Neutrals – I Can Do That

Kebab Disco erscheint am 7. Juni auf Emotional Response.

Batpiss – Nothing 7″

Batpiss aus Melbourne bleiben eine der interessanteren Noisrock-Kapellen. Mit jeder bisherigen Veröffentlichung hat ihr Sound ein wenig an Feinschliff, die Arrangements an Reife und Komplexität zugelegt. Auch der neue Kurzspieler besticht mit einer Spielart von Noise Rock und Postcore, die ihre Sache immer ein paar Schritte weiter denkt als starre Genrestandards es erfordern.

Eat – Dance and Die / Shit

Gleich zwei schön gestörte Tapes hat zuletzt diese Band aus Philadelphia rausgehauen, vollgemacht mit krudem Dreck, der sich gut mit so manchen Pionieren des Artpunk, No Wave und Proto-Noiserock assoziieren lässt. Irgendwo zwischen Feedtime-Monotonie und Flipper-Hirnfick; außerdem steht das z.B. MX-80, Mentally Ill, Membranes und Half Japanese nicht allzu fern.

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Primitive Hands – Bad Men in the Grave

Garage Punk aus Montreal, gesponnen aus hochendzündlicher Songsubstanz und verfeinert mit Momenten von Surf- und Cowpunk. Hartnäckige Melodien, die auch bei den Herren Steve Adamyk oder Ricky Hell nicht fehl am Platze wären treffen auf einen zurückgelehnten und dennoch entschlossen vorwärts gehenden Sound, der 'n bisschen was von Paul Jacobs oder auch mal Wireheads hat... oder von Protopunk á la Modern Lovers, wie er sich z.B. in Women on Drugs heraus pellt.

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Wasteland – Demo 2019

Ein roher und primitiver, vollkommen über die Klippe gerollter Garage-/Hardcore-Hybrid kommt hier von einer Band aus Toronto angepoltert, der so beherzt den Elefanten im Porzellanladen channelt, dass mir zwangsläufig ein kleines bisschen warm ums Herz wird.

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Janitor Scum & The Scums – Janitor Scum & The Scums

Garagepunk mit der einen oder anderen lockeren Schraube gibt's auf dem aktuellen Tape von Janitor Scum aus Calgary, Alberta zu hören, der mich mal etwas an Booji Boys, mal eher an früh-80er The Fall erinnert.

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Vacation – Zen Quality Seed Crystal

Nachdem mir schon das letzte Album von Vacation aus Cincinnati, Ohio mit Leichtigkeit alle Türen eingerannt hat, verpassen sie ihrem Sound auf dem neuesten Tape ein saftiges downgrade, das ihnen sehr gut steht. Der borderline-LoFI Klang versprüht einen etwas verspielteren Vibe, ohne dass dabei der Lärm zu kürz käme. Da fühlt man sich unweigerlich an alte Guided By Voices, Sebadoh, ein bisschen Superchunk und außerdem an gegenwärtige Bands wie Treehouse erinnert. Wie es von den Jungs nicht anders zu erwarten war, glänzt das alles erneut durch hochwertiges Songwriting.

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USA Nails – Life Cinema

Die Londoner Noiserocker erweitern nicht groß ihr stilistisches Vokabular auf ihrem bereits vierten Langspieler, klingen dafür aber so entschlossen und selbstsicher wie nie zuvor. Ein Sound der tight wie Scheiße einfach alles platt walzt, was ihm im Weg steht.

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YC-CY – Béton Brut

Irgendwe konnte ich die begeisterten Reaktionen auf das Debütalbum der Schweizer im vorletzten Jahr noch nicht so hundertprozentig nachvollziehen. Zu überladen klang mir das; nach reichlich Ideeen aber einem empfindlichen Mangel an Orientierung und Feinschliff. In den letzten zwei Punkten hat der nun erschienene Nachfolger dramatisch zugelegt. Das klingt nicht nur verdammt gut, sondern hat diesmal auch durchweg Hand und Fuß - so zieht mich ihr wuchtig rotierender Sound zwischen Noise Rock und Post Punk letztendlich doch noch auf seine Seite. Oft klingt mir das nach einer seltsamen Verschmelzung von Lardo und Haunted Horses.

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T.L.B.M. – Vol. 5

Wieder mal eins dieser Ein-Mann Homerecording-Projekte die in letzter Zeit ja vermehrt kruden Lärm in den Äther schicken. Ein ganz prächtiges Exemplar davon aus Los Angeles ist diesmal am Start. Auf dessen aktuellen Tape gibt's ansteckenden LoFi-Sound zwischen Garage-, Elektro- und Weirdo Punk zu schlucken, der Freunden von Wonder Bread, Skull Cult, Set-Top Box, Giorgio Murderer oder Clarko sicher gut ins ästhetische Empfinden passt.

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