Christian Fitness - I Am Scared Of Everything That Isn't Me

christian fitness
Fu­ture Of The Left-/ Ex-Mclus­ky-Front­mann An­drew Fal­k­ous hat schein­bar aus rei­ner Lan­ge­wei­le ein neu­es So­lo­pro­jekt am Start und ver­scheu­ert die Plat­te jetzt oh­ne gro­ßen Pro­mo­wir­bel auf Band­camp. Ehr­lich ge­sagt, das Ding sagt mir bes­ser zu als so ei­ni­ge sei­ner nach wie vor ex­zel­len­ten Haupt­wer­ke. Ent­spann­ter, ver­spiel­ter und me­lo­diö­ser geht es hier zu Werk. Auch wenn sich hin und wie­der das von sei­nen Haupt­bands eta­blier­te, dis­so­nan­te Ge­rif­fe ein­stellt: hier ist auch mal Platz für leicht fol­ki­ge Ein­la­gen und ge­ne­rell ten­diert das gan­ze eher in die Rich­tung von old­schoo­li­gem In­die­rock, man darf sich ge­le­gent­lich durch­aus an al­te Hel­den wie Ar­chers of Lo­af er­in­nert füh­len. Die Ly­rics hin­ge­gen blei­ben so bis­sig wie eh und je.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Musikresteficken #7: Schlaaand muss sterben!

In den letz­ten zwei Wo­chen war Mu­sik­mä­ßig echt we­nig los, kei­ne Ah­nung ob das am gan­zen WM-Bull­shit liegt oder ob ich's mir nur ein­bil­de. Ich hab mir bei der Ge­le­gen­heit zu­min­dest ei­ne kur­ze Ver­schnauf­pau­se ge­gönnt und be­vor 12XU jetzt wie­der mit neu­em Feu­er unter'm Arsch durch­star­tet ist es mal wie­der an der Zeit, ei­ni­ge der mu­si­ka­li­schen Über­bleib­sel vom bier­ver­kleb­ten Bo­den zu krat­zen. Viel Spaß beim durch­wüh­len. (mehr …)

The Circle Curse - Glass City

the circle curse
Die­se Band aus Aus­tin spielt aus­ge­zeich­ne­ten Post­core der klas­si­schen Art, ir­gend­wo zwi­schen Fu­ga­zi-Ge­rif­fe und dem un­ge­stü­me­ren Vor­wärts­drang von Un­wound oder Ri­tes of Spring. Nichts bahn­bre­chend neu­es al­so, da­für gibt's hier aber et­was be­währ­tes in sehr ge­konnt und mit or­dent­lich Schma­ckes.

Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Sneeze - Wilt

sneeze
Punk­trio aus Mas­sa­chu­setts, spie­len Fuzz-las­ti­gen Punk­rock mit ei­ner aus­ge­prägt grungi­gen Kan­te und leich­ten Spu­ren von Mitt­neun­zi­ger-Emo­ge­döns. Wie­der mal ein sehr über­zeu­gen­der 90s-Flash­back. Das trägt die Ge­ne al­ter Hau­de­gen wie et­wa Ri­val Schools, Su­per­chunk oder Di­no­saur Jr in sich, passt ak­tu­ell aber auch halb­wegs in ei­ne Rei­he mit Bands wie Ca­li­for­nia X, Ki­cking Spit, So­lids oder Pa­le An­gels.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

VEXX - VEXX EP

vexx
VEXX aus Olym­pia wis­sen wie man rich­tig Är­sche ver­sohlt. Ih­re De­büt-EP weckt Er­in­ne­run­gen an die kur­ze Um­bruch­pha­se so um '80-81, als Punk­rock lang­sam in Rich­tung Hard­core zu mor­phen be­gann und für die Zu­kunft des Gen­res noch al­le Op­tio­nen of­fen stan­den. Ge­nau­er könn­te man das viel­leicht als Mi­schung aus Bad Brains und X (Ka­li­for­ni­en, nicht Aus­tra­li­en) be­schrei­ben, auch Wi­pers oder Ze­ro Boys könn­ten da mit rein­spie­len. Die Plat­te klingt da­bei aber er­staun­lich frisch, so gar nicht von ges­tern. Das ist nicht zu­letzt der Ver­dienst von Front­frau Ma­ry­ja­ne Dun­phe und ih­rem ur­ge­wal­ti­gen aber auch fle­xi­blen Stimmor­gan. Wenn sie an­fängt aus­zu­tei­len geht man bes­ser mal in De­ckung.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Bozmo - Leather Umbrella

