Paz SS – No Es Para Ti

Mit ihrer ersten Langspielkassette liefern Paz SS aus Valencia, Spanien einen ordentlichen Batzen Fuzz- und Garage Punk von veritablem Vorschub. Das hat mal was von geradlinigen Garagenbands á la Ex Cult, Sauna Youth oder Foul Swoops, dem wuchtigen Fuzzcore von Ill Globo und hat außerdem einen gelegentlichen Anflug von Wipers im Gepäck.

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Basement Boys – Basement Boys

Ein etwas seltsames Geschöpf, diese Platte der Basement Boys aus Minneapolis. Was mit einem postpunkigen Vibe á la Plax, The Cowboy seinen Lauf nimmt, trifft sogleich auf garagiges Geschrabbel, eine Schaufel Noise und ein wenig Beach Goth Melancholie, irgendwo zwischen Shark Toys, Ex-Cult, Co Sonn oder frühe Wavves.

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Sandré – Ave Muñón

Einen gewagten Rundumschlag aus Versatzstücken von Post Punk, Post- und Noisecore setzt eine Band aus Barcelona hier absolut treffsicher ab, hält dabei überzeugend die Balance zwischen unmittelbarer Sprengkraft und selbstbewuster Ambition. Auch die möglichen Inspirationsquellen sind recht breit gefächert. Auf der internationalen Bühne kann man da etwa Downtown Boys, frühe Die! Die! Die! und Les Savy Fav heranziehen, darüber hinaus bringen Sandré aber auch einen klar in der heimatlichen Szene verankerten Vibe, nicht ganz unähnlich zu Bands wie Juventud Juché, Betunizer und Cubano Vale.

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Rita Repulsa – Rita’s Revenge

Das Bostoner Duo Rita Repulsa betritt die Bildfläche mit einer ersten EP, deren Sample-getriebener Inhalt in etwa den Charm einer extra gehirnamputierten Variante von ISS versprüht, angereichert um einen Teelöffel Noise Rock und eine thematische Fixierung auf... Power Rangers?!? Na gut, kann man machen.

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Richard Rose – Richard Rose

Richard Rose sind eine neue Band aus Los Angeles und es wirken Leute von Ex-Cult, GØGGS, Bad Sports und OBN IIIs mit - viel hochkarätiger kann das Lineup einer Garagenband also kaum werden. Die Musik hingegen erinnert mich weniger an die kalifornische Szene, sondern viel eher an den hochenergischen Garage Punk australischer Acts á la Jackson Reid Briggs & The Heaters, Mini Skirt, Dumb Punts und WOD. Etwas aus dem Rahmen fällt dabei der langsame Stoner-Jam Queen Selene, was normal nicht so meine Tasse Tee ist, aber hier kommt das durchaus angenehm.

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Wet Specimens – Haunted Flesh

Die bereits dritte EP dieser Band aus Albany, New York liefert eine hochkonzentrierte Ladung aus Hardcorepunk in halsbrecherischem Tempo und mit leichten Spuren von Post-/Dark Punk, wie man es in junger Vergangenheit so ähnlich etwa von Acrylics, Policy, Anxiety oder Impulso zu hören bekam.

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Warp – Traffic Control

Warp kommen aus San Francisco und zählen unter anderem Mitglieder von Flesh World und Blank Square zur Besetzung. Ihr Langspieldebüt tritt schon mal sehr überzeugend Ärsche und kommt in einem wundervoll verschrobenen Sound irgendwo zwischen Fuzz- und Garage Punk, Hard- und Postcore, ungeschliffen und einfallsreich. Das hat ein bisschen was von Vexx oder Dots sowie vereinzelt auch einen leisen Hauch von Pixies der Surfa Rosa-Ära.

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Hamer – Hamer

Whoa... drei Jahre nachdem diese Band aus Leeds mir mal mit einer durchaus netten, verspulten EP auffiel hab jetzt nicht wirklich damit gerechnet, dass mich das mich ihr Langspieldebüt so wegbläst wie das gerade passiert ist. Der relaxte DIY-Vibe der besagten EP muss hier einem lebensmüden Hochgeschwindigkeitstrip irgendwo zwischen abgefuzztem Space-, Pschedelic- und Garage Punk weichen, der mit Sicherheit keinen Originalitätspreis gewinnt, dafür aber eine Sprengkraft entwickelt, die einem auch gar keine Zeit lässt um sich über solchen Quatsch Gedanken zu machen. Ich fühle mich ausgesprochen positiv an Destruction Unit, Wash, Flat Worms, Draggs oder gar an die japanischen Genrevetaranen High Rise erinnert.

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Spray Paint – Into The Country

Die stark No Wave-inspirierten Noiserocker aus Austin haben die letzten Jahre mit diversen Kollaborationen und daraus resultierend einem Langspieler, einer EP und zwei Siebenzöllern sehr ansprechend kurzweilig überbrückt. Jetzt gibt's seit längerem mal wieder ein "reguläres" Album, wenn auch die Aufnahmen bereits aus dem Jahr 2016 stammen. So klingt das Material auch eher nach einer logischen Fortsetzung der in jenem Jahr erschienenen LP Feel The Clamps. Wie mit jeder ihrer Veröffentlichungen versuchen sie keine Neuerfindung ihres Sounds, sondern erweitern ihr Klangspektrum graduell und sorgfältig um ein paar neue Facetten. Diesmal fallen vor allem die deutlich entschlackten Arrangements sowie auch der großzügige Einsatz von Synths und elektronischen Drums auf. Das Ergebnis läuft wie immer rund.

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