Äußerst vielversprechender Kurzspieler der Band aus Alberta, Kanada. Die A-Seite ist ein absolut erstklassiger, euphorischer Noise-/Powerpop-Ohrwurm, während einen die B-Seite mit sanften Klängen in den Schlaf wiegt.
Wunderbares Hardcoregeknüppel aus Austin, mit noiserockiger Kante und einer gewissen Unberechenbarkeit, von der ich mir in diesem überwiegend doch arg eingefahrenen Genre mehr wünschen würde.
Australische Garagebands wissen bekannterweise ja wie man Ärsche tritt. Und diese 7″ von Whipper aus Melbourne tut genau das auf ganz formidable Weise. Drei mal straighter, abgehangener Garagepunk, der Freunde des Genres in wahre Verzückung versetzt.
Eine ausgezeichnete Entdeckung der geschätzten Kollegen von RRRSoundz. Diese Kapelle aus Paris erzeugt auf ihrer neuen EP ultragradlinigen Post-/Elektropunk mit kalt- bis dunkelwelligem Unterton und griffigen Songs, die sich in nullkommanix im Gehörgang festbeißen.
Auf ihrem neuesten Album geben sich die Noiserocker aus New York für Genre-Verhältnisse ausgesprochen verspielt und melodisch, können zwischendrin aber auch mal grob und ungemütlich werden.
Die Musik der Spice Boys aus dem schwedischen Umeå ist gottseidank besser als es das grottenschlechte Coverartwork befürchten lässt. Auf ihrer Debüt-EP gibt’s eingängigen Garagepunk mit einer schönen Surfrock-Note zu hören.
Etwas gewöhnungsbedürftiger Indierock mit postpunkigem Unterton aus Leeds. Repetitives Geschrammel mit hohem Fuzzfaktor trifft auf rudimentäre Melodien. Als hätte man dissonante Mittachtziger Sonic Youth-Gitarren mit den abstrakten Songkonstrukten von The Fall aus der gleichen Ära und etwas C86-Pop gekreuzt. Schräg und schön.