The Gotobeds - Blood /​/​ Sugar /​/​ Secs /​/​ Traffic

gotobeds

Für ihr neu­es Al­bun sind die Go­to­beds aus Pitts­burgh bei Sub Pop un­ter­ge­kom­men, wä­re ih­nen zu wün­schen, dass sie da­mit ein paar neue Freun­de fin­den. An ih­rem ul­tra­ein­gän­gi­gen, aber den­noch an­ge­nehm un­ge­schlif­fen lär­men­den In­die­rock hat sich grund­sätz­lich nicht viel ge­än­dert seit dem De­büt­al­bum, wenn auch al­les et­was kom­pak­ter und ho­mo­ge­ner er­scheint. Und nach wie vor ist ei­ne or­dent­li­che La­dung un­wi­der­steh­li­cher Ohr­wür­mer an Bord. Was nicht ka­putt ist, muss auch nicht re­pa­riert wer­den.



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Bichkraft - Shadoof

bichkraft

Das neue Al­bum von Bich­kraft (oder бичкрафт, wie sie ei­gen­lich ge­schrie­ben wer­den) aus Kiev ist zu­letzt bei Wharf Cat er­schie­nen. Et­was ho­mo­ge­ner und aus­ge­feil­ter als der Vor­gän­ger, aber im­mer noch an­ge­nehm ver­schro­ben und mit ei­nem ge­wis­sen Hang zum Ex­pe­ri­ment über­zeugt ih­re un­ge­wöhn­li­che Post-/Noi­se­rock-Me­lan­ge ein wei­te­res mal.


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Cult Values - Cult Values

cult values

Das zu­ver­läs­si­ge bre­mer Qua­li­täts­la­bel Sa­bo­ta­ge Re­cords bringt uns das De­büt­al­bum die­ser Band aus Ber­lin. Das will un­be­dingt laut ge­hört wer­den. Kom­pro­miss­los arsch­tre­ten­der Post­punk mit or­dent­lich Feu­er un­ter sel­bi­gem Po­po, der mich an die groß­ar­ti­gen Cri­mi­nal Code oder Ner­vo­sas er­in­nert, oder auch ein we­nig an Pret­ty Hurts aus der ber­li­ner Nach­bar­schaft.


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Diarrhea Planet - Turn To Gold

diarrhea planet

Das neue Al­bum der Band aus Nash­ville mit dem kon­stan­ten Schalk im Na­cken ist mal wie­der ein aus­ge­spro­chen power­pop­pi­ger Spaß ge­wor­den. Die im Ver­gleich zu ver­gan­ge­nen Ta­ten sehr ge­schlif­fe­ne Pro­duk­ti­on steht ih­nen ganz aus­ge­zeich­net und die au­gen­zwin­kernd aufs Sta­di­on schie­len­den Songs fres­sen sich so­fort im Ge­hör­gang fest. Ei­ne vor lau­ter Fett trie­fen­de Ka­lo­rien­bom­be, wie man sie ab und zu mal braucht.


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Dauðyflin - Drepa Drepa

daudfhbgdub

Neue EP der Kra­wall­ma­schi­ne aus Reykja­vík via Ers­te The­ke Ton­trä­ger. Das ist schön der­bes Hard­core­ge­schred­der mit post­pun­ki­gen Un­ter- und noi­si­gen Ober­tö­nen.


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Future Biff - I Crashed Your Car

future biff

Schön da­her schep­pern­der In­die­rock aus Chi­ca­go mit ge­wis­sen Ahn­lich­kei­ten z.B. zu Te­le­pa­thic oder de­ren Vor­gän­ger­band Blee­ding Rain­bow, an­ge­rei­chert um Ele­men­te aus 90er Noi­se­rock und Grunge.


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VHS - Gift Of Life

VHS

Ei­ne ein­zi­ge Wucht, das neue Al­bum der Post­pun­ker aus Se­at­tle mit (Ex-?)Mitgliedern von Big Eyes und Cri­mi­nal Code an Bord. Von ih­rem letzt­jäh­ri­gen Tape Art De­cay, Ever­ything Loo­ks Bo­ring war ich ja schon durch­aus an­ge­tan, aber hier ent­fal­ten sie das Po­ten­zi­al erst rich­tig. Mit durch­weg star­kem Song­ma­te­ri­al und ei­ner Pro­duk­ti­on, die an­ge­mes­sen viel Wumms mit­bringt. Die er­wähn­ten Cri­mi­nal Code sind da schon mal nicht die schlech­tes­te Re­fe­renz, aber auch die nicht nur na­mens­ver­wand­ten Vi­deo fal­len mir als Ver­gleich ein. Au­ßer­dem hat's noch et­was Wire in der DNA. Sau­ber.


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Gøggs - Gøggs

goggs

Ei­ne klei­ne Su­per­group hat sich da mal zu­sam­men­ge­rauft, be­stehend aus Ga­ra­ge-Wun­der­kind Ty Segall, des­sen Fuzz-Band­kol­le­gen Charles Moothart und kom­plet­tiert durch Front­mann Chris Shaw (Ex-Cult). Mu­si­ka­lisch gibt das kei­ne Über­ra­schun­gen, das klingt ge­nau so wie man sich solch ei­ne Kol­la­bo­ra­ti­on vor­stellt. In an­de­ren Wor­ten: ganz aus­ge­zeich­net. Dar ab­ge­han­ge­ne Fuz­zfak­tor der Segall-/Moothart-Frak­ti­on be­kommt ei­nen or­dent­li­chen Arsch­tritt und ein paar klei­ne Schräg­hei­ten aus dem Ex-Cult Uni­ver­sum ver­passt. So ein­fach, so gut.


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Spray Paint - Feel The Clamps /​ Bogans and Hoons 7"

spray paint clamps
spray paint bogans

Da pass ich mal ei­nen Mo­ment nicht auf und schon ha­ben die Noi­sero­cker aus Aus­tin wie­der zwei neue Ver­öf­fent­li­chun­gen raus, bei­de auf dem sonst ja eher Ga­ra­ge-af­fi­nen La­bel Go­ner Re­cords. Na­ja passt schon, sind Spray Paint ja auch eher im pun­ki­gen Rand­be­reich des Noi­se-Spek­trums zu ver­or­ten. Wer das Schaf­fen der Band bis­her ver­folgt hat, ahnt na­tür­lich, dass sie sich hier nicht neu er­fin­den wer­den. Aber auch kei­nes­wegs auf der Stel­le tre­ten. Viel­mehr ha­ben sie mit den letz­ten paar Al­ben und EPs er­folg­reich ih­re ganz ei­ge­ne Ni­sche im Noi­se­rock-Um­feld ge­schaf­fen und lo­ten jetzt gra­du­ell des­sen Gren­zen und Mög­lich­kei­ten aus. Und wie ge­wohnt ist das im­mer noch ein Mords­spaß, ih­nen da­bei zu lau­schen.



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Beta Boys - After Dark

beta boys

Al­les wie ge­habt auf der neu­en EP der Punks aus Kan­sas Ci­ty und das ist gut so. Strai­gh­ter und drü­cken­der Ga­ra­ge­punk, der nie­mals den Fuß vom Gas nimmt.


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