Tommy Cossack - Work From Home

…und gleich noch mal ein hal­bes Pfund kom­pe­ten­ter Ga­ra­ge-/Syn­th Punk von ir­gend 'nem bri­ti­schen Ty­pen, ob­wohl das hier eher nach et­was aus dem aus­tra­li­schen Wart­t­man Inc.-Gehege riecht, ins­be­son­de­re nach Set-Top Box, R.M.F.C. oder Sa­ta­nic To­gas, plus et­was von dem un­ver­meid­li­chen Aus­mu­te­ants-Aro­ma.

Freak Genes - Power Station

Auf dem vier­ten Lang­spie­ler des bri­ti­schen Du­os, be­stehend aus je­weils ei­nem Red Cord und ei­nem Pro­to Idi­ot, sind die bei­den mit ei­nem recht kom­pro­miss­lo­sen Syn­th­punk-Sound un­ter­wegs - kar­ger und stur­köp­fi­ger als je zu­vor - und es funk­tio­niert da­bei auch noch un­ver­schämt gut, wie sie ei­nen mi­ni­ma­lis­ti­schen Knal­ler nach dem an­de­ren aus ver­spul­ten Bleeps und Lo­Fi-Schlag­werk ab­feu­ern.

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Metdog - Metdog Blues

Spa­ßi­ger und ein­falls­rei­cher Ga­ra­ge Punk aus Mel­bourne, der sich klar auf der eieri­gen sei­te des Gen­re­spek­trums be­fin­det (Mann, ei­genltich woll­te ich die­ses Fett­näpf­chen die­sen Ei­er­be­cher im­mer ver­mei­den, aber hier kann ich ein­fach nicht an­ders…) und et­was rü­ber­kommt als wür­den Eric Ner­vous, R.M.F.C. oder Neo Ne­os die al­ten Schin­ken von The Dead Milk­men co­vern.

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Expert - Phylaxis

Ex­zel­len­ten Post Punk der mo­de­rat düs­te­ren Mach­art mit leich­ten Spu­ren von Post­core, Math- und Noi­se Rock setzt uns die ers­te EP die­ser Aus­tra­li­er vor. Ein biss­chen wie ei­ne Kreu­zung aus B-Boys, Girls In Syn­the­sis und Rank/​Xeros… aber eben­falls nicht ganz un­ähn­lich zu Bands wie Vi­deo, Pu­blic Eye, Tu­nic oder The Est­ran­ged.

Nopes - Djörk

Drit­ter Lang­spie­ler der Band aus Oak­land und er­war­tungs­ge­mäß ist das mal wie­der ziem­lich gei­ler Scheiß hier. Ich find's im­mer noch ab­so­lut be­mer­kens­wert wie das, was mal als ei­ne Art Hüs­ker Dü-Ver­schnitt los­ging sich zu ei­ner der kraft­volls­ten, ei­gen­stän­digs­ten und so­fort wie­der­erkenn­ba­ren Bands der letz­ten Jah­re ent­wi­ckelt hat, die schein­bar oh­ne gro­ße Mü­he die ro­hen En­er­gien von Hard- & Post­core, Noi­se Rock und Ga­ra­ge Punk zu ei­nem wun­der­bar rau­bei­ni­gen, un­be­re­chen­ba­ren Biest ver­kan­tet.

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Foil & Silvie S - Split

Net­tes klei­nes Split-Tape. Foil aus Kan­sas Ci­ty war mir bis­her noch nicht be­kannt, aber die drei Songs von dem Ty­pen re­gen so­fort die Durch­blu­tung an mit ei­ner schön knar­zi­gen, ro­hen und et­was an­ge­schräg­ten her­an­ge­hens­wei­se an Hard­core Punk.
Sil­vie S hin­ge­gen ist ein wei­te­rer Ali­as für den sonst als Bil­liam ge­läu­fi­gen Aus­tra­li­er, der schein­bar auch bei Dot.com und Dis­co Junk be­tei­ligt ist. Von ihm gibt es hier drei wei­te­re klei­ne Spaß­ka­no­nen in sei­nem ver­trau­ten Style aus mi­ni­ma­lis­ti­schem Ga­ra­ge- und Syn­th Punk.

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ISS - Spikes

Mal wie­der ei­ne ast­rei­ne EP des Elec­tro-/Sam­ple-/Mas­hup Punk Du­os ISS auf der sie ne­ben ih­rem ver­trau­ten Sound auch mal in ast­rei­nen Hard­core­punk (in Fa­ce­mask) ab­ste­chen. Ich glau­be das gab's von ih­nen bis­her noch nicht und es funk­tio­niert ganz vor­züg­lich hier.

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Liquids - Life Is Pain Idiot

Li­quids, das So­lo­pro­jekt von Mat Wil­liams treibt jetzt schon ei­ne gan­ze wei­le sein Un­we­sen und je­der neue Ein­trag in sei­ner in­zwi­schen halb­wegs mas­si­ven Dis­ko­gra­fie war ei­ne er­freu­li­che, wenn auch et­was in­kon­sis­ten­te Überr­schung, weil vie­le sei­ner Ver­öf­fent­li­chun­gen eher ei­ner lo­sen An­samm­lung von Songs sehr wech­sel­haf­ter Qua­li­tät gli­chen. Das ist aber kei­nes­wegs mehr der Fall auf Life Is Pain Idi­ot, sei­nem neu­es­ten Lang­spie­ler. Er­neut un­ter der Pro­du­zen­ten­ma­gie von Erik Ner­vous auf­ge­nom­men, mischt sich hier neu­er Krem­pel naht­los zwi­schen ei­ne gu­te Aus­wahl be­reits ge­läu­fi­ger, neu auf­ge­nom­me­ner Songs, die hier klar in ih­rer de­fi­ni­ti­ven Fas­sung vor­lie­gen.

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Broken Vessels - Do You See My Smile?

Bro­ken Ves­sels sind 'ne Band aus San­ta Ana, Ka­li­for­ni­en und ha­ben Mit­glie­der von Grim­ly Forming und Ro­lex mit an Bord (de­ren ge­nia­les De­büt-Al­bu­m/­Com­pi­la­ti­on/­Re-Re­cord­ing-Din­gens ich hier ich bis­her nicht ge­pos­tet hab, al­so checkt das Ding mal aus). Klingt dann auch mal ziem­lich nach ei­ner et­was pri­mi­ti­ve­ren Va­ri­an­te von Ro­lex, wo­bei aber auch Mys­tic Ina­ne als Ver­gleich nicht ganz fern lie­gen.

Wails - Wails

Hoch­end­zünd­li­ches Ma­te­ri­al, die De­büt-EP die­ser Band aus Stock­holm auf wel­cher sie vier per­fek­te At­ta­cken aus ge­ra­de­aus ro­cken­dem Ga­ra­ge Punk vom Sta­pel las­sen, der auch ein biss­chen Hard­core-Vor­schub und ge­le­gent­li­che Spu­ren von Sludge ent­hält. Kann man et­wa in der Nä­he von Ex-Cult, The Cow­boy, Jack­son Reid Briggs and the Hea­ters, Flat Worms oder - et­was ak­tu­el­ler - Ar­chaeas ver­or­ten.

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