Cheese Borger and the Cleveland Steamers - Terminal

cheese borger
Ich kann um's ver­re­cken nicht viel mehr über die­sen Ty­pen her­aus­fin­den au­ßer dass er wohl vor sehr, sehr lan­ger Zeit in ei­ner Band na­mens Pink Ho­les mit­ge­mischt hat, die wie­der­um sind schein­bar so was wie ei­ne lo­ka­le Le­gen­de in ih­rer Hei­mat Pai­nes­vil­le, Ohio. Muss ich mal aus­che­cken, wenn ich die Zeit fin­de.
Auf sei­ner ak­tu­el­len Plat­te setzt es mi­ni­ma­lis­ti­schen Ga­ra­gen­rock und 77er Punk mit star­kem Rocka­bil­ly-Ein­fluss. Die Cramps las­sen manch­mal recht herz­lich grü­ßen. Pro­to-Punk á la Mo­dern Lo­vers ist auch kei­ne ganz fal­sche As­so­zia­ti­on. Im­mer schön ab­ge­han­gen und oh­ne über­flüs­si­ge Schnör­kel pro­du­ziert, hät­te die­se Plat­te ge­nau so auch schon vor drei­ßig Jah­ren er­schei­nen kön­nen.
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Planner - Canada is the Reason

planner
Tol­ler Post-/Noi­se­core aus Flens­burg, der sich nicht so recht auf ein be­stimm­tes Sub­gen­re fest­na­geln las­sen will. Klingt mal et­was nach Da­ckel­blut- oder frü­her Tur­bo­staat-Schie­ne mit eng­li­schen Ly­rics, mal er­in­nert es eher an den mo­der­nen Post-Hard­core der frü­hen Nuller­jah­re, noch an­ge­nehm frei von ner­vi­gen Me­tal­core- oder Screamo-ein­flüs­sen. Ox ver­gleicht sie mit Hot Sna­kes. Auch nicht ganz falsch, wo­bei Plan­ner da doch ir­gend­wie noch 'n gan­zes Stück old­schoo­li­ger klin­gen. Zwölf Songs in zwan­zig Mi­nu­ten, kei­ne No­te zu viel ge­spielt. Sitzt al­les per­fekt.
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Commonwealth Choir - Shirtless EP

Commonwealth Choir
Schön re­lax­ter, power­pop­pi­ger In­die Rock aus Doyl­es­town, Penn­syl­va­nia, mit deut­li­chem Wink in Rich­tung El­vis Cos­tel­lo und The Jam. Mal leicht Fol­kig-Hym­nisch, mal strai­ght nach vor­ne ro­ckend.
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Johns - Temple of False Love

johns
Johns aus Buf­fa­lo, NY spie­len auf ih­rer zwei­ten (?) EP ei­ne sehr ei­ge­ne Mi­schung aus Ga­ra­gen­rock, Post­punk und In­die Rock, mit ei­ner ge­wis­sen Wi­pers-Kan­te, aber auch mal mehr, mal we­ni­ger sub­ti­le Ame­ri­ca­na-Ein­flüs­se sind spür­bar. Ei­gent­lich hat aber je­der der vier Songs sei­nen ganz ei­ge­nen Vi­be, ein Kom­pli­ment das man nicht je­der Band ma­chen kann. Wie am Co­ver­for­mat un­schwer zu er­ken­nen ist, er­schien das gan­ze als Tape. Di­gi­tal gibt's die EP zum Preis dei­ner Wahl.
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Amateur Party - The Song Is You 7"

Amateur Party
Punk­rock aus Phil­adel­phia mit Power­pop- und Soul-Ein­schlag. Kurz und Schmerz­los. Macht fünf Mi­nu­ten lang glück­lich, dann muss ei­ne neue Dro­ge her.
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Yellow Creatures - Town Hall Crypt 7"

yellow creatures
Post Punk der ex­zen­tri­schen Sor­te spielt die­se Band aus dem bri­ti­schen New­cast­le. Die Ly­rics klin­gen doch sehr nach psy­che­de­li­schen Dro­gen und auf der B-Sei­te dreht sich das gan­ze dann auch mu­si­ka­lisch in Rich­tung 60's Psy­che­de­lia.
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Paro - They Want Your Heart

paro
Groß­ar­ti­ger Post­punk aus Ber­lin, ganz oh­ne die viel zu üb­li­chen Joy Di­vi­si­on-Ver­satz­stü­cke und auch oh­ne die bei deut­schen Bands meis­tens an­zu­tref­fen­den Go­thic-Ele­men­te. Sehr er­fri­schend. Statt­des­sen gibt's hier trei­bend-groo­ven­de Beats, Dub-Ein­flüs­se und noi­sig-dis­so­nan­te Gi­tar­ren­at­ta­cken. Her­kömm­li­che Song­struk­tu­ren: Fehl­an­zei­ge. Wenn ich 'nen Ver­gleich zu ir­gend­et­was ge­gen­wär­ti­gen zu zie­hen ver­su­che, schei­nen mir di­ver­se Pro­jek­te von Mi­ke Pat­ton halb­wegs na­he­lie­gend. Aber das hier ist ab­so­lut ei­gen­stän­dig und hat sol­che Ver­glei­che gar nicht nö­tig.
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The Future Primitives - Into The Primitive

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Pri­mi­tiv ist wirk­lich das ein­zi­ge pas­sen­de Wort, um den Sound die­ser Band aus Kap­stadt, Süd­afri­ka zu be­schrei­ben. Das ist Ga­ra­gen­rock in sei­ner ur­sprüng­lichs­ten Form, "Nuggets"-Style Pro­to­punk der spä­ten 60er/​ Frü­hen 70er. Ab und zu las­sen sie noch et­was 30th Floor Ele­va­tors oder Stoo­ges zu, viel neu­mo­di­scher wird's auf die­ser Plat­te aber nicht. Für die­ses Gen­re gilt: je düm­mer und ein­fa­cher es wird, des­to mehr Spaß macht das gan­ze. Al­so Hirn aus­schal­ten und aus­klin­ken, wir ver­lie­ren die Kon­trol­le…
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Cuddly Shark - The Road To Ugly

cuddly shark
Das zwei­te Al­bum der Glas­gower er­schien schon An­fang 2013, ist aber ir­gend­wie an mir vor­bei ge­gan­gen. Da­bei hat­te mir be­reits ihr in­zwi­schen schon vier Jah­re al­tes De­büt sehr ge­fal­len. Wir ha­ben es im­mer noch mit dem leicht Post­pun­ki­gen In­die­rock und ge­le­gent­li­chen Noi­se-Ein­flüs­sen zu tun, aber die Band hat ih­re Farb­pa­let­te deut­lich er­wei­tert, da kön­nen jetzt auch mal ge­wis­se Coun­try- oder Folk-Ein­flüs­se durch­schei­nen. Mehr ein­gän­gi­ge Me­lo­dien las­sen sie jetzt zu und das Song­wri­ting ist deut­lich ge­reift. Trotz­dem be­hält sich die Band ei­ne ge­wis­se Kan­tig­keit, die in die­sen eher weich­ge­spül­ten Zei­ten sehr gut tut. Wun­der­schö­ne Plat­te, mit der ich so gar nicht ge­rech­net hät­te.
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Porno Mags - Get On Top /​ Early Bird 7"

porno mags
Ga­ra­gen­punk-Band aus Chi­ca­go. Die A-Sei­te zeigt noch ei­nen leich­ten Wire-Ein­fluss, Plat­te um­ge­dreht gibt's dann ganz klas­si­schen Ga­ra­gen-/Pro­to­punk á la Saints & Ra­dio Bird­man. Drückt bei mir auf ge­nau die rich­ti­gen Knöp­fe. Jetzt ein Al­bum bit­te, ja?
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