck.


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Exhaustion – Biker

exhaustion

Hier ist gleich der nächste Leckerbissen aus down under. Exhaustion aus Melbourne geben ihrem monotonen Postpunk einen ganz eigenen Spin mit auf den Weg und verschmelzen ihn mit sägenden Noise-Texturen zu einer hypnotischen Einheit.


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Ausmuteants – Order Of Operation

ausmuteants

Die Garagen-Synthpunker Ausmuteants aus Melbourne hauen schon seit einiger Zeit Lang- und Kurzspieler im gefühlten Wochentakt raus und erleben auch schon läger einen kleinen Mikro-Hype von Seiten zweier bekannter alternativer Medienimperien. Aber erst ihr aktuelles Album hat mich wirklich überzeugt. Das enthält einfach ihre stärksten Songs bisher und ist bis zum bersten vollgestopft mit mitreißenden Hooks. Dabei oszillieren sie zwischen schepperndem Postpunk und melodischem Powerpop. Jeder Song ein Volltreffer und ein Fest für Freunde von z.B. Ex-Cult, Stalins Of Sound oder Useless Eaters.



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