bozmo
Bozmo ist ein ein­sa­mer So­lo­mu­si­kant aus Ber­ke­ley. Lea­ther Um­brel­la hat er mit ein­fa­chen Mit­teln in Pro­be­räu­men und Schlaf­zim­mern auf­ge­nom­men. Das klingt aber kei­nes­wegs bil­lig, son­dern ein un­ge­heu­er war­mer Re­tro­sond ist das Er­geb­nis. Sehr au­then­ti­scher, fuz­zlas­ti­ger Psych­pop, den die letz­ten 50 Jah­re nicht be­son­ders ju­cken. Wer die ent­spann­te­ren Mo­men­te von Ty Segall oder Oh Sees zu schät­zen weiß, wird sich auch in die­ser re­gen­bo­gen­far­be­nen hal­ben Stun­de gut auf­ge­ho­ben wis­sen.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream

Coolies - Punk is Bread

coolies
Ei­ne im bes­ten Sin­ne ka­put­te EP hat das neu­see­län­di­sche Trio uns hier auf's Band ge­rotzt. Schwer ein­zu­ord­nen, das Gan­ze. Wir ha­ben hier ein der­be sä­gen­des Noi­se­punk-Ge­wit­ter zum Auf­takt und ei­nen re­lax­ten aber schrä­gen In­diero­cker, das war's dann auch größ­ten­teils schon an (trotz­dem aus­ge­zeich­ne­ter) Song-Sub­stanz. Der gan­ze Rest? Chao­ti­sche Jams und di­ver­ser Krach auf ei­ner Ska­la von un­auf­ge­räumt bis to­tal krank. Ge­nau mei­ne Tas­se Tee.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Poino - Bon Ick Voyeur

bon ick voyeur
Sehr, sehr tol­ler Noi­se-/Mathrock von ei­nem Trio aus Lon­don, der sich sti­lis­tisch aus der Blü­te­zeit des Gen­res be­dient. Bands wie Far­aquet, Shel­lac, Je­sus Li­z­ard oder auch mal Hel­met dürf­ten hier Pa­te ge­stan­den ha­ben. Da­vor müs­sen sich Poi­no aber kei­nes­wegs ver­ste­cken; Bon Ick Voy­eur ist ein sehr fri­sches Al­bum ge­wor­den. Eins der we­ni­gen, das sei­ne Ein­flüs­se nicht nur ober­fläch­lich ko­piert, son­dern mit sei­nen aus­ge­fuchs­ten Kom­po­si­tio­nen von vor­ne bis hin­ten Sinn er­gibt und trotz sei­ner Kom­ple­xi­tät er­staun­lich ein­gän­gig bleibt.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Woolworm & Grown Ups - Split 7"

woolworm grown ups
Schö­ne Split­schei­be zwei­er Ka­na­di­scher Bands. Wool­worm aus Van­cou­ver über­zeu­gen mit schram­me­li­gem, me­lan­cho­li­schem In­die­rock. Grown Ups aus Cal­ga­ry hin­ge­gen prä­sen­tie­ren ei­ne un­ge­mein lau­te­re, pun­ki­ge Va­ri­an­te des­sel­ben.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

бичкрафт - маскот

qwertzuiop
Juhu, ei­ne Band de­ren Na­men ich nicht aus­zu­spre­chen weiß. Aus Kiev kommt die­se Com­bo, das war's dann auch schon an ver­füg­ba­ren In­fos. Spie­len ei­ne arg kru­de Va­ri­an­te von mal me­lo­di­schem, mal eher mo­no­ton-doo­mig groo­ven­dem Noi­se-/Po­st­rock, zu­sam­men­ge­hal­ten von et­was über­trie­ben ver­schwur­bel­ten Elek­tro­beats. Aber auch das steht der Plat­te gut, denn al­les hier hat sei­ne ge­wis­se Schief­la­ge und zieht ei­nen in all ih­rer un­be­küm­mer­ten, ver­spiel­ten Un­per­fekt­heit und ih­rem warm­her­zi­gen Charme am En­de doch auf ih­re Sei­te.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →