The Waterheads – The Waterheads

Band aus Detroit, Tape mit bestem Kassettenpunk irgendwo zwischen Neo Neos, Circle Jerks und Flipper. Kann man nie zu viel von haben.

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Old Ghoul – Old Ghoul

Ziemlich interessanter Stoff, die erste EP von Old Ghoul aus Reading. Es entfaltet sich darauf eine seltsam anmutende Mischkultur die zu etwa gleichen Teilen Assoziationen zu Slint hervorruft, zu dissonantem No Wave-Lärm und zu Frühneunziger-Postcore á la GVSB und artverwandtem Zeug aus den Dunstkreisen der damaligen Chicago/Washington-Connection.

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Von K – Vi gör stan

Sehr erfreuliche Debüt-EP einer Band aus Malmö. Das aus der Zeit gefallene, halbwegs rohe Punk-/Hardcore-Gedöns darauf bildet sich nichts besonderes ein und hinterlässt den Eindruck einer vergessenen Zeitkapsel aus den frühen 80ern, die von der amerikanischen Westküste aus nach Jahrzehnte langer Reise auf der skandinavischen Halbinsel angespült wurde.

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Molar – Straniero

Die Londoner Molar fielen vor zwei Jahren schon mal äußerst positiv auf in Form einer Split EP mit Pale Kids. Auf ihrer neuesten EP wirkt ihr Sound zwischen Postpunk/-core, Noise und vermehrten Flashbacks zum 90er Indierock-Sound noch eine ganze Nummer ausgeformter, dabei aber auch verdammt abwechslungsreich.

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Gay Cum Daddies – Metal Beach

Der dissonante Krach zwischen den Tellerrändern von (Neo-)No Wave und Weirdo Noise Rock auf dem aktuellen Tape dieser Band aus Denton, Texas kam mir unmittelbar bekannt vor. Und wie sich dann herausstellte sind tatsächlich drei von vier Bandmitgliedern zumindest zeitweise bei Flesh Narc aktiv, die hier ja auch schon zwei mal vertreten waren. Kaputtes aber ebenso spaßiges Geschredder.

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Jackson Reid Briggs & The Heaters – It All Comes Down

Mal wieder was neues von Jackson Briggs und seiner Kapelle aus Melbourne, die im letzten Jahr mit gleich zwei Alben aus atemlosem Rock'n'Roll einen bleibenden Eindruck hinterließen, jedes für sich eine einzige Sprengladung. Auf dem neuesten Langspieler schaltet er zum ersten mal nicht nur einen, sondern mindestens drei Gänge runter. Obwohl ich im ersten Moment etwas die rohe Energie der Vorgänger vermisse, kann die neue Platte abermals überzeugen, denn das wie immer sehr solide Songmaterial ist auch bei gedrosselten Tempo jederzeit mit der nötigen Tragkraft ausgestattet. Und erneut hat das ganze diesen speziellen, ungewaschenen Vibe, wie er eigentlich nur der australischen Szene entspringen kann.

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The Marked Men – The Other Side

Jeff Burke und Mark Ryan waren ja von Anfang an eine zuverlässige und einschlägige Hausnummer im 12XU-Mikroversum mit ihren neueren Bands Radioactivity, Mind Spiders und Lost Balloons. Auch die seit knapp zwei Jahrzehnten bestehenden, inzwischen massiven Kultstatus genießenden Marked Men sind immer noch aktiv, auch wenn sie sich in diesem Jahrzehnt eher rar gemacht und schon ewig keine neuen Tonkonserve mehr aufgenommen haben. Auch auf The Other Side gibt's - von zwei bislang unveröffentlichten Songs abgesehen - kein neues, aber immerhin jede Menge rares Zeug zu hören, das Dirtnap jetzt auf dieser schicken Singles-Compilation wiederveröffentlicht hat. Und es war auch mal verdammt nötig, dass jenes Material von den Königen des hochwertigen GaragePowerPopPunks wieder zu bekommen ist.

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Bite Marks – Sucia

Postcore aus Gainesville, Florida, der kräftig am Fundament zu rütteln versteht. Besagtes Fundament kann das aber problemlos aushalten, stützt es sich doch unter anderem auf die Vorarbeit alter Klassiker von Drive Like Jehu oder Unwound, alten Dischord-Sound á la Jawbox, Embrace und natürlich auch ein wenig Fugazi. Oder man könnte auch Parallelen zu jüngeren Werken von z.B. Hit Bargain, Lié und Little Ugly Girls ziehen. Pickt euch raus, was euch davon am besten gefällt. Gutes Zeug jedenfalls.

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Triple Ente – Demo II

Guter Garagenstoff aus Alicante, Spanien, der in etwa das schräge LoFi-Geschrammel der Neo Neos, Spodee Boy oder Erik Nervous mit den (Power)Pop-Qualitäten der Booji Boys vereint.

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Blaha – Survival Climb

Mal wieder was neues von Mike Blaha, dessen andere Bands The Blind Shake und Shadow In The Cracks sicher einigen ein Begriff sind. Auch auf dem neuesten Langspieler gibt er seine unverkennbare, eigene Spielart von Garage Punk mit gelegentlich psychedelischem Unterbau zum Besten. Meistens eher simpel gestrickt aber jederzeit reichlich Ärsche tretend; einen ganzen Tick weniger monoton und dafür deutlich melodischer als man's von seinen anderen Projekten gewohnt ist.