Yellow Creatures – Town Hall Crypt 7″

Yellow Creatures - Town Hall Crypt 7"
Post Punk der exzen­tri­schen Sorte spielt diese Band aus dem bri­ti­schen New­castle. Die Lyrics klin­gen doch sehr nach psy­che­de­li­schen Dro­gen und auf der B-Seite dreht sich das ganze dann auch musi­ka­lisch in Rich­tung 60’s Psy­che­de­lia.
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Paro – They Want Your Heart

Paro - They Want Your Heart
Groß­ar­ti­ger Post­punk aus Ber­lin, ganz ohne die viel zu übli­chen Joy Divi­sion-Ver­satz­stü­cke und auch ohne die bei deut­schen Bands meis­tens anzu­tref­fen­den Gothic-Ele­mente. Sehr erfri­schend. Statt­des­sen gibt’s hier trei­bend-groo­vende Beats, Dub-Ein­flüsse und noi­sig-dis­so­nante Gitar­ren­at­ta­cken. Her­kömm­li­che Song­struk­tu­ren: Fehl­an­zeige. Wenn ich ’nen Ver­gleich zu irgend­et­was gegen­wär­ti­gen zu zie­hen ver­su­che, schei­nen mir diverse Pro­jekte von Mike Pat­ton halb­wegs nahe­lie­gend. Aber das hier ist abso­lut eigen­stän­dig und hat sol­che Ver­glei­che gar nicht nötig.
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The Future Primitives – Into The Primitive

The Future Primitives - Into The Primitive
Pri­mi­tiv ist wirk­lich das ein­zige pas­sende Wort, um den Sound die­ser Band aus Kap­stadt, Süd­afrika zu beschrei­ben. Das ist Gara­gen­rock in sei­ner ursprüng­lichs­ten Form, „Nuggets“-Style Pro­to­punk der spä­ten 60er/​ Frü­hen 70er. Ab und zu las­sen sie noch etwas 30th Floor Ele­va­tors oder Stoo­ges zu, viel neu­mo­di­scher wird’s auf die­ser Platte aber nicht. Für die­ses Genre gilt: je düm­mer und ein­fa­cher es wird, desto mehr Spaß macht das ganze. Also Hirn aus­schal­ten und aus­klin­ken, wir ver­lie­ren die Kon­trolle…
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Cuddly Shark – The Road To Ugly

Cuddly Shark - The Road To Ugly
Das zweite Album der Glas­go­wer erschien schon Anfang 2013, ist aber irgend­wie an mir vor­bei gegan­gen. Dabei hatte mir bereits ihr inzwi­schen schon vier Jahre altes Debüt sehr gefal­len. Wir haben es immer noch mit dem leicht Post­pun­ki­gen Indie­rock und gele­gent­li­chen Noise-Ein­flüs­sen zu tun, aber die Band hat ihre Farb­pa­lette deut­lich erwei­tert, da kön­nen jetzt auch mal gewisse Coun­try- oder Folk-Ein­flüsse durch­schei­nen. Mehr ein­gän­gige Melo­dien las­sen sie jetzt zu und das Song­wri­ting ist deut­lich gereift. Trotz­dem behält sich die Band eine gewisse Kan­tig­keit, die in die­sen eher weich­ge­spül­ten Zei­ten sehr gut tut. Wun­der­schöne Platte, mit der ich so gar nicht gerech­net hätte.
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Porno Mags – Get On Top /​ Early Bird 7″

Porno Mags - Get On Top / Early Bird 7"
Gara­gen­punk-Band aus Chi­cago. Die A-Seite zeigt noch einen leich­ten Wire-Ein­fluss, Platte umge­dreht gibt’s dann ganz klas­si­schen Gara­gen-/Pro­to­punk á la Saints & Radio Bird­man. Drückt bei mir auf genau die rich­ti­gen Knöpfe. Jetzt ein Album bitte, ja?
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Life Model – Life Model EP

Life Model - Life Model EP
Und wie­der ’ne ziem­lich coole Shoega­zer-Band, aus Glas­gow dies­mal. Zur Abwechs­lung sind heute Ride der prä­gende Ein­fluss, oder auch Slow­dive mit deut­lich mehr Wumms. Und der eine oder andere plü­schige Dream­pop-Moment erklärt sich damit ja von selbst. Trotz­dem keine seichte Ein­schlaf­mu­sik, groovt sich stel­len­weise sogar rich­tig den Arsch ab.
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Ceremony – Distance

Ceremony - Distance
Cere­mony aus Fre­de­ricks­burg, Vir­gi­nia (nicht ver­wech­seln mit der gleich­na­mi­gen kali­for­ni­schen Garage-/HC-Band) dre­hen ja schon seit Jah­ren ihre Run­den durch diverse Musik­blogs und -publi­ka­tio­nen, aber so wirk­lich über­zeu­gen konn­ten sie mich bis­her nicht. Die bis­he­ri­gen Alben und EPs klan­gen mir ein­fach mal zu über­zu­ckert um auf Alb­um­länge zu funk­tio­nie­ren, ein ande­res mal ein­fach zu zer­fah­ren und unaus­ge­reift. Dem allen haf­tete oft der Geruch einer Band an, die noch zu sich selbst fin­den muss.
Auf Distance machen sie jetzt einen gewal­ti­gen Sprung vor­wärts. End­lich fin­den sie hier eine gute Balance zwi­schen Krach und Melo­die. Es scha­det auch nicht, dass hier einige ihrer bes­ten Songs ver­sam­melt sind. Musi­ka­lisch ist das irgendwo zwi­schen C86-Pop und dem frü­hen Proto-Shoegaze von The Jesus And Mary Chain zu ver­or­ten. Auch etwas Noise- und Gara­gen­rock steckt da mit drin. Und nach wie vor ist das ganze mit ein­gän­gi­gen Pop­me­lo­dien gar­niert. Nur halt nicht mehr so auf­dring­lich. Ein biss­chen wie die pop­pi­ge­ren Momente von A Place To Bury Stran­gers, wenn jene denn noch mal ein ordent­li­ches Album hin­krie­gen wür­den.
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The Losers – The Losers EP

The Losers - The Losers EP
The Losers aus Green­ville, Illi­nois brin­gen uns einen Flash­back zurück in den Mitt­neun­zi­ger Col­lege Rock, etwa wie eine leicht ange­folkte Super­chunk-Vari­ante. Oder ein zwei­ter Beschrei­bungs­ver­such: Lemon­heads tref­fen auf Buf­falo Tom. Die EP gibt’s zum Preis eurer Wahl auf Band­camp.
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The Wytches – Robe For Juda 7″

The Wytches - Robe For Juda 7"
Tod und Ver­der­ben trans­por­tiert diese Band aus dem bri­ti­schen Peter­bo­rough. Auf ihrem neu­es­ten Sie­ben­zöl­ler brin­gen sie zwei her­vor­ra­gende Frust­at­ta­cken aus Noi­se­rock mit offen­sicht­li­chen Grunge- und Gara­gen­ein­flüs­sen. Erin­nert ein wenig an alte Cho­ke­bore Plat­ten oder ans erste Ten Kens-Album, aber auch die Pixies-artige Surf­gi­tarre nimmt hier eine pro­mi­nente Stel­lung ein.
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Red Hare – Nites Of Midnite

Red Hare - Nites Of Midnite
Was geht eigent­lich heute mit Dischord? Vol.3
Das Dischord-Uni­ver­sum ist klein und von Ban­din­zest geprägt, wo man auch hin­schaut. Jedes Gespräch über diese Bands beginnt zwangs­läu­fig mit end­lo­sem Name­drop­ping, man ver­liert schnell den Über­blick, wer schon mal mit wem was genau gemacht hat. Die bekann­tes­ten Ex-Bands in die­sem Fall sind Dag Nasty, Blu­e­tip, Reti­so­nic und noch ein gan­zer Hau­fen ande­rer. Auf jeden Fall ist die Platte wie­der mal ein ange­neh­mer Flash­back in die Blü­te­zeit des DC-Hard-/Post­core, der sehr schön die noch deut­lich pun­ki­gere Phase der spä­ten 80er und ihre Emo-Pro­to­ty­pen, mit dem eher ver­kopf­ten Sound der Mitt­neun­zi­ger ver­bin­det.
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