Die Synthpunks Digital Leather aus Omaha stecken gerade in einer äußerst produktiven Phase. Hatte man Jahre lang nichts nennenswertes von ihnen gehört, hat das seit geraumer Zeit zur vollen Band angewachsene Projekt um Frontmann Shawn Foree jetzt schon das dritte Album in etwas über einem Jahr rausgehauen. Das verbindet gekonnt die Tugenden der letzten beiden Alben, den Hymnischen Pop von All Faded und die Düsterkeit von Whack Jam in großzügigen fünfzehn durchweg starken Songs.
Whipworm gefallen auf ihrem Demo mit räudig-rotzigem Punkgedöns der primitiven und extra angepissten Sorte mit etwas Garagendreck einem gewissen Hardcore-Nachbrenner.
Hypnotisch monotones Zeug auf dieser schicken EP von Cemetery Flowers aus Philadelphia. Irgendwo zwischen Noiserock, Postrock und Industrial werden hier von pulsierenden elektrischen Beats getriebene, repetitive Gitarrenschleifen auf beachtliche Breite ausgewalzt.
Drei Jahre hat’s gedauert bis zum dritten Album der Punkrocker aus New York. Darauf beweisen sie erneut ein geschicktes Händchen für schnörkellosen Punkrock mit ergreifenden, powerpoppigen Melodien.
Musk aus San Francisco erweisen sich auf ihrem zweiten Album als eine hyperaktive Riffmaschine, die mit Elementen aus Noiserock, Sludge, etwas Doom und Stonergedöns sowie einer handvoll garagiger Rocker ordentlich den Putz von der Decke kratzt.