Liquids – Heart Beats True EP / Liquids 7″
Zwei aktuelle EPs mit schön simplem, räudigem Garagepunk, der ganz ausgezeichnet die innere Drecksau verwöhnt.
Zwei aktuelle EPs mit schön simplem, räudigem Garagepunk, der ganz ausgezeichnet die innere Drecksau verwöhnt.
Bluesiger, Sludge-infizierter Noiserock aus Austin. Und zwar solcher von der ultragradlinigen, stockkonservativen Sorte. Funktioniert trotzdem (oder genau deshalb) ganz hervorragend.
Mimimalistisch-melodischer Postpunk mit Einflüssen aus Psychedelic und Shoegaze von einem Trio irgendwo in Spanien.
Die neue Platte der kalten Raubkatzen aus Brighton ist so mitunter das zugänglichste, was sie bisher abgeworfen haben, bewegt sich fast schon in indierockige Gefilde, angereichert um Elemente aus Postpunk, Kraut und Neo-Psychedelia á la Spacemen 3.
Ein willkommener Nachschlag von dem schrägem Bastard-Post-/Garagepunk der gerade frisch nach Olympia, Washington umgesiedelten Band.
Auf ihrem neuen Album lassen Vanity aus New York auch die letzten Überreste des Oi!-Einflusses hinter sich, der auf vergangenen Veröffentlichungen noch deutlich erkennbar war. Stattdessen gibt’s hier Garagepunk mit 77er Einschlag, Anklängen an die British Invasion und mitreißenden Powerpop-Melodien zu hören.
Passive sind ein Krachduo aus Vancouver. Ihr Debütalbum bezaubert mit atmosphärischem Fuzz-/Postpunk, einer guten Ladung Sludge und Noise plus Sonic Youth-mäßigem Gitarrengebrate. Kann was.
Das neue Album der Noise-/Mathrocker aus Baltimore ist mal wieder ein waschechtes Genre-Highlight geworden. Getrieben von absolut tödlichen, rasiermesserscharfen Grooves und vertrackten Songstrukturen, walzen diese zehn Songs so ziemlich alles platt, was nicht rechtzeitig in Deckung geht.
Justus Proffit kommt aus Los Angeles und seine erste EP hat er ganz im Alleingang aufgenommen. Das Ergebnis ist erstaunlich ausgereifter oldschooliger Indierock mit powerpoppigen Melodien und tadellosem Songmaterial.
Ein knappes Jahr nach der Debüt-EP und der vielversprechenden Hot Glue 7″ ist jetzt der erste Langspieler der New Yorker Band am Start. Wie zu erwarten war, ist das recht ungemütlicher, dissonanter Lärm auf der Schwelle zwischen Noise und Postpunk mit einem starken avantgardistischen Aspekt